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	<title>Kommentare zu: Videoüberwachung: Mangelnde Erkennbarkeit (Teil 2)</title>
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		<title>Von: Titus</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2009/09/10/videouberwachung-mangelnde-erkennbarkeit-teil-2/comment-page-1/#comment-464</link>
		<dc:creator>Titus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 20:29:49 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe bei diesem Artikel drei Nachträge hinzugefügt, siehe oben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe bei diesem Artikel drei Nachträge hinzugefügt, siehe oben.</p>
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		<title>Von: Titus</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2009/09/10/videouberwachung-mangelnde-erkennbarkeit-teil-2/comment-page-1/#comment-462</link>
		<dc:creator>Titus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 00:28:48 +0000</pubDate>
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		<description>Zu Deinem letzten Absatz hätte ich eine Antwort, welche ich eigentlich schon im ersten Beitrag äusserte:

Stell&#039; Dir vor in der 1970er Jahren wäre so ein Rauchverbotsschild so häufig aufgehängt worden wie heute (damals rauchten die ja sogar in TV-Sendungen, was aus heutiger Sicht kaum mehr vorstellbar ist). Was wäre die Reaktion gewesen? Genau, ein Aufschrei. Heute hingegen, wo die allgemeine Meinung zum Thema Rauchen geändert hat, würde wohl eher beim Fehlen eines entsprechenden Verbots ein Aufschrei zu hören sein.

Mit der Videoüberwachung sehe ich das ähnlich. Es geht darum, einen Aufschrei zu verhindern, also besser nicht zu sehr betonen, dass man überwacht. Herr und Frau Schweizer betrachten alles ziemlich argwöhnisch, was mit Überwachung zu tun hat... (nicht nur in Bezug auf die eigenen Bankangelegenheiten :-) )

Natürlich hört man schnell den Einwand bezüglich Verhältnismässigkeit, also dass es unverhältnismässig wäre, mit der gleichen Häufigkeit wie fürs Rauchverbot auch auf die Videoüberwachung aufmerksam zu machen. 

Doch dieser Einwand kann auch umgekehrt vorgebracht werden: Wie verhältnismässig ist es, quasi jeden Quadratmeter zu überwachen? Würde beispielsweise für jede vierte Kamera ein Hinweis angebracht und würde dies als aufdringlich beziehungsweise als erschreckend empfunden werden, dann ist das ja nur das Resultat der zahlreichen Kameras. 

Andererseits ist es vielleicht gar nicht so schlecht, dass nicht zu sehr darauf aufmerksam gemacht wird, denn: Es wird - wie auch oben - immer mit dem höheren Sicherheitsempfinden argumentiert. Das ist allerdings heimtückisch, denn das führt dazu, dass man sich sicher fühlt, nur weil man weiss, dass Kameras vorhanden sind. 

Wie dieser &lt;a href=&quot;http://videoportal.sf.tv/video?id=4bb5c69c-a88f-4bc2-a9b9-d9ebad653ffc&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Einstein-Beitrag&lt;/a&gt; u. a. vom HB Zürich zeigt, verfolgt jedoch niemand aktiv das Geschehen auf den Bildschirmen. Man wähnt sich somit in einer falschen Sicherheit. Deshalb kann man sich auch fragen, ob es nicht besser wäre, die Betroffenen im Ungewissen zu lassen, damit diese eben nicht unvorsichtiger werden nur weil sie glauben, dass jemand ein (Kamera)Auge auf sie wirft. Umgekehrt wird wohl niemand gerne ohne sein Wissen beobachtet. Ab hier beginnt dann die so genannte Güterabwägung...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Deinem letzten Absatz hätte ich eine Antwort, welche ich eigentlich schon im ersten Beitrag äusserte:</p>
<p>Stell&#8217; Dir vor in der 1970er Jahren wäre so ein Rauchverbotsschild so häufig aufgehängt worden wie heute (damals rauchten die ja sogar in TV-Sendungen, was aus heutiger Sicht kaum mehr vorstellbar ist). Was wäre die Reaktion gewesen? Genau, ein Aufschrei. Heute hingegen, wo die allgemeine Meinung zum Thema Rauchen geändert hat, würde wohl eher beim Fehlen eines entsprechenden Verbots ein Aufschrei zu hören sein.</p>
<p>Mit der Videoüberwachung sehe ich das ähnlich. Es geht darum, einen Aufschrei zu verhindern, also besser nicht zu sehr betonen, dass man überwacht. Herr und Frau Schweizer betrachten alles ziemlich argwöhnisch, was mit Überwachung zu tun hat&#8230; (nicht nur in Bezug auf die eigenen Bankangelegenheiten <img src='http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Natürlich hört man schnell den Einwand bezüglich Verhältnismässigkeit, also dass es unverhältnismässig wäre, mit der gleichen Häufigkeit wie fürs Rauchverbot auch auf die Videoüberwachung aufmerksam zu machen. </p>
<p>Doch dieser Einwand kann auch umgekehrt vorgebracht werden: Wie verhältnismässig ist es, quasi jeden Quadratmeter zu überwachen? Würde beispielsweise für jede vierte Kamera ein Hinweis angebracht und würde dies als aufdringlich beziehungsweise als erschreckend empfunden werden, dann ist das ja nur das Resultat der zahlreichen Kameras. </p>
<p>Andererseits ist es vielleicht gar nicht so schlecht, dass nicht zu sehr darauf aufmerksam gemacht wird, denn: Es wird &#8211; wie auch oben &#8211; immer mit dem höheren Sicherheitsempfinden argumentiert. Das ist allerdings heimtückisch, denn das führt dazu, dass man sich sicher fühlt, nur weil man weiss, dass Kameras vorhanden sind. </p>
<p>Wie dieser <a href="http://videoportal.sf.tv/video?id=4bb5c69c-a88f-4bc2-a9b9-d9ebad653ffc" rel="nofollow">Einstein-Beitrag</a> u. a. vom HB Zürich zeigt, verfolgt jedoch niemand aktiv das Geschehen auf den Bildschirmen. Man wähnt sich somit in einer falschen Sicherheit. Deshalb kann man sich auch fragen, ob es nicht besser wäre, die Betroffenen im Ungewissen zu lassen, damit diese eben nicht unvorsichtiger werden nur weil sie glauben, dass jemand ein (Kamera)Auge auf sie wirft. Umgekehrt wird wohl niemand gerne ohne sein Wissen beobachtet. Ab hier beginnt dann die so genannte Güterabwägung&#8230;</p>
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		<title>Von: bobsmile</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2009/09/10/videouberwachung-mangelnde-erkennbarkeit-teil-2/comment-page-1/#comment-461</link>
		<dc:creator>bobsmile</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 22:13:25 +0000</pubDate>
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		<description>Das gut sichtbare Piktogramm (Rauchverbot) weist auf einen Tatbestand hin, der stinkt, Abfall verursacht und die Gesundheit angreift. Videoüberwachung dagegen ist steril und leise, keine Geruchsemission und die Daten verschwinden in verspiegelten Serverräumen, interessiert somit keine Sau.

Dabei schreiben sich die Verantwortlichen die Prävention auf die Fahne, aber dazu wäre so ein Piktodingens wie in Bild drei einfach viel aussagekräftiger als ein hinter angelaufenen Plexiglasscheiben geklemmter und in verschiedenen Sprachen geschwurbelter Infotext.

Ok, das war jetzt Eulen nach Rom getragen, aber ich verstehe einfach nicht, warum die zwei gesetzlich geregelten Informations- und Kontrollpflichten (Videoüberwachung/Rauchverbot) so unterschiedlich behandelt werden!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das gut sichtbare Piktogramm (Rauchverbot) weist auf einen Tatbestand hin, der stinkt, Abfall verursacht und die Gesundheit angreift. Videoüberwachung dagegen ist steril und leise, keine Geruchsemission und die Daten verschwinden in verspiegelten Serverräumen, interessiert somit keine Sau.</p>
<p>Dabei schreiben sich die Verantwortlichen die Prävention auf die Fahne, aber dazu wäre so ein Piktodingens wie in Bild drei einfach viel aussagekräftiger als ein hinter angelaufenen Plexiglasscheiben geklemmter und in verschiedenen Sprachen geschwurbelter Infotext.</p>
<p>Ok, das war jetzt Eulen nach Rom getragen, aber ich verstehe einfach nicht, warum die zwei gesetzlich geregelten Informations- und Kontrollpflichten (Videoüberwachung/Rauchverbot) so unterschiedlich behandelt werden!</p>
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