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	<title>Kommentare zu: Aushungern und ausbeuten</title>
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		<title>Von: Titus</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2009/12/27/aushungern-und-ausbeuten/comment-page-1/#comment-1346</link>
		<dc:creator>Titus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 12:23:13 +0000</pubDate>
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		<description>Danke Dir, Kim. 

Oben habe ich bereits bezüglich Liebherr-Gruppe zu &lt;a href=&quot;http://www.whoprofits.org&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Who profites?&lt;/a&gt; verlinkt. Schön wäre es, wenn generell noch stärker Unternehmensaktivitäten unter die Lupe genommen werden, bevor sie irgendwelche Zuschläge (von öffentlicher und privater Hand) erhalten...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Dir, Kim. </p>
<p>Oben habe ich bereits bezüglich Liebherr-Gruppe zu <a href="http://www.whoprofits.org" rel="nofollow">Who profites?</a> verlinkt. Schön wäre es, wenn generell noch stärker Unternehmensaktivitäten unter die Lupe genommen werden, bevor sie irgendwelche Zuschläge (von öffentlicher und privater Hand) erhalten&#8230;</p>
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		<title>Von: Kim</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2009/12/27/aushungern-und-ausbeuten/comment-page-1/#comment-1345</link>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 19:53:16 +0000</pubDate>
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		<description>Noch ein Nachtrag: Hab gerade gesehen dass es ein &quot;Kontext&quot; zu genau diesem Thema (&quot;Die Profiteure der israelischen Besatzung&quot;) gibt: http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/kontext/5005.sh10112634.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein Nachtrag: Hab gerade gesehen dass es ein &#8220;Kontext&#8221; zu genau diesem Thema (&#8220;Die Profiteure der israelischen Besatzung&#8221;) gibt: <a href="http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/kontext/5005.sh10112634.html" rel="nofollow">http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/kontext/5005.sh10112634.html</a></p>
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		<title>Von: Titus</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2009/12/27/aushungern-und-ausbeuten/comment-page-1/#comment-1328</link>
		<dc:creator>Titus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 19:57:17 +0000</pubDate>
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		<description>@ Kikri
Weil Frauen und Kinder immer noch als die Schwächsten gelten und weil Frauen nie verdächtigt werden, in kämpferische Handlungen verwickelt zu sein....

@ Frau Zappadong
In meinem Rezeptbuch fehlen leider einige Seiten und ich vermute, es sind genau jene, die wir jetzt bräuchten... :-)

Im Ernst: «Das Marketing», also jene, welche uns etwas zu verkaufen versuchen, verdrehen uns manchmal ziemlich heftig den Kopf. 

Warum werden eigentlich jene Produkte mit fairem Handel als solche deklariert und nicht jene mit unfairem Handel? Warum werden jene Produkte «ohne Tierversuche» als solche deklariert und nicht jene mit Tierversuchen? Und warum erachten wir es als Bestrafung der Arbeiter, wenn wir keine Datteln mehr kaufen, aber gleichzeitig nicht auch als Belohnung eines ungerechten Systems, wenn wir Datteln kaufen? Wovon haben diese Bevölkerungsgruppen eigentlich gelebt, bevor Datteln exportiert wurden?

Die vorgängigen Fragen sind keine Lösung, ich weiss, ich will damit nur zum Ausdruck bringen, dass wir die Dinge vielleicht von der verkehrten Seite her anschauen und angehen. 

Woran es mangelt, hat Kim indirekt angesprochen: Ethik &amp; Moral. Sowas lernt man heute aber in der Volksschule nicht...

Würden Konsumenten vermehrt nach ethischen Grundsätzen einkaufen (und leben!), bräuchte es keine entsprechenden (heute natürlich nicht vorhandenen) Eingriffe, um der Wirtschaft mehr Ethik «beizubringen».

Doch wie bringt man einem Volk Ethik bei, das Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie höher wertet als eine moralisch saubere Weste und das nicht versteht, dass dieses «Made in Switzerland» auch zum Boomerang werden kann (so von wegen terroristischen Anschlägen gegen den Westen und so und überhaupt...).

Ich kann mich letzten Endes nur Kims Worten anschliessen: Steter Tropfen höhlt den Stein...

Übrigens, eine persönliche, sachlich geäusserte und mit Argumenten versetzte «Protestnote» von uns «Normalos» wird von Empfängern wie Grossverteilern, Regierungs- oder Parlamentsmitgliedern ernster genommen als allgemein angenommen wird. 

Als wenig wirksam erachte ich hingegen «standardisierte Proteste», welche vor allem mittels einiger Mausklicks möglich sind. 

Darum: Wenn das bewusste (und zeitaufwändige) Einkaufen auch wenig bringen mag, so vermag persönlicher Protest eher helfen. Das verlangt ein gewisses Engagement (und nicht bloss einige Mausklicks).

Ich mache mir mal noch einige Gedanken, wie den Stein noch weiter höhlen kann...

@ Kim
Bei mir gibt&#039;s keine Weihnachtsguetzli :-( . Viel Schlaf, Heisse Bäder, «Erkältungstee» und «Husten- und Bronchialtee» von Bad Heilbrunner (klingt saumässig gesund, nicht?), beide schon seit über einem Jahr abgelaufen (darum schmecken die wohl so scheusslich), müssen es richten... :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Kikri<br />
Weil Frauen und Kinder immer noch als die Schwächsten gelten und weil Frauen nie verdächtigt werden, in kämpferische Handlungen verwickelt zu sein&#8230;.</p>
<p>@ Frau Zappadong<br />
In meinem Rezeptbuch fehlen leider einige Seiten und ich vermute, es sind genau jene, die wir jetzt bräuchten&#8230; <img src='http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im Ernst: «Das Marketing», also jene, welche uns etwas zu verkaufen versuchen, verdrehen uns manchmal ziemlich heftig den Kopf. </p>
<p>Warum werden eigentlich jene Produkte mit fairem Handel als solche deklariert und nicht jene mit unfairem Handel? Warum werden jene Produkte «ohne Tierversuche» als solche deklariert und nicht jene mit Tierversuchen? Und warum erachten wir es als Bestrafung der Arbeiter, wenn wir keine Datteln mehr kaufen, aber gleichzeitig nicht auch als Belohnung eines ungerechten Systems, wenn wir Datteln kaufen? Wovon haben diese Bevölkerungsgruppen eigentlich gelebt, bevor Datteln exportiert wurden?</p>
<p>Die vorgängigen Fragen sind keine Lösung, ich weiss, ich will damit nur zum Ausdruck bringen, dass wir die Dinge vielleicht von der verkehrten Seite her anschauen und angehen. </p>
<p>Woran es mangelt, hat Kim indirekt angesprochen: Ethik &amp; Moral. Sowas lernt man heute aber in der Volksschule nicht&#8230;</p>
<p>Würden Konsumenten vermehrt nach ethischen Grundsätzen einkaufen (und leben!), bräuchte es keine entsprechenden (heute natürlich nicht vorhandenen) Eingriffe, um der Wirtschaft mehr Ethik «beizubringen».</p>
<p>Doch wie bringt man einem Volk Ethik bei, das Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie höher wertet als eine moralisch saubere Weste und das nicht versteht, dass dieses «Made in Switzerland» auch zum Boomerang werden kann (so von wegen terroristischen Anschlägen gegen den Westen und so und überhaupt&#8230;).</p>
<p>Ich kann mich letzten Endes nur Kims Worten anschliessen: Steter Tropfen höhlt den Stein&#8230;</p>
<p>Übrigens, eine persönliche, sachlich geäusserte und mit Argumenten versetzte «Protestnote» von uns «Normalos» wird von Empfängern wie Grossverteilern, Regierungs- oder Parlamentsmitgliedern ernster genommen als allgemein angenommen wird. </p>
<p>Als wenig wirksam erachte ich hingegen «standardisierte Proteste», welche vor allem mittels einiger Mausklicks möglich sind. </p>
<p>Darum: Wenn das bewusste (und zeitaufwändige) Einkaufen auch wenig bringen mag, so vermag persönlicher Protest eher helfen. Das verlangt ein gewisses Engagement (und nicht bloss einige Mausklicks).</p>
<p>Ich mache mir mal noch einige Gedanken, wie den Stein noch weiter höhlen kann&#8230;</p>
<p>@ Kim<br />
Bei mir gibt&#8217;s keine Weihnachtsguetzli <img src='http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  . Viel Schlaf, Heisse Bäder, «Erkältungstee» und «Husten- und Bronchialtee» von Bad Heilbrunner (klingt saumässig gesund, nicht?), beide schon seit über einem Jahr abgelaufen (darum schmecken die wohl so scheusslich), müssen es richten&#8230; <img src='http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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