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	<title>Kommentare zu: Die Forderungsgesellschaft</title>
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		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2009/12/30/die-forderungsgesellschaft/comment-page-1/#comment-1340</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 03:58:32 +0000</pubDate>
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		<description>Och naja, ich habe auch mal in Bern nachgefragt, was denn eigentlich genau mit den von mir bezahlten Steuern gemacht wird - man konnte es mir nicht sagen... Es hiess dann einfach, die würden eben für das was anfällt eingesetzt und so... Ich hakte nach und wollte wissen für was den zum Beispiel, da wurde gesagt zbs. für Strassen - da meinte ich, ja aber ich habe doch gar kein Auto und zahlen Autofahrer nicht schon Steuern für Strassen und so?! Darauf kam nur, ja aber sie laufen ja auch auf Strassen oder? Ich darauf, ja zwangsläufig aber ich bräuchte eigentlich keine Strassen zum rum laufen, Wiesen wären mir auch recht... Dann meinte man, ja aber wenn ich einkaufen gehe, dann würden die Dinge dort ja auch auf Strassen angeliefert... Ich darauf dann, mag sein, doch diejenigen also die LKW&#039;s zahlen doch schon Steuern und mit auf der Ware ist gleich nochmal Steuer drauf, heisst das also man zahlt alles doppelt und dreifach und für Dinge die man überhaupt nicht braucht? Irgendwann löschte es dem Typen ab und er meinte, was kümmert es sie für was die Steuern eingesetzt werden, jeder muss die zahlen, zudem sei es auch unsinnig immer alles detailliert zu verfolgen, es fliesse eben ins Gemeinwesen.

Also genau genommen zahlen wir damit alle auch Dinge, die wir nie brauchen oder sehen werden, irgendwelche Brücken, Strassen und was weiss ich für Dinge in irgendeinem Kaff, das wir nie besuchen werden...

Genauso diese Armeedinger, was kümmern mich diese &quot;scheiss&quot; Flugzeuge? Oder darf ich auch mal eins benützen?! Wohl kaum oder, also was kümmert es mich? Für die Sicherheit? Sicher auch nicht, denn ein Peacemaker in meiner Tasche tut mehr für meine Sicherheit und ist erst noch saubillig... Zudem für was überhaupt Kampfjets? In Zukunft werden die Feinde dezentralisiert und im eigenen Land sein, da nützen Kampfjets gar nichts mehr, aber das werden &quot;die&quot; wohl erst noch lernen müssen... *lol*

Dazu passend, die Meldung der Caritas, dass die Armut zunimmt und anzunehmen ist das damit auch die Suizidrate vor allem aber auch die Gewaltbereitschaft der Bürger ansteigen wird - ob da dann Kampfjets viel ausrichten ist zu bezweifeln - wäre dann womöglich besser gewesen die Millionen für Soziales und die Bekämpfung von Armut einzusetzen, aber eben, wenn ich eines gelernt habe, dann das es zuerst chlöpfen muss und dann nochmals chlöpfen muss und nochmals doppelt so stark chlöpfen muss, bis mal evtl. etwas geändert wird!

Ist bei der Klimasache genau so, es wird rein gar nichts getan werden, bis es dann so richtig chlöpft hat und alles eigentlich schon längst passé ist, dann plötzlich rennen alle panisch umher, fordern und schreien - doch bis dahin ist der Zug bereits längst weg.... *lol*

Wenn ich wie diese zahlreichen Seher und Wahrsager auch mal eine Prophezeiung machen müsste für die Zukunft, dann prophezeie ich mal folgendes:

Ich sehe in naher Zukunft Bürgerkriege, brutale Schlachten um Wasser und Essen... Kein Strom mehr in den Städten und totaler Zusammenbruch sämtlicher Infrastrukturen... Geld hat keinen Wert mehr... Überall Chaos und Anarchy... Zwei Drittel der Menschheit wird dahingerafft... Und.. Rot alles Rot und überall Gestank... Keine Hoffnung mehr... Bis sich dann vereinzelt wieder kleinere Gemeinden bilden werden auf Mittelalterniveau... 

Ja mag nun etwas gar Apokalyptisch tönen, aber das ist nun mal was meine Kristallkugel mir zeigt... *lol*

Und Einstein sagte ja auch mal, er wisse nicht mit was für Waffen der Dritte Weltkrieg geschlagen werde, doch der Vierte werde dann wieder mit Keulen und Steinen geschlagen werden...

Naja, was solls, bin wohl ehh wieder ein bisschen abgeschweift, ist eben bald Neujahr, da kommen bei mir immer so düstere Visionen hoch, hatte gerade letzte Nacht wieder so einen Traum, nun ja wir werden ja dann sehen ob ich eine bessere Quote als die anderen sogenannten Wahrsager hatte oder nicht... *lol*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Och naja, ich habe auch mal in Bern nachgefragt, was denn eigentlich genau mit den von mir bezahlten Steuern gemacht wird &#8211; man konnte es mir nicht sagen&#8230; Es hiess dann einfach, die würden eben für das was anfällt eingesetzt und so&#8230; Ich hakte nach und wollte wissen für was den zum Beispiel, da wurde gesagt zbs. für Strassen &#8211; da meinte ich, ja aber ich habe doch gar kein Auto und zahlen Autofahrer nicht schon Steuern für Strassen und so?! Darauf kam nur, ja aber sie laufen ja auch auf Strassen oder? Ich darauf, ja zwangsläufig aber ich bräuchte eigentlich keine Strassen zum rum laufen, Wiesen wären mir auch recht&#8230; Dann meinte man, ja aber wenn ich einkaufen gehe, dann würden die Dinge dort ja auch auf Strassen angeliefert&#8230; Ich darauf dann, mag sein, doch diejenigen also die LKW&#8217;s zahlen doch schon Steuern und mit auf der Ware ist gleich nochmal Steuer drauf, heisst das also man zahlt alles doppelt und dreifach und für Dinge die man überhaupt nicht braucht? Irgendwann löschte es dem Typen ab und er meinte, was kümmert es sie für was die Steuern eingesetzt werden, jeder muss die zahlen, zudem sei es auch unsinnig immer alles detailliert zu verfolgen, es fliesse eben ins Gemeinwesen.</p>
<p>Also genau genommen zahlen wir damit alle auch Dinge, die wir nie brauchen oder sehen werden, irgendwelche Brücken, Strassen und was weiss ich für Dinge in irgendeinem Kaff, das wir nie besuchen werden&#8230;</p>
<p>Genauso diese Armeedinger, was kümmern mich diese &#8220;scheiss&#8221; Flugzeuge? Oder darf ich auch mal eins benützen?! Wohl kaum oder, also was kümmert es mich? Für die Sicherheit? Sicher auch nicht, denn ein Peacemaker in meiner Tasche tut mehr für meine Sicherheit und ist erst noch saubillig&#8230; Zudem für was überhaupt Kampfjets? In Zukunft werden die Feinde dezentralisiert und im eigenen Land sein, da nützen Kampfjets gar nichts mehr, aber das werden &#8220;die&#8221; wohl erst noch lernen müssen&#8230; *lol*</p>
<p>Dazu passend, die Meldung der Caritas, dass die Armut zunimmt und anzunehmen ist das damit auch die Suizidrate vor allem aber auch die Gewaltbereitschaft der Bürger ansteigen wird &#8211; ob da dann Kampfjets viel ausrichten ist zu bezweifeln &#8211; wäre dann womöglich besser gewesen die Millionen für Soziales und die Bekämpfung von Armut einzusetzen, aber eben, wenn ich eines gelernt habe, dann das es zuerst chlöpfen muss und dann nochmals chlöpfen muss und nochmals doppelt so stark chlöpfen muss, bis mal evtl. etwas geändert wird!</p>
<p>Ist bei der Klimasache genau so, es wird rein gar nichts getan werden, bis es dann so richtig chlöpft hat und alles eigentlich schon längst passé ist, dann plötzlich rennen alle panisch umher, fordern und schreien &#8211; doch bis dahin ist der Zug bereits längst weg&#8230;. *lol*</p>
<p>Wenn ich wie diese zahlreichen Seher und Wahrsager auch mal eine Prophezeiung machen müsste für die Zukunft, dann prophezeie ich mal folgendes:</p>
<p>Ich sehe in naher Zukunft Bürgerkriege, brutale Schlachten um Wasser und Essen&#8230; Kein Strom mehr in den Städten und totaler Zusammenbruch sämtlicher Infrastrukturen&#8230; Geld hat keinen Wert mehr&#8230; Überall Chaos und Anarchy&#8230; Zwei Drittel der Menschheit wird dahingerafft&#8230; Und.. Rot alles Rot und überall Gestank&#8230; Keine Hoffnung mehr&#8230; Bis sich dann vereinzelt wieder kleinere Gemeinden bilden werden auf Mittelalterniveau&#8230; </p>
<p>Ja mag nun etwas gar Apokalyptisch tönen, aber das ist nun mal was meine Kristallkugel mir zeigt&#8230; *lol*</p>
<p>Und Einstein sagte ja auch mal, er wisse nicht mit was für Waffen der Dritte Weltkrieg geschlagen werde, doch der Vierte werde dann wieder mit Keulen und Steinen geschlagen werden&#8230;</p>
<p>Naja, was solls, bin wohl ehh wieder ein bisschen abgeschweift, ist eben bald Neujahr, da kommen bei mir immer so düstere Visionen hoch, hatte gerade letzte Nacht wieder so einen Traum, nun ja wir werden ja dann sehen ob ich eine bessere Quote als die anderen sogenannten Wahrsager hatte oder nicht&#8230; *lol*</p>
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		<title>Von: Titus</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2009/12/30/die-forderungsgesellschaft/comment-page-1/#comment-1339</link>
		<dc:creator>Titus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 22:55:53 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist für mich nur dann ein «Gnadenakt», wenn fürs Geforderte keine Gegenleistung erfolgt. Wenn Sie in der Bäckerei um ein Pfünderli bitten und dafür nichts zahlen wollen (keine Gegenleistung erbringen), dann ist das Überreichen des Pfünderlis ein Gnadenakt. Aber darum geht es hier nicht.

Und ja, es macht einen sehr grossen Unterschied, ob man Sie um etwas bittet oder ob man Sie zu etwas auffordert. Die Aufforderung ist - wie das Wort schon besagt - fordernd und bringt Sie in Bedrängnis. Sie reagieren darauf auch eher ablehnend, weil Sie sich nichts gerne von anderen vordiktieren lassen, als wenn es sich um eine Bitte handelt, welche Ihnen subjektiv empfunden mehr Freiraum lässt.

Es gibt in dieser Sache noch einen anderen Punkt: Wenn ein 300-Seelen-Dorf oder eine Familie gemeinsam etwas haben oder erreichen will, dann müssen sie ebenso gemeinsam zum Gelingen beitragen. Entweder legen alle etwas auf die Seite oder es schnallen alle den Gürtel etwas enger oder es leisten alle etwas mehr als üblich. 

Unser «Dorf» hat aber inzwischen so gegen 7.8 Mio Einwohner und es will nicht mehr nur etwas, sondern vieles haben oder erreichen. Das Ganze wird zu einer relativ anonymen Sache. Gerade deshalb ist es so leicht, einfach etwas zu fordern. Es fühlt sich ja auch niemand wirklich betroffen.

Oder fühlen Sie sich etwa angesprochen, wenn ein Ueli Maurer 500 Mio. Franken mehr für seine Armee fordert. Wie wäre es, wenn er Ihnen sagt, dass Sie pro Jahr und pro Kopf in Ihrer Familie 64 Franken mehr Bundessteuern bezahlen müssten? Vielleicht sind Sie ja bereit, diese 64 Franken pro Kopf mehr zu bezahlen, wenn Sie dafür als «Gegenleistung» mehr Sicherheit, also etwas mehr erhalten.

Es gibt aber auch den anderen Fall, wo ein Moritz Leuenberger nicht nur von der zukünftigen Infrastruktur für Verkehr, Strom, Gas, usw. spricht, sondern im gleichen Atemzug auch von Finanzierungsmodellen und - wo ein Aufschrei zu hören ist, wenn man u. a. davon spricht, dass die Reisenden sich auch direkt an den Kosten beteiligen sollen (ab da wird&#039;s dann eben persönlich und man fühlt sich betroffen) statt nur über einen anonymen Geldtopf irgendwo in Bern...

Ich stelle die Forderung im politischen Raum nicht in Abrede. Sie allein ist aber nur die halbe Wahrheit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist für mich nur dann ein «Gnadenakt», wenn fürs Geforderte keine Gegenleistung erfolgt. Wenn Sie in der Bäckerei um ein Pfünderli bitten und dafür nichts zahlen wollen (keine Gegenleistung erbringen), dann ist das Überreichen des Pfünderlis ein Gnadenakt. Aber darum geht es hier nicht.</p>
<p>Und ja, es macht einen sehr grossen Unterschied, ob man Sie um etwas bittet oder ob man Sie zu etwas auffordert. Die Aufforderung ist &#8211; wie das Wort schon besagt &#8211; fordernd und bringt Sie in Bedrängnis. Sie reagieren darauf auch eher ablehnend, weil Sie sich nichts gerne von anderen vordiktieren lassen, als wenn es sich um eine Bitte handelt, welche Ihnen subjektiv empfunden mehr Freiraum lässt.</p>
<p>Es gibt in dieser Sache noch einen anderen Punkt: Wenn ein 300-Seelen-Dorf oder eine Familie gemeinsam etwas haben oder erreichen will, dann müssen sie ebenso gemeinsam zum Gelingen beitragen. Entweder legen alle etwas auf die Seite oder es schnallen alle den Gürtel etwas enger oder es leisten alle etwas mehr als üblich. </p>
<p>Unser «Dorf» hat aber inzwischen so gegen 7.8 Mio Einwohner und es will nicht mehr nur etwas, sondern vieles haben oder erreichen. Das Ganze wird zu einer relativ anonymen Sache. Gerade deshalb ist es so leicht, einfach etwas zu fordern. Es fühlt sich ja auch niemand wirklich betroffen.</p>
<p>Oder fühlen Sie sich etwa angesprochen, wenn ein Ueli Maurer 500 Mio. Franken mehr für seine Armee fordert. Wie wäre es, wenn er Ihnen sagt, dass Sie pro Jahr und pro Kopf in Ihrer Familie 64 Franken mehr Bundessteuern bezahlen müssten? Vielleicht sind Sie ja bereit, diese 64 Franken pro Kopf mehr zu bezahlen, wenn Sie dafür als «Gegenleistung» mehr Sicherheit, also etwas mehr erhalten.</p>
<p>Es gibt aber auch den anderen Fall, wo ein Moritz Leuenberger nicht nur von der zukünftigen Infrastruktur für Verkehr, Strom, Gas, usw. spricht, sondern im gleichen Atemzug auch von Finanzierungsmodellen und &#8211; wo ein Aufschrei zu hören ist, wenn man u. a. davon spricht, dass die Reisenden sich auch direkt an den Kosten beteiligen sollen (ab da wird&#8217;s dann eben persönlich und man fühlt sich betroffen) statt nur über einen anonymen Geldtopf irgendwo in Bern&#8230;</p>
<p>Ich stelle die Forderung im politischen Raum nicht in Abrede. Sie allein ist aber nur die halbe Wahrheit.</p>
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		<title>Von: Mara</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2009/12/30/die-forderungsgesellschaft/comment-page-1/#comment-1337</link>
		<dc:creator>Mara</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 20:02:08 +0000</pubDate>
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		<description>Macht das wirklich einen Unterschied?

Wenn man eine Strasse möchte sagt man, dass man dort die Prioritäten setzen will. 
Wenn man die Steuern und die Staatsquote senken will, nimmt man in Kauf dass egal wo gekürzt wird. 

Es mag vielleich offen und ehrlich sein, wenn jemand sagt: &quot;lieber diese Unterführung als eine Bezuschussung der Kitas&quot;. - Aber im Grunde genommen führt das ja auch nicht weiter. Man setzt schon allein mit der ersten Aussage die Priorität. Ausserdem wird bei Einzelprojekten ja durchaus schon in Ihrem Sinne argumentiert, man hält halt dann ein Projekt für zu teuer...

Ich halte das Wort der &quot;Forderung&quot; im politischen Raum für absolut Legitim. Auf eine Forderung wird eingegangen - man sieht ihre Berechtigung ein. Eine Bitte ist immer ein Bittstellen - und die Gewährung ein Gnadenakt.. nicht wirklich der richtige Weg im Ausgleich der Interessen. Die Perspektive der Gesamtverantwortung, die auch in jeder Einzelentscheidung inneliegt, gewinnt man nicht automatisch mit anderen Worten - sondern ist Kern eines politischen Menschen und damit die Folge von politischer Erfahrung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Macht das wirklich einen Unterschied?</p>
<p>Wenn man eine Strasse möchte sagt man, dass man dort die Prioritäten setzen will.<br />
Wenn man die Steuern und die Staatsquote senken will, nimmt man in Kauf dass egal wo gekürzt wird. </p>
<p>Es mag vielleich offen und ehrlich sein, wenn jemand sagt: &#8220;lieber diese Unterführung als eine Bezuschussung der Kitas&#8221;. &#8211; Aber im Grunde genommen führt das ja auch nicht weiter. Man setzt schon allein mit der ersten Aussage die Priorität. Ausserdem wird bei Einzelprojekten ja durchaus schon in Ihrem Sinne argumentiert, man hält halt dann ein Projekt für zu teuer&#8230;</p>
<p>Ich halte das Wort der &#8220;Forderung&#8221; im politischen Raum für absolut Legitim. Auf eine Forderung wird eingegangen &#8211; man sieht ihre Berechtigung ein. Eine Bitte ist immer ein Bittstellen &#8211; und die Gewährung ein Gnadenakt.. nicht wirklich der richtige Weg im Ausgleich der Interessen. Die Perspektive der Gesamtverantwortung, die auch in jeder Einzelentscheidung inneliegt, gewinnt man nicht automatisch mit anderen Worten &#8211; sondern ist Kern eines politischen Menschen und damit die Folge von politischer Erfahrung.</p>
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