Ein bunter Meinungskiosk

Ein Plädoyer für Blogs in Zeiten zahlreicher Umbrüche und «Strukturwandel».

Über Blogs an sich zu schreiben ist etwas müssig, da man dabei schnell in eine selbstverliebte Schreibe verfällt. Trotz diesem «Risiko» seien hier für einmal die Vorteile von Blogs gegenüber den etablierten Medien hervorgehoben.

Auslöser dieses Artikels ist die Überarbeitung der Augenreiberei-internen Seite «Was andere schreiben» (siehe Menü-Leiste oben). Diese Seite entstand aus der Aktion «Von Blogger zu Blogger – pro Linkliebe» heraus.

Letztere zielt darauf ab, dass in den Blog-Artikeln (wieder) vermehrt auf andere Blogs verlinkt wird und zwar im Durchschnitt einmal pro Beitrag. Im Wissen darum, dass ich dies aufgrund des Charakters meiner Beiträge kaum erreiche, zugleich aber das Verlinken und Vernetzen begrüsse, habe ich die besagte Seite als Kompromiss erstellt.

Sie enthält neu nun ein kleines, Button-ähnliches Bildchen pro Blog. Das alleine ist aber noch kein Blog-Artikel wert.

Nein, es ist der Eindruck, der zumindest bei mir haften bleibt, wenn ich diese Seite runterscrolle: Man wähnt sich wie in einem Kiosk mit lauter Süssigkeiten in allen möglichen Farben und Formen in den Auslagen, die einem nur so zum Zugreifen animieren.

Schier erdrückende Vielfalt

Man darf auch ungeniert zugreifen, obschon – ähnlich den Süssigkeiten auch etwas haften bleiben könnte – nicht an den Hüften, sondern im Kopf. Denn nicht nur die oberflächliche «Verpackung» ist aufgrund der unterschiedlichen Designs äusserst bunt, sondern auch das, was drin steckt.

Zugegeben: Die Auswahl der dargestellten Blogs ist auch thematisch ziemlich bunt (und sicher nicht repräsentativ). Da wäre zum Beispiel der Nahostkorrespondent im Nahen Osten, der auch dann etwas zu berichten weiss, wenn es gerade nicht «chlepft».

Oder Hanspeter, der uns, die wir sonst mehrheitlich die Hände von Volkskultur von uns strecken, mit seinem Blog «BodeständiX» eben gerade diese Volkskultur etwas näher bringt.

Oder Harald Jenk und Reto Müller, die als Lokalpolitiker mit ihren Blogs den «grossen» Politikern vormachen, dass man von ihnen auch nach dem Wahltag gerne ungefiltert hören möchte, was sie denken und tun.

Oder…

So vielfältig die Oberfläche, so vielfältig ist auch der Inhalt

Es erscheint einem schier unmöglich, die Vielfältigkeit sämtlicher Blogs und deren Inhalte zu beschreiben. Vielfältigkeit im Sinne der Meinungen und Gedanken, der Vorschläge, der Analysen zu einer bestimmten Sache, der unternommenen Aktionen, usw…

Wohl nicht nur ich bekomme dabei sogar den Eindruck, Dinge quasi «zu verpassen». Denn jedes Blog empfiehlt weitere Blogs und jeder Blogger liest zudem noch weitere, ansonsten nicht verlinkte Blogs. Dann kann es geschehen, dass ein Blogger in einem Artikel auf ein anderes Blog verlinkt und man fragt sich, warum man denn dieses andere Blog noch nicht kennt, obschon es schon länger besteht und mehrere gute Artikel enthält…

Gewissermassen lege ich auch eine Art «Schutzpanzer» an. Um deutsche, österreichische, französisch- und englischsprachige Blogs mache ich im Moment eher noch einen Bogen. Ich tue das nicht, weil mich Beiträge aus anderen Kulturkreisen nicht interessieren würden.

Vielmehr ist es die weitere Vielfalt, die sich damit auftut und etwas schier Erdrückendes hat. In der Blogsphäre herrscht tatsächlich eine Informationsflut, was hier im positiven Sinne zu verstehen ist.

Monotone Berichterstattung

Demgegenüber stehen die professionellen Medien. Klickt man sich durch deren Online-Portale, wünscht man sich die Nachrichtenagenturen irgendwo hin, findet man doch des Öfteren die gleichen Meldungen an unterschiedlichen Orten wieder.

Böse Zungen behaupten, Agenturmeldungen seien billiger Konserven-Journalismus. Ein Mann oder eine Frau berichtet (meistens) vor Ort, was er oder sie als wichtig empfindet.

Was dabei entsteht, wird mehrfach aufbereitet, abgepackt und x-fach verteilt. Das ist eine sehr günstige Weise, industriell Nachrichten aufzubereiten. Qualitativ kann kaum etwas bemängelt werden, obschon – ähnlich einem Fertiggericht – alles immer irgendwie gleich schmeckt.

Anschliessend sind die Köche an der Reihe – oder jene, die einmal gelernt haben zu kochen. Auch sie nehmen nochmals eine Selektion vor und entscheiden, welches Fertigmenü auf den Menüplan kommt und welches  nicht. Mit sinkender Tendenz, so scheint es zumindest, reichern sie diesen Menüplan noch mit eigenen Kreationen an.

Wem es dabei zu einseitig wird, geht einfach ins nächste Restaurant. Es könnte allerdings sein, dass da der Koch eine ähnliche Selektion von Fertigmenüs vorgenommen hat…
Manche Köche toben sich gelegentlich auch insofern kreativ aus, indem sie aus den verschiedenen Fertiggerichten das Beste herauspicken und dann ein neues Gericht «kreieren».

Woher die Zutaten kommen und wie diese bisher verarbeitet wurden, wissen sie meistens nicht. Darum überrascht es auch nicht, wenn das neue Gericht dann so gar nicht nach den Originalzutaten schmecken will…

Beispiel eines «déjà vu» beim täglichen Medienkonsum

Herausragende Blogger-Leistungen

Zu drei Punkten – und es gäbe bestimmt noch unzählige mehr – mache ich nun einen Link von den etablierten Medien zu Blogs. Es geht dabei nicht ums alte Lied «Medien vs. Blogs», sondern darum, worin sich die beiden unterscheiden und wodurch sich Blogs positiv hervorheben:

1) Die Selektion
Blog-Kritiker wenden häufig ein, dass man bei Blogs viel Zeit fürs Trennen des Weizens von der Spreu brauche. Aber wer sagt denn, dass man trennen müsse? Warum soll man Vielfalt in «wichtig» und «unwichtig» unterteilen?

Ist das nicht ein altes Denken, entstanden dadurch, dass in allen bisherigen Medien der Platz oder die Sendezeit immer noch beschränkt ist, sodass man sich eben aufs Wichtigste beschränken muss?

Und: Was ist wichtig und was ist unwichtig? Nach welchen Kriterien erfolgt diese Unterscheidung? Warum lässt man nicht den Leser, Zuschauer oder Zuhörer entscheiden, was er lesen, sehen oder hören möchte?

Und: Ist es nicht eine grössere Leistung, aus freien Stücken über ein Thema zu berichten statt sich von Nachrichtenagenturen, PR-mässig aufbereiteten Medienmitteilungen oder anderen medialen Inszenierungen beeinflussen zu lassen?

2) Das «Handwerk»
Bloggen heisst, bei null anzufangen. Da ist eine leere Pfanne auf einem kalten Herd. Daneben liegen einige Zutaten und Gewürze. Ob sie alle in den Topf gelangen, ist zu beginnen noch offen.

Ja, bloggen heisst jedes Mal, ein neues Menü zu kreieren. Da kann man nicht einfach auf Fertigmenüs zurückgreifen, so wie das die etablierten Medien tagtäglich machen. Selbst das Wiederholen eines Menüs nach Wochen ist für Blogs eher selten. Wenn schon erneut die gleichen Zutaten zum Zuge kommen sollen, dann geschmacklich anders aufbereitet.

Wem es also in den üblichen Beizen (wieder einmal) zu eintönig wird, der findet täglich anders schmeckende und frisch zubereitete Menüs in den Blogs.

3) Der «Markt»
Kennen Sie diese Schrauben-Sets, bei denen Sie in einer Packung unterschiedliche Schrauben drin haben? Oder diese Tee-Sets mit unterschiedlichen Tee-Sorten? Und bestimmt kennen Sie auch die Schachteln mit den Praliné-Assortiments.

Sie alle haben etwas gemeinsam: Man zahlt immer fürs Ganze, obwohl nur ein Teil daraus wirklich gefragt ist und der Rest unbeachtet bleibt.

Mit den etablierten Medien ist das ähnlich: Man zahlt immer fürs Ganze, obwohl nur ein Teil daraus wirklich gefragt ist.

Beim Bloggen ist das anders. Da kann man den Lesern nicht einfach etwas «unterjubeln», das eigentlichen niemanden interessiert, wofür man aber bezahlt hat.

Gerade darum wiegt jede wiederkehrende Blog-Leserin oder jeder wiederkehrende Blog-Leser mehr als herkömmliche Medienkonsumenten. Sie kommen freiwillig, nicht weil bloglesen gratis ist, sondern weil sie von jemandem oder über etwas lesen wollen.

Sie kommen auch, weil sie einen anderen Geschmack auf ihrem täglichen Menüplan, eine andere Meinung, eine Gegenstimme zu den zunehmend gleichgeschalteten etablierten Medien suchen.

Schön, dass es so viele unterschiedliche Blogs gibt. Sie tragen viel bei zur Meinungsbildung und Meinungsvielfalt.

Ob ich darum einmal bei unserem bloggenden Medienminister Moritz Leuenberger nachfragen soll, ab wann Blogger Gebührengelder verlangen können? 😉

Lesenswerter Blog-Artikel
Substanz: «Gratiskultur des Internets»

14 Antworten auf „Ein bunter Meinungskiosk“

  1. „…viel Zeit fürs Trennen des Weizens von der Spreu brauche. Aber wer sagt denn, dass man trennen müsse?“
    Ich bestimmt nicht,
    lieber Titus!
    Trennen tue ich nur beim Abfall. Beim Lesen in den Blogs mag ich Vielfalt und Abwechslung.

    „Schön, dass es so viele unterschiedliche Blogs gibt“
    Auch da pflichte ich dir mit einem überzeugenden JA bei:
    Und genau deshalb bewege ich mich lesenderweise so gern durch diverse Spreu-, Weizen,- Stricklieseli- und Schoggibranchli-Blogs 🙂

    „Ob ich einmal bei unserem bloggenden Medienminister Moritz Leuenberger nachfragen soll, ab wann Blogger Gebührengelder verlangen können?“
    Ja gerne 🙂

  2. Kompliment, welche Mühe du dir mit der Blogroll gegeben hast. Man müsste ihm eher Blog-Buffet sagen, so schön ist es angerichtet. Ich bin auch ein Kraut- und Rüben – Blogleser, wie ich auch solch ein -Schreiber bin und es braucht einiges, bis ich mich wieder von einem Blog trenne. Aber manchmal muss es sein und schon bald kommen wieder zwei, drei neue dazu. Darum mache ich es mir mit der Blogroll etwas leichter und importiere sie nur auch dem Reader (und auch nur einen Teil).
    Geniessen wir die Abwechslung!

  3. Die Ladezeit von „Was andere schreiben“ ist tatsächlich etwas ungewöhnlich, obwohl ich eigentlich den neusten FF benutze und 5000 MB Download fahre.
    Aber es lohnt sich zu warten, Chris. (56kB Analog-Modem?)

    Blogs lesen und dazu auch was schreiben ist die einfachste Art, Gedanken- und Meinungsaustausch zu betreiben, ohne belastende Verbindlichkeit. Habe ich Lust etwas zu lesen, lese ich. Habe ich Lust etwas zu schreiben, schreibe ich. Bin ich anderer Meinung, sag ich das oder auch nicht. Wird ein Thema immer interessanter, folge ich den Links, tauche ein, versuche ev. eigene Netzrecherche oder lasse mich einfach über den bunten und ungefilterten Meinungsteppich rollen.
    Ich will da eigentlich auch keine Gebührengelder dafür, ausser wenn die Idee unsers UVEK BR Blogghüttennachbar, jedem Haushalt pauschal ein paar Scheinchen zur ByeByeBillag abzuzwacken Wirklichkeit wird. Dann will ich für meine Beiträge als Abfindung zur Volksgesundheit und Meinungsbildung wieder ein paar Fränkli zurück, jawoll!

  4. Blogs sind nicht zu letzt dann eine wunderbare Sache, wenn man mal wieder nicht einschlafen kann 😉 Und was die Selektion und die Frage nach dem wichtig/unwichtig angeht: Ich lese manches Blog, das keine gesellschaftsrelevanten Themen behandelt, sondern lediglich das blosse Leben. Von der Öffentlichkeit werden solche Blogs als unwichtig, bzw. «Katzencontent» abgekanzelt. Für mich selbst ist dieser Katzencontent jedoch extrem wichtig. Deshalb ist es schön, dass es bei Blogs keine solche Einschränkung à la wichtig/unwichtig gibt und dass sich ein jeder, wie in der Süsswarenabteilung, bedienen kann.

    Ja und ich sollte mich nun je nach Möglichkeit einer Mütze Schlaf bedienen. Gute Nacht allerseits.

  5. @ Hausfrau Hanna
    Mal schauen…

    @ Tinu
    Besten Dank!

    @ Chris
    Bei Deinem Rechenzentrum überrascht mich gar nichts. Im Übrigen ist das hier ein Breitband-Blog 🙂

    Aber Du hast natürlich schon recht, es braucht einen Moment Zeit. Anderen Blogs haben derart dynamischen Inhalt wie eben die aktuellen Beiträge in die Seitenleiste rechts eingebaut. Bis die dann vollständig geladen ist, braucht’s allerdings auch seine Zeit und führt auch dazu, dass man auf der Homepage bis zum vollständigen Laden dieser Leiste blockiert ist. Dies ist mitunter ein Grund, weshalb ich das ausgelagert hatte. Vielleicht finde ich ja noch eine Alternative zur «Optimierung» 🙂 .

    @ Bobsmile
    Persönlich begrüsse ich es, dass morgen auch jedes Unternehmen, und sei es nur ein Ein-Mann-Betrieb, genauso Gebühren zahlen muss. Dies tue ich allerdings nicht, weil man heute überall und mit allerlei Geräten Radio und TV empfangen kann, auch im Ein-Mann-Betrieb.

    Meine Überlegung ist vielmehr die, dass mit diesen Gebühren die entsprechenden Stationen (mit)finanziert werden. Dadurch ist es z. B. möglich, dass diese allerlei Berichte und Nachrichten übers internationale, nationale oder lokale (politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche, usw.) Geschehen verbreiten können.

    Davon profitieren schliesslich alle, da wir alle in der gleichen Welt leben und auch der Ein-Mann-Betrieb nicht in einem abgeschotteten Umfeld operiert.

    Wenn also z. B. ein lokaler Radiosender wegen der nahenden Fasnacht einen Beitrag über Fasnachtschüechli bringt, dann ist der 2-Personen-Tante-Emma-Laden um die Ecke, der Fasnachtschüechli verkauft, von dieser fasnächtlichen «Einstimmung» ganz bestimmt auch tangiert – auch wenn er selber in seinem Laden kein Radio laufen hat.

    Aus meiner Sicht sollte daher nicht mehr die direkte Nutzung an sich im Vordergrund stehen, sondern der Nutzen für alle dank weiter Verbreitung.

    Wenn ich so argumentiere, könnte man nun darüber debattieren, ob ein kleines Unternehmen nicht weniger bezahlen müsste, weil es auch weniger Nutzen von einer gut informierten Gesellschaft hat. Dem halte ich entgegen, dass auch der Kleinunternehmer davon betroffen ist, was in den grossen Unternehmen geschieht. Er lebt ja nicht – ich wiederhole mich – in einem abgeschotteten Umfeld. Das hebt sich dann alles in allem wieder auf.

    Allerdings, und darum hatte ich spasseshalber davon gesprochen, ob nicht auch Blogs Gebühren verlangen könnten: Auch diese tragen im übertragenen Sinne zur «fasnächtlichen Einstimmung» bei, auch diese bringen einen Nutzen, sei es durch eine kritische Haltung gegenüber einer Dienstleistung oder einem Unternehmens, sei es bezüglich einer geänderten Einstellung zu einer bestimmten Sache usw.

    Die Frage nach der «Finanzierung der Informationsgesellschaft» dürfte uns in den nächsten Jahren bestimmt noch einige Male beschäftigen. Im Zentrum steht nicht zuletzt auch die Frage, ob ich wirklich auch immer alles gleich (mit)finanzieren muss (es geht wieder ums Schrauben-Set, von welchem ich eigentlich nur einen Teil wirklich brauchen will und kann)…

  6. Du könntest ja zwar auch eine Zeitung lesen – wenn doch bloss das Umblättern mitten in der Nacht in schläfrigem Zustand nicht so viel Lärm machen würde… 🙂

    Es ist ja jede/jeder frei, das zu lesen, was sie/er will. Mit dem «Katzencontent» ist das so eine Sache. Auf der einen Seite braucht es ihn, damit wir uns ob dem «Ernst des Lebens» nicht gleich alle Haare ausreissen oder deswegen nicht schlafen können 😉 , also quasi als Ventil. In der realen Welt dienen dazu häufig auch gesellschaftliche oder kulturelle Veranstaltungen (Kino, Konzert, Theater, Fasnacht usw.).

    Auf der anderen Seite: Wenn bei jemandem z. B. wegen eines Schminkproblems oder anderen Bagatellen gleich die Welt untergeht und dann darüber (und nur darüber) berichtet wird, dann gibt das schon zu denken… Da kann man nur hoffen, dass diese Person nie auf grössere Probleme stösst 🙂

  7. Naja, die Reaktionszeit hat ja nicht all zu viel mit der Datenrate zu tun oder? Aber als Info: Hab momentan auch (6000/640) doch schon bald (50000/5000) dank der Glasfaseranbindung in der neuen Wohnung, dann freut sich dann besonders mein Newsgroup-Client… 😉

  8. Hmm, also wie gesagt es geht nicht um die „Ladezeit“ sondern um die „Reaktionszeit“, als ich gestern geklickt habe kam gar nichts, kein einziges Byte (DU Meter blieb bei 0.0kB/Sec)… Heute gings, da kam dann nach 2-3 Sekunden was rein und die Ladezeit war wenige Sekunden, allerdings habe ich dafür nun einige „Error: Feed has a error or is not valid“ gesehen… 😉

  9. Haha ja gut, ich denke ausführlich diskutierte Schminkprobleme würden dann sogar mir zu viel werden. Nein, ich meine halt solche Blogs, die natürlich eine gewisse Nabelschau darstellen. Ich finde es toll, wenn es um Gefühle und Emotionen geht. Diese bleiben nämlich meistens aussen vor und werden vernachlässtig; man schämt sich für sie. Blogs – falls anonym geführt – bieten da halt ein gutes Ventil und da draussen ist manch eine Perle, die erst noch entdeckt werden will 🙂

  10. Zunächst einmal Danke für die freundliche Erwähnung im Artikel.
    Da ich ja nicht beliebig viel Zeit habe, um Blogs zu lesen, ist eine gewisse Triage nötig. Es ist zwar ganz lustig, zwischendurch die Titel der Blogartikel auf slug.ch zu überfliegen, aber spezialisierte Aggregagtoren wie Politik-Blogs finde ich doch sehr nützlich. Unter anderem der vor kurzem erchienene Artikel über die Blogbibliothek hat mich motiviert einen Aggregator für Bärner Blogs bzw. http://www.bernblogs.ch zu schaffen.

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