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	<title>Kommentare zu: Ein schmieriges Geschäft</title>
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		<title>Von: Titus</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2010/07/16/ein-schmieriges-geschaft/comment-page-1/#comment-2214</link>
		<dc:creator>Titus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 14:42:55 +0000</pubDate>
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		<description>Ich versteh&#039;, was Du meinst. Und manchmal haben wir alle eine «Mauer im Kopf», welche noch mehr Distanz schafft bzw. eine (mentale) Annäherung verunmöglicht.

Zu den Entschädigungssummen: Da wundere ich mich immer wieder, wie man zerstörtes Leben - und seien es auch «nur» Tiere und Pflanzen - in Zahlen fassen kann. Schon noch irgendwie praktisch, wie man heutzutage für alles mit einer Kreditkarte zahlen kann...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich versteh&#8217;, was Du meinst. Und manchmal haben wir alle eine «Mauer im Kopf», welche noch mehr Distanz schafft bzw. eine (mentale) Annäherung verunmöglicht.</p>
<p>Zu den Entschädigungssummen: Da wundere ich mich immer wieder, wie man zerstörtes Leben &#8211; und seien es auch «nur» Tiere und Pflanzen &#8211; in Zahlen fassen kann. Schon noch irgendwie praktisch, wie man heutzutage für alles mit einer Kreditkarte zahlen kann&#8230;</p>
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		<title>Von: Relax-Senf</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2010/07/16/ein-schmieriges-geschaft/comment-page-1/#comment-2211</link>
		<dc:creator>Relax-Senf</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 14:10:35 +0000</pubDate>
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		<description>Klar, ist es nicht weit weg dank den Live-Medien.. Weit weg habe ich als &quot;mentale Distanz&quot; angedacht. Menschliche Tragödien in Thailand oder Haiti lösen rascher und &quot;mental greifbarer&quot; einen Impuls aus, der Hilfe frei schaltet. Bei den &quot;armen Amerikanern&quot; am Golf ist sicher die Hürde höher, weil ja von riesigen Entschädigungsummen von BP zu lesen ist und sonst ja die &quot;reiche&quot; US-Regierung zuständig ist. 

Beide Punkte sind auch gegeben, aber in welchem Umfang und wann es greift sind völlig offene Fragen. Es gibt schon viele tragische Versorgungssituationen, die gar nicht zum Weltmacht-Image passen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, ist es nicht weit weg dank den Live-Medien.. Weit weg habe ich als &#8220;mentale Distanz&#8221; angedacht. Menschliche Tragödien in Thailand oder Haiti lösen rascher und &#8220;mental greifbarer&#8221; einen Impuls aus, der Hilfe frei schaltet. Bei den &#8220;armen Amerikanern&#8221; am Golf ist sicher die Hürde höher, weil ja von riesigen Entschädigungsummen von BP zu lesen ist und sonst ja die &#8220;reiche&#8221; US-Regierung zuständig ist. </p>
<p>Beide Punkte sind auch gegeben, aber in welchem Umfang und wann es greift sind völlig offene Fragen. Es gibt schon viele tragische Versorgungssituationen, die gar nicht zum Weltmacht-Image passen.</p>
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		<title>Von: Titus</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2010/07/16/ein-schmieriges-geschaft/comment-page-1/#comment-2209</link>
		<dc:creator>Titus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 13:22:41 +0000</pubDate>
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		<description>Mit der News-Reizüberflutung bin ich mir nicht so sicher. Ich stelle nämlich auch immer wieder fest, dass überall in etwa das Gleiche steht... Variieren tun höchstens die «Experten», von denen entweder alle auch das Gleiche sagen (um sich später dann nicht alleine rechtfertigen zu müssen, weshalb sie völlig daneben lagen) oder sie sagen alle etwas völlig anderes (das fällt dann auch nicht auf, wenn sie daneben lagen, denn es haben ja viele andere auch etwas anderes gesagt und damit daneben gelegen...).

Die Betroffenheit hingegen spielt sicher eine Rolle. Die kann auch geweckt werden. Der Livestream ist dafür ein gutes Beispiel. Eine Webcam der ölverschmutzten Ufer habe ich hingegen nirgendwo gesehen oder mitbekommen. Ist halt auch nicht so attraktiv, einem Vogel zuzuschauen, wie er ölverschmiert und abgekämpft am Boden den Tod abwartet :-(

Beim «ist ja weit weg» bin ich mir auch nicht sicher. Die Welt ist mitunter dank Internet zu einem Dorf geworden. Haiti ist auch weit weg, die Betroffenheit der Erdbebenopfer war trotzdem gross. Es kommt halt eben immer auch darauf an, wo die Chefredaktoren der Mainstream-Medien den Hebel ansetzen. Die setzen ihn eben meistens bei jenen Themen an, welche (vordergründig) am meisten Mediennutzer versprechen...

Schliesslich aber dürfte auch unsere Bequemlichkeit (angefangen vom Nicht-unternehmen bis hin zum Wegschauen) eine Rolle spielen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der News-Reizüberflutung bin ich mir nicht so sicher. Ich stelle nämlich auch immer wieder fest, dass überall in etwa das Gleiche steht&#8230; Variieren tun höchstens die «Experten», von denen entweder alle auch das Gleiche sagen (um sich später dann nicht alleine rechtfertigen zu müssen, weshalb sie völlig daneben lagen) oder sie sagen alle etwas völlig anderes (das fällt dann auch nicht auf, wenn sie daneben lagen, denn es haben ja viele andere auch etwas anderes gesagt und damit daneben gelegen&#8230;).</p>
<p>Die Betroffenheit hingegen spielt sicher eine Rolle. Die kann auch geweckt werden. Der Livestream ist dafür ein gutes Beispiel. Eine Webcam der ölverschmutzten Ufer habe ich hingegen nirgendwo gesehen oder mitbekommen. Ist halt auch nicht so attraktiv, einem Vogel zuzuschauen, wie er ölverschmiert und abgekämpft am Boden den Tod abwartet <img src='http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Beim «ist ja weit weg» bin ich mir auch nicht sicher. Die Welt ist mitunter dank Internet zu einem Dorf geworden. Haiti ist auch weit weg, die Betroffenheit der Erdbebenopfer war trotzdem gross. Es kommt halt eben immer auch darauf an, wo die Chefredaktoren der Mainstream-Medien den Hebel ansetzen. Die setzen ihn eben meistens bei jenen Themen an, welche (vordergründig) am meisten Mediennutzer versprechen&#8230;</p>
<p>Schliesslich aber dürfte auch unsere Bequemlichkeit (angefangen vom Nicht-unternehmen bis hin zum Wegschauen) eine Rolle spielen&#8230;</p>
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