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	<title>Kommentare zu: Fangt die Grossen!</title>
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		<title>Von: Titus</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2010/07/19/fangt-die-grossen/comment-page-1/#comment-2228</link>
		<dc:creator>Titus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 00:31:32 +0000</pubDate>
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		<description>Zu den «anderen Dimensionen»: Das wollte ich anfänglich auch antworten, habe es dann aber fallen gelassen, weil für Unternehmen generell ganz andere Dimensionen gelten als für uns als Privatpersonen. 

Und dann stellt sich bald einmal die Frage, wo denn die Grenze liegt bzw. ab wann ein Vorteil «überdimensional» ist? Letzten Endes gibt es bei einer strikten Auslegung keine Grenze, weder für Unternehmen noch für uns... 

Zu den Whistleblowern: Vielleicht bräuchte es da nicht nur Massnahmen für den Fall einer missbräuchlichen Kündigung, sondern auch eine Art Hilfestellung im Sinne von «wie stelle ich es an, ohne dass es auf mich zurückfällt?». Wie könnte man eine Indiskretion provozieren, sodass eine Sache quasi mittels «Unfall» nach aussen dringt? 

Mal beim Bundesrat nachfragen, wie die das mit den Indiskretionen immer machen ohne dass es auf jemanden zurückfällt... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den «anderen Dimensionen»: Das wollte ich anfänglich auch antworten, habe es dann aber fallen gelassen, weil für Unternehmen generell ganz andere Dimensionen gelten als für uns als Privatpersonen. </p>
<p>Und dann stellt sich bald einmal die Frage, wo denn die Grenze liegt bzw. ab wann ein Vorteil «überdimensional» ist? Letzten Endes gibt es bei einer strikten Auslegung keine Grenze, weder für Unternehmen noch für uns&#8230; </p>
<p>Zu den Whistleblowern: Vielleicht bräuchte es da nicht nur Massnahmen für den Fall einer missbräuchlichen Kündigung, sondern auch eine Art Hilfestellung im Sinne von «wie stelle ich es an, ohne dass es auf mich zurückfällt?». Wie könnte man eine Indiskretion provozieren, sodass eine Sache quasi mittels «Unfall» nach aussen dringt? </p>
<p>Mal beim Bundesrat nachfragen, wie die das mit den Indiskretionen immer machen ohne dass es auf jemanden zurückfällt&#8230; <img src='http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Mia</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2010/07/19/fangt-die-grossen/comment-page-1/#comment-2227</link>
		<dc:creator>Mia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 16:06:51 +0000</pubDate>
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		<description>Nein, wahrscheinlich können wir uns da selbst auch nicht immer ausnehmen ;-) aber die Dimensionen sind vielleicht ein bisschen anders... und je nach Geschäftsbereich gehört das was du im Korruptionsartikel als &quot;Beziehungspflege&quot; bezeichnest, nun mal wirklich einfach dazu. Gar nicht im korrupten Sinne - sondern schlicht als Grundlage der Arbeit. Da kann man dann nicht immer sooo einen genauen Trennstrich ziehen.

Und bei den Whistleblowern, da haben wir wieder ein Problem mit der oben angesprochenen Kleinräumigkeit der Schweiz - danach könnte es dann je nach Tätigkeitsbereich sehr schwierig werden, noch einen Job zu finden.

Da ist es dann wohl oft ein Abwägen zwischen Gewissen und drohendem Jobverlust. Traurig, aber irgendwo auch verständlich...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, wahrscheinlich können wir uns da selbst auch nicht immer ausnehmen <img src='http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  aber die Dimensionen sind vielleicht ein bisschen anders&#8230; und je nach Geschäftsbereich gehört das was du im Korruptionsartikel als &#8220;Beziehungspflege&#8221; bezeichnest, nun mal wirklich einfach dazu. Gar nicht im korrupten Sinne &#8211; sondern schlicht als Grundlage der Arbeit. Da kann man dann nicht immer sooo einen genauen Trennstrich ziehen.</p>
<p>Und bei den Whistleblowern, da haben wir wieder ein Problem mit der oben angesprochenen Kleinräumigkeit der Schweiz &#8211; danach könnte es dann je nach Tätigkeitsbereich sehr schwierig werden, noch einen Job zu finden.</p>
<p>Da ist es dann wohl oft ein Abwägen zwischen Gewissen und drohendem Jobverlust. Traurig, aber irgendwo auch verständlich&#8230;</p>
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		<title>Von: Titus</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2010/07/19/fangt-die-grossen/comment-page-1/#comment-2226</link>
		<dc:creator>Titus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 14:26:08 +0000</pubDate>
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		<description>@ Bodeständix
Auf die Klimaanlagen komme ich noch zurück, allerdings in einem ganz anderen Zusammenhang...

@ Mia
Die Abgrenzung zwischen «Freundschaftsdienst» und «Filz» (sprich: Korruption) ist manchmal fliessend. Das SECO definiert Korruption wie folgt:



&lt;blockquote&gt;Als Korruption gilt jeder Missbrauch einer Vertrauensstellung zur Erlangung eines ungerechtfertigten Vorteils.&lt;/blockquote&gt;



Können wir uns davon immer ausnehmen (nicht bloss an Geld denken)? 

Schliesslich erlaube ich mir, nochmals auf einen Artikel vom Mai dieses Jahres hinzuweisen: &lt;a href=&quot;http://www.augenreiberei.ch/2010/05/08/gibt-es-korruption-in-der-schweiz/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;«Gibt es Korruption in der Schweiz?»&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Bodeständix<br />
Auf die Klimaanlagen komme ich noch zurück, allerdings in einem ganz anderen Zusammenhang&#8230;</p>
<p>@ Mia<br />
Die Abgrenzung zwischen «Freundschaftsdienst» und «Filz» (sprich: Korruption) ist manchmal fliessend. Das SECO definiert Korruption wie folgt:</p>
<blockquote><p>Als Korruption gilt jeder Missbrauch einer Vertrauensstellung zur Erlangung eines ungerechtfertigten Vorteils.</p></blockquote>
<p>Können wir uns davon immer ausnehmen (nicht bloss an Geld denken)? </p>
<p>Schliesslich erlaube ich mir, nochmals auf einen Artikel vom Mai dieses Jahres hinzuweisen: <a href="http://www.augenreiberei.ch/2010/05/08/gibt-es-korruption-in-der-schweiz/" rel="nofollow">«Gibt es Korruption in der Schweiz?»</a>.</p>
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