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	<title>Kommentare zu: Gut geschlichen ist halb geworben</title>
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		<title>Von: Relax-Senf</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2010/07/22/gut-geschlichen-ist-halb-geworben/comment-page-1/#comment-2233</link>
		<dc:creator>Relax-Senf</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 23:10:29 +0000</pubDate>
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		<description>@ Titus: Bei den wenigen Schweizer Weltklassesportlern, wie es Federer ist, interessiert es mich schon, wenn die CS und Federer Werbepartner werden. Ob nur in der Sportsendung oder in den Nachrichten, darüber kann man geteilter Meinung sein. 

Wenn aber in den Nachrichten erwähnt wird, dass im Schrebergarten die grösste Gurke des Jahres gezüchtet wurde und die Kuh vom Bauer Müller auf ein Mal drei Kälber produziert hat, dann darf auch Federer in den Hauptnachrichten erwähnt werden. Bei den News Prioritäten im CH TV bin ich froh, dass ich noch andere Auslandssender empfangen kann.

Ich habe den Beitrag betreffend Autoklimaanlagen-Service gesehen und dass man eine No Name Garage im Beitrag gesehen hat, habe ich als neutralen Ausweg gesehen. Es hat mich nicht gestört und mein Edelauto würde ich auch nicht zum Billiganbieter in den Service bringen. Wobei es natürlich Grenzen hat, wenn sich die Markengarage zu sehr Richtung Fantasiepreise verrechnet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Titus: Bei den wenigen Schweizer Weltklassesportlern, wie es Federer ist, interessiert es mich schon, wenn die CS und Federer Werbepartner werden. Ob nur in der Sportsendung oder in den Nachrichten, darüber kann man geteilter Meinung sein. </p>
<p>Wenn aber in den Nachrichten erwähnt wird, dass im Schrebergarten die grösste Gurke des Jahres gezüchtet wurde und die Kuh vom Bauer Müller auf ein Mal drei Kälber produziert hat, dann darf auch Federer in den Hauptnachrichten erwähnt werden. Bei den News Prioritäten im CH TV bin ich froh, dass ich noch andere Auslandssender empfangen kann.</p>
<p>Ich habe den Beitrag betreffend Autoklimaanlagen-Service gesehen und dass man eine No Name Garage im Beitrag gesehen hat, habe ich als neutralen Ausweg gesehen. Es hat mich nicht gestört und mein Edelauto würde ich auch nicht zum Billiganbieter in den Service bringen. Wobei es natürlich Grenzen hat, wenn sich die Markengarage zu sehr Richtung Fantasiepreise verrechnet.</p>
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		<title>Von: Titus</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2010/07/22/gut-geschlichen-ist-halb-geworben/comment-page-1/#comment-2232</link>
		<dc:creator>Titus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 22:19:44 +0000</pubDate>
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		<description>@ Dan
Es ist in den letzten Jahren sicher nicht einfacher geworden, innerhalb eines bewohnten Gebiets oder selbst innerhalb von Gebäuden Bilder zu drehen ohne nicht irgendwo ein Logo irgendeines Unternehmens oder einer Marke drauf zu haben, selbst wenn es nur um einen Feuerlöscher im Hintergrund geht, bei dem man klar erkennen kann, von wem er stammt... 

Trotzdem: Es ist ja auch nicht so, dass es kaum mehr neutrale, werbefreie Flächen gäbe. Ich sehe die folgenden Gründe, weshalb es trotzdem nicht immer zu neutralen Bildern kommt: 

1) Mangelnde Ausbildung
Manchen fehlt vermutlich einfach das geschulte Auge. Sie achten zu sehr auf den Vordergrund, weniger auf das, was im Hintergrund ist.

2) Protagonisten wählen den Hintergrund
Ich würde heute nicht ausschliessen, dass Menschen mit viel medialer Aufmerksamkeit inzwischen darin geschult sind, wo und wie sie sich hinzustellen haben, um ihr Unternehmen visuell «ins rechte Licht» zu rücken, sprich: um das Logo oder die Farbrikationsstätte usw. im Hintergrund im Bild zu haben.

3) Absicht
Natürlich lässt sich auch nicht ausschliessen, ob nicht vielleicht doch Absicht dahinter steckt, wenn eben Bilder nicht neutral sind. 

4) Sachzwänge
Es ist heute fast kaum mehr möglich, Bilder von Sportlern ohne Werbung zu zeigen. Dahinter steckt natürlich Absicht. Es gibt aber auch Situationen, in denen es nicht anders geht. So ist es beispielsweise kaum möglich, beim jüngsten Zugunglück die Matterhorn Gotthard Bahn oder den Begriff «Glacier Express» nicht zu erwähnen. 

Im oben geschilderten Fall geht es aber nicht bloss um die Bilder. Hier geht es darum, dass ein Unternehmen Teil der redaktionellen Berichterstattung ist, obschon es vom Thema her (Klimaanlagen) gar nicht notwendig ist, dieses Unternehmen zu erwähnen...

@ Relax-Senf
Wir müssen wohl unterscheiden zwischen einem Print-Erzeugnis eines privatrechtlichen Verlags und einer Sendung eines öffentlich-rechtlichen TV-Senders. Dass der Inhalt eines Print-Erzeugnisses eben nicht immer so werbeneutral ist, wie wir uns das wüsnchen, erachte ich auch als Problem. 

Das zeigt sich sehr gut auch beim Federer-Fall: Die Print-Medien haben eifrig darüber berichtet, wie die CS nun auch ein neuer Federer-Sponsor, in einer Tagesschau hat das aber nichts zu suchen. Dass die Print-Medien darüber berichten, hat zweifellos mit dem Werbeauftraggeber CS zu tun...

Wenn Du Garagist wärst und auch Reparaturen für Klimaanlagen anbietest, liesse Dich die Sache vielleicht nicht so cool. Es geht hier also auch um Fairness, welche dank Einhaltung des Prinzips um Ausgewogenheit eher gegeben ist. 

@ Chris
In dem von Dir Geschilderten zeigt sich, dass viele sich quasi einen «erzieherischen» Einfluss wünschen. Die Frage, was denn gezeigt werden darf, ist nicht unberechtigt. Sie zu beantworten ist allerdings sehr schwierig, auch weil jeder von uns ganz andere Moralvorstellung hat...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dan<br />
Es ist in den letzten Jahren sicher nicht einfacher geworden, innerhalb eines bewohnten Gebiets oder selbst innerhalb von Gebäuden Bilder zu drehen ohne nicht irgendwo ein Logo irgendeines Unternehmens oder einer Marke drauf zu haben, selbst wenn es nur um einen Feuerlöscher im Hintergrund geht, bei dem man klar erkennen kann, von wem er stammt&#8230; </p>
<p>Trotzdem: Es ist ja auch nicht so, dass es kaum mehr neutrale, werbefreie Flächen gäbe. Ich sehe die folgenden Gründe, weshalb es trotzdem nicht immer zu neutralen Bildern kommt: </p>
<p>1) Mangelnde Ausbildung<br />
Manchen fehlt vermutlich einfach das geschulte Auge. Sie achten zu sehr auf den Vordergrund, weniger auf das, was im Hintergrund ist.</p>
<p>2) Protagonisten wählen den Hintergrund<br />
Ich würde heute nicht ausschliessen, dass Menschen mit viel medialer Aufmerksamkeit inzwischen darin geschult sind, wo und wie sie sich hinzustellen haben, um ihr Unternehmen visuell «ins rechte Licht» zu rücken, sprich: um das Logo oder die Farbrikationsstätte usw. im Hintergrund im Bild zu haben.</p>
<p>3) Absicht<br />
Natürlich lässt sich auch nicht ausschliessen, ob nicht vielleicht doch Absicht dahinter steckt, wenn eben Bilder nicht neutral sind. </p>
<p>4) Sachzwänge<br />
Es ist heute fast kaum mehr möglich, Bilder von Sportlern ohne Werbung zu zeigen. Dahinter steckt natürlich Absicht. Es gibt aber auch Situationen, in denen es nicht anders geht. So ist es beispielsweise kaum möglich, beim jüngsten Zugunglück die Matterhorn Gotthard Bahn oder den Begriff «Glacier Express» nicht zu erwähnen. </p>
<p>Im oben geschilderten Fall geht es aber nicht bloss um die Bilder. Hier geht es darum, dass ein Unternehmen Teil der redaktionellen Berichterstattung ist, obschon es vom Thema her (Klimaanlagen) gar nicht notwendig ist, dieses Unternehmen zu erwähnen&#8230;</p>
<p>@ Relax-Senf<br />
Wir müssen wohl unterscheiden zwischen einem Print-Erzeugnis eines privatrechtlichen Verlags und einer Sendung eines öffentlich-rechtlichen TV-Senders. Dass der Inhalt eines Print-Erzeugnisses eben nicht immer so werbeneutral ist, wie wir uns das wüsnchen, erachte ich auch als Problem. </p>
<p>Das zeigt sich sehr gut auch beim Federer-Fall: Die Print-Medien haben eifrig darüber berichtet, wie die CS nun auch ein neuer Federer-Sponsor, in einer Tagesschau hat das aber nichts zu suchen. Dass die Print-Medien darüber berichten, hat zweifellos mit dem Werbeauftraggeber CS zu tun&#8230;</p>
<p>Wenn Du Garagist wärst und auch Reparaturen für Klimaanlagen anbietest, liesse Dich die Sache vielleicht nicht so cool. Es geht hier also auch um Fairness, welche dank Einhaltung des Prinzips um Ausgewogenheit eher gegeben ist. </p>
<p>@ Chris<br />
In dem von Dir Geschilderten zeigt sich, dass viele sich quasi einen «erzieherischen» Einfluss wünschen. Die Frage, was denn gezeigt werden darf, ist nicht unberechtigt. Sie zu beantworten ist allerdings sehr schwierig, auch weil jeder von uns ganz andere Moralvorstellung hat&#8230;</p>
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		<title>Von: Relax-Senf</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2010/07/22/gut-geschlichen-ist-halb-geworben/comment-page-1/#comment-2231</link>
		<dc:creator>Relax-Senf</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 15:50:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.augenreiberei.ch/?p=5350#comment-2231</guid>
		<description>Mit den gegebenen Mustern kann ich zwar die Erkenntnis der Schleichwerbung nachvollziehen, aber irgendwie lässt mich die Sache cool. Ich mache ja keinen Schritt durchs real Life, lese keine Seite im Print und surfe nicht, ohne dass mir versteckt, elegante oder aufdringliche Werbung auffällt.

Das ist mir sooo egal, wie die Frage ob der Tour de France Sieger gedopt oder nicht gedopt war!! Aus einer persönlichen Sicht, denke ich darüber gar nicht mehr nach, weil für mich die nicht gedopten einfach noch nicht erwischt worden sind. 

Ich kaufe mir keine Uhr, nur weil sie Star x im Film getragen hat (Product Placement) und ich kaufe mir kein Auto, nur weil Schumi mit dem Werbe-Mercedes auf zwei Rädern durch eine S-Kurve rollt.

Wo ich die Kritik ernst nehme und mich auch gestört fühle, wenn eben in News und Redaktions-Leistung Informationen auftauchen, die als (Werbe-) Facts getarnt sind. Z. B. fand ich die Gesundheitssendung mit Dr. Stutz (oder so!) schon hanebüchen, wenn dort für Produkte geworben wird, für die hinter den Kulissen Geld fliesst!! So habe ich es zumindest in den Medien als Kritik gelesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den gegebenen Mustern kann ich zwar die Erkenntnis der Schleichwerbung nachvollziehen, aber irgendwie lässt mich die Sache cool. Ich mache ja keinen Schritt durchs real Life, lese keine Seite im Print und surfe nicht, ohne dass mir versteckt, elegante oder aufdringliche Werbung auffällt.</p>
<p>Das ist mir sooo egal, wie die Frage ob der Tour de France Sieger gedopt oder nicht gedopt war!! Aus einer persönlichen Sicht, denke ich darüber gar nicht mehr nach, weil für mich die nicht gedopten einfach noch nicht erwischt worden sind. </p>
<p>Ich kaufe mir keine Uhr, nur weil sie Star x im Film getragen hat (Product Placement) und ich kaufe mir kein Auto, nur weil Schumi mit dem Werbe-Mercedes auf zwei Rädern durch eine S-Kurve rollt.</p>
<p>Wo ich die Kritik ernst nehme und mich auch gestört fühle, wenn eben in News und Redaktions-Leistung Informationen auftauchen, die als (Werbe-) Facts getarnt sind. Z. B. fand ich die Gesundheitssendung mit Dr. Stutz (oder so!) schon hanebüchen, wenn dort für Produkte geworben wird, für die hinter den Kulissen Geld fliesst!! So habe ich es zumindest in den Medien als Kritik gelesen.</p>
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