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	<title>Kommentare zu: Massen bewegen</title>
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		<title>Von: Titus</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2010/07/29/massen-bewegen/comment-page-1/#comment-2261</link>
		<dc:creator>Titus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 14:48:55 +0000</pubDate>
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		<description>Besten Dank für den Hinweis. 

Vergangenen Samstag erlebte ich selber eine ähnliche Situation am Bielersee-Fest: Die kleine Bogenbrücke zwischen Hafenbecken und Expo-Gelände wurde zum Nadelöhr und dies rund 30 Minuten nach dem Feuerwerk. Nichts ging mehr, die Besucherströme verliefen in beide Richtungen und blockierten sich gegenseitig. 

«Ächli moschtä» und ähnliche Parolen konnte ich links und rechts von mir hören - denen war es offensichtlich egal, wer da halbwegs zerdrückt wurde... Nachdem ich es leid war, ständig gegen den Hintermann zu drücken, schloss ich mich schliesslich einer entgegenkommenden Gruppe an, welcher ein Fortkommen doch gelungen war, und kehrte somit wieder um. 

Ich war nicht der Einzige, der unten mit den Bildern von Duisburg im Kopf nur noch den Kopf schüttelte. Das bestätigte mir, dass es eben auch die Ungeduld der Leute ist, um möglichst bald von A nach B zu gelangen - koste es was es wolle... Da kommen Psychologie (Ungeduld) und Physik (Drängeln) wohl zusammen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Besten Dank für den Hinweis. </p>
<p>Vergangenen Samstag erlebte ich selber eine ähnliche Situation am Bielersee-Fest: Die kleine Bogenbrücke zwischen Hafenbecken und Expo-Gelände wurde zum Nadelöhr und dies rund 30 Minuten nach dem Feuerwerk. Nichts ging mehr, die Besucherströme verliefen in beide Richtungen und blockierten sich gegenseitig. </p>
<p>«Ächli moschtä» und ähnliche Parolen konnte ich links und rechts von mir hören &#8211; denen war es offensichtlich egal, wer da halbwegs zerdrückt wurde&#8230; Nachdem ich es leid war, ständig gegen den Hintermann zu drücken, schloss ich mich schliesslich einer entgegenkommenden Gruppe an, welcher ein Fortkommen doch gelungen war, und kehrte somit wieder um. </p>
<p>Ich war nicht der Einzige, der unten mit den Bildern von Duisburg im Kopf nur noch den Kopf schüttelte. Das bestätigte mir, dass es eben auch die Ungeduld der Leute ist, um möglichst bald von A nach B zu gelangen &#8211; koste es was es wolle&#8230; Da kommen Psychologie (Ungeduld) und Physik (Drängeln) wohl zusammen.</p>
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		<title>Von: Der Bebilderer</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2010/07/29/massen-bewegen/comment-page-1/#comment-2259</link>
		<dc:creator>Der Bebilderer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 13:42:04 +0000</pubDate>
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		<description>Bei der &lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/wie_ein_kieselstein_1.7031565.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;NZZ&lt;/a&gt; drüben hat&#039;s heute noch etwas physikalischen Hintergrund - mit einem sehr eindrücklichen Bild zu Allem hin. Sehr zu empfehlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/wie_ein_kieselstein_1.7031565.html" rel="nofollow">NZZ</a> drüben hat&#8217;s heute noch etwas physikalischen Hintergrund &#8211; mit einem sehr eindrücklichen Bild zu Allem hin. Sehr zu empfehlen.</p>
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		<title>Von: Titus</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2010/07/29/massen-bewegen/comment-page-1/#comment-2258</link>
		<dc:creator>Titus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 19:36:45 +0000</pubDate>
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		<description>«Früher war alles besser» ist auch nicht die Aussage des Artikels. Er zeigt lediglich anhand der Vergangenheit auf, wie sich die Gesellschaft verändert hat. Dazu gehört auch, dass wir uns zunehmend in Massen bewegen ohne je gelernt zu haben, wie wir uns darin (richtig) bewegen sollen/müssen.

Dass wir uns auch (aber nicht ausschliesslich) an Vergangenem orientieren, würde ich nicht missen wollen. Es erlaubt nämlich auch, aus früheren Fehlern zu lernen oder sich für Bewährtes (weiterhin) stark zu machen. 

Dies ist übrigens auch ein Kritikpunkt an der Loveparade: Weil diese in den letzen Jahren jedesmal an einem anderen Ort stattfand, konnte man sich kaum auf etwas Bewährtes abstützen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>«Früher war alles besser» ist auch nicht die Aussage des Artikels. Er zeigt lediglich anhand der Vergangenheit auf, wie sich die Gesellschaft verändert hat. Dazu gehört auch, dass wir uns zunehmend in Massen bewegen ohne je gelernt zu haben, wie wir uns darin (richtig) bewegen sollen/müssen.</p>
<p>Dass wir uns auch (aber nicht ausschliesslich) an Vergangenem orientieren, würde ich nicht missen wollen. Es erlaubt nämlich auch, aus früheren Fehlern zu lernen oder sich für Bewährtes (weiterhin) stark zu machen. </p>
<p>Dies ist übrigens auch ein Kritikpunkt an der Loveparade: Weil diese in den letzen Jahren jedesmal an einem anderen Ort stattfand, konnte man sich kaum auf etwas Bewährtes abstützen.</p>
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