Innovative, alternative Energien

Wenn die bestehenden AKWs in der Schweiz nicht ersetzt werden sollen, braucht es dafür Alternativen. Die Entwicklung im Bereich alternative oder erneuerbare Energien ist noch nicht abgeschlossen und birgt noch viel zusätzliches Potential.

Wenn von erneuerbaren Energien als Alternative zu Atomstrom die Rede ist, stehen vor allem die Wasserkraft, Sonnen- sowie Windenergie im Zentrum. Bei vielen weckt das häufig das relativ monotone Bild von Staumauern, Sonnenkollektoren und Windturbinen, welche allesamt gleich viel Leistung erbringen würden, ungeachtet des Alters oder der Technologie, die dahinter steckt.

Innovativer Ansatz

Um die Leistung im Bereich Wasserkraft zu erhöhen, spricht man deshalb auch davon, bestehende Staudämme zu erhöhen und neue, effizientere Turbinen zu installieren. Im Bereich der Sonnenenergie weiss man, dass die Effizienz der heutigen Solarzellen erhöht werden müsste und forscht entsprechend daran. Es laufen in diesem Bereich aber auch Versuche, durch Bündelung des Sonnenlichts zu einem einzigen Strahl mehr Energie zu gewinnen.

Im nachfolgenden Video geht es um die Windenergie. Auch da gibt es offensichtlich noch einige interessante Ansätze, die zu verfolgen sind, wie Saul Griffith von Makani Power bereits im Februar 2009 meinte:

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Auch wenn sich die Idee von Saul Griffith vielleicht nie weit verbreiten wird, illustriert dieses Beispiel doch sehr gut, dass mit Innovationen noch mehr aus Wind herauszuholen wäre als dies bei den heute bekannten, konventionellen und starren Windturbinen der Fall ist.

Es tut sich noch sehr vieles

Dieses Beispiel, wie auch die weiter oben genannten, sind nur einige wenige von zahlreichen weiteren. Weltweit forschen nämlich unzählige Menschen an den verschiedensten Methoden, um aus Wasser, Wind und Sonne noch mehr herauszuholen.

Einen Überblick zu gewinnen über die bereits bekannten Methoden oder Ansätze ist ziemlich schwierig. Dem ist noch die Erforschung jener Methoden und Ansätze hinzuzufügen, welche noch nicht bekannt sind, weil sie im Geheimen stattfindet.

Dieser von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommene «Hype» ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass kaum ein anderer Bereich so viel verspricht und von keinem anderen Bereich so viel erwartet wird wie eben die Erforschung und Entwicklung von «sauberen», nachhaltigen Stromproduktionsmethoden.

Man darf also gespannt sein, auf was für neue, zusätzliche Lösungen die Forscher weltweit aufgrund dieser Goldgräberstimmung in nächster Zeit noch stossen werden.

3 Antworten auf „Innovative, alternative Energien“

  1. Die AKW – Grosstechnologie ist teuer und macht geistig träge, da sie eine falsche Enegiesicherheit vorgaukelt. In diesem Sinn ist ein eigentlicher Innovationstöter.

  2. Ich bin zwar auch überzeugt davon, dass in der Solar- und Windenerige sowie der Geothermie noch unerhört viel Potential schlummert, aber selbst wenn dies nicht der Fall wäre gehören die AKWs abgeschafft. Ein Sechser im Lotto ist etwa genauso wahrscheinlich wie eine Kernschmelze bei einem AKW. Wenn wir es für möglich halten im Lotto gross zu gewinnen, müssen wir es auch für möglich halten einen Supergau zu erleben. Das will ja aber wohl kaumm jemand. Ich spiele Lotto, also bin ich gegen AKW.

  3. @ Röstigraber / Harald Jenk
    Ich komme in den nächsten Tagen noch auf einzelne Aspekte betreffend Atomstrom zurück – zumindest habe ich das (geistig) so geplant.

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