Und ewig lockt der Vergleich

Erneut wird wieder eine Vergleichsdebatte über Blogs und Print-Produkte, über Hobby-Schreiber und Profi-Journalisten losgetreten – und zwar von Print-Journalisten. Warum eigentlich?

«Zehn Unterschiede zwischen Bloggern und Journalisten» lautet der Titel eines Beitrags von Bobby California, einem Journalisten, der nicht müde wird, anonym Partei gegen Blogs zu ergreifen.

«Da ich beide Seiten kenne, da ich Journalist und Blogger bin, ist es mir ein wichtiges Anliegen, die wesentlichen Unterschiede zwischen Blogs und professionellem Journalismus zu zeigen», leitet er seine zehn Unterschiede ein.

Vergleich des Nicht-Vergleichbaren

Kein einziger dieser zehn Unterschiede trifft auf die Augenreiberei zu, womit sich einmal mehr bestätigt: Man soll von sich (als Blogger) nicht auf andere (Blogger) schliessen. Lernt man denn in den Journalistenschulen nicht zu differenzieren?

Anlässlich des morgigen, zweijährigen Jubiläums der Augenreiberei werden Sie im nächsten Beitrag erfahren, wie in dieser Bloghütte die Beiträge entstehen – und warum Bobby in allen Punkten falsch liegt.

In einem Punkt, nämlich in seinem Fazit, hat er jedoch recht: «Ich hoffe, dass jetzt ein für alle mal klar ist, dass man Bloggen nicht mit professionellem Journalismus vergleichen kann. Blogs können den professionellen Journalismus niemals ersetzen.»

Offen bleibt jetzt nur noch die Frage: Warum wird ein Vergleich gezogen und warum werden Unterschiede aufgelistet, wenn gemäss Fazit gar kein Vergleich gezogen werden kann?

Offen bleibt auch, weshalb eine Verbindung zum so genannten «professionellen Journalismus» hergestellt wird. Welche eingeschworene Blogger-Gemeinschaft (oder war es vielleicht nur ein einzelner Blogger?) hat denn je den Anspruch erhoben, durch Blogs diesen Journalismus ersetzen zu wollen?

Ähnlich merkwürdig klingt es seitens Rainer Stadler, «professioneller Beobachter» des «Internet-Dschungels» in seinem NZZ-Artikel über Schweizer Journalisten, welche sich in den letzten Monaten auf neuen Internet-Plattformen zusammengetan haben.

«Organisierter als Weblogs» seien sie, diese neuen Plattformen. Das ist richtig. Aber wer hat denn nun wieder den Anspruch erhoben, Blogs müssten organisiert sein, so wie das bei den bisherigen Medien mit ihren Redaktionen der Fall ist?

Hinter vielen Blogs stecken blitzgescheite Menschen, welche durchwegs in der Lage wären, sich zu organisieren. Aber das ist nicht deren Anspruch. Nur wer Blogs als Konkurrenz betrachtet und – wie oben – die eigene Tätigkeit wenigstens teilweise in Frage gestellt sieht, zeigt mit dem Finger auf die vermeintliche «Schwäche» von Blogs in Sachen Organisation. Ein anderer plausibler Grund ist kaum auszumachen.

Nur wer diese Haltung einnimmt und selber offensichtlich nur wenig Ahnung über die Verschiedenartigkeit von Blogs hat, spricht in überheblichem Ton von «einsamen Pfadfindern». Nur wer noch nicht erkannt hat, dass ein Artikel der «etablierten Medien» ohne Verwendung der Ich-Form trotzdem viel über den Autor aussagt, betitelt Blogs als «Ich-Buden».

Eigenwillige Beurteilung

So sagt auch der angesprochenen NZZ-Artikel mehr über den Autor aus als über die vorgestellten Websites. Rainer Stadler ist nämlich durch und durch von seinem Arbeitgeber überzeugt. Das ist zwar legitim, gehört aber nicht in einen «professionellen» Artikel über «Informationsplattformen», da damit die eigene Unabhängigkeit bei der Beurteilung der verschiedenen Plattformen in Frage gestellt wird.

Zum Ausdruck kommt Stadlers Loyalität gegenüber seinem Arbeitgeber beispielsweise in diesem unnötigen, dafür umso schulterklopfenden Satz in der Kritik über die «Medienwoche»: «Denn nur noch der ,Sonntag‘ und die NZZ behandeln regelmässig Medienthemen.»

Ohnehin wendet der Autor fragwürdige Massstäbe an. Nur der «Infosperber» sowie «Clack» verfügen über die zwei Rubriken ,Meistgelesen‘ oder ,Meistzitiert‘, alle anderen nicht (wobei mit Letzterem vermutlich ,meistkommentiert‘ gemeint gewesen wäre). Das Fehlen dieser Rubriken wird bei den anderen Plattformen nicht kritisiert, dafür aber beim «Journal21».

Von fehlender Verlinkung ist beim «Journal21» weiter die Rede. In keinem Wort wird die Verlinkung bei weiteren vier der insgesamt acht vorgestellten Websites erwähnt. Und bei der Kritik, wonach ein Kommentar von Rudolf Strahm sowohl beim «Tages-Anzeiger» als auch auf dem «Infosperber» erschienen sein soll, schafft es der Autor selber nicht, den Beweis dafür mittels je eines Links zu liefern. «Es herrscht der auktoriale Buchstabe», könnte man das mit Stadlers eigenen Worten nennen.

Erstaunlich ist auch die Textlänge der jeweiligen Kritiken: Je mehr eine der genannten Plattformen der NZZ vom publizistischen Standpunkt her näher kommt, desto länger die Beurteilung – und desto kritischer die Aussagen.

Zur nicht unproblematischen Vermischung zwischen (angeblichem) Journalismus und purer PR unter «The Brander» lässt sich kein einziges kritische Wort finden, was vermutlich auch daran liegt, dass zu viele Autoren auch auf der Lohnliste der NZZ stehen (was der Autor natürlich nicht erwähnt). Auch die seichten Themen von «Clack», welche teilweise auf eine andere Website führen, lösen beim Autoren der renommierten NZZ lediglich die Aussage des «spekulativen Trendjournalismus» aus.

Dafür stellt man den tatsächlichen Mehrwert von «Journal21», «Infosperber» und «Neuland» in den Schatten, obschon diese alle Artikel publizieren, welche eigens für die jeweilige Plattform erstellt wurden und dabei ohne die unsäglichen Agenturmeldungen auskommen.

Ist diese unausgewogene Beurteilung nach willkürlich gewählten Kriterien alles nur reiner Zufall?

Stirnrunzeln löst auch das Messen der Plattformen nach der Anzahl Kommentare aus. Hierzu werden wiederum nicht alle mit den gleich langen Ellen gemessen. Zudem ist beispielsweise Infosperber erst eben seit einem Monat online, ist also noch relativ unbekannt. Wie kann man es da überhaupt in Erwägung ziehen, von der Anzahl Kommentare zu sprechen?

Schliesslich hat die Anzahl Kommentare nicht nur mit den Themen zu tun, welche beim «Journal21», dem «Infosperber» und bei «Neuland» fernab des Mainstreams liegen und womit sich auch noch kaum jemand eine Meinung bilden konnte, die man online kund tun könnte. Die Anzahl Kommentare hat auch mit dem lesenden Publikum zu tun, welches entsprechend dem Niveau des Mediums ein anderes, nicht so mitteilungsbedürftiges Publikum ist oder sein kann.

Bloss keine Selbstkritik

Es ist nicht «der Einbruch bei den Werbeeinnahmen, eine schrumpfende Käuferschaft und der generelle Preisdruck», welche Journalisten als «Trotzreaktion auf den Holzschlag im Blätterwald» ins Internet treibt.

Es sind auch Artikel wie oben erwähnt, die sich selber über die genannten Online-Plattformen und über Blogs stellen, die aber selbst für einen Nicht-Journalisten dermassen unausgewogen, unausgegoren und unglaubwürdig daherkommen, dass man sich von dieser Form von «Journalismus» nur noch abwenden kann.

Das ist ein Journalismus, der zwar ein Phänomen beschreibt, zentrale Fragen aber nicht einmal anspricht. Das Phänomen heisst in diesem Fall «Abwanderung professioneller Journalisten-Tätigkeit ins Internet», und die zentrale Frage würde lauten, weshalb diese Abwanderung «für Gotteslohn» stattfindet.

Antworten gibt es zu einer nicht angesprochenen Frage natürlich keine. Sie könnten ja unbequem sein. Demgegenüber ist es einfacher, gegen andere Medienformen zu wettern, wenigstens zwischen den Zeilen.

Diese neuen Medienformen sind schliesslich am eigenen Dilemma schuld und nicht etwa das Nachlassen und das fehlende Hinterfragen der eigenen journalistischen Qualität oder die aufkommenden Zweifel am eigenen Produkt und an den eigenen Kompetenzen wegen der angeblichen «Online-Konkurrenz», nicht wahr?

Wer in Sachen Journalismus noch immer Blogs als Abgrenzungs- und Unterscheidungskriterium nennen muss; wer noch immer die journalistische Qualität an den Kriterien online/offline oder etabliert/nicht etabliert misst; wer noch immer glaubt, Journalisten hätten ein Monopol fürs Fragen-stellen-dürfen; wer noch immer glaubt, nur Journalisten wären in der Lage, einer Frage nachzugehen (also zu recherchieren), der sollte langsam aufwachen und sich der Realität stellen.

Sich der Realität zu stellen heisst, das enorme Potential, welches Internet und seine Benutzer bietet, zuerst einmal anzuerkennen und sich dann zunutze zu machen – statt sich dagegen auf herablassende Weise zu wehren. Die guten und brennenden Fragen kommen meistens aus dem Publikum – und nicht von einem Journalisten.

Sich der Realität zu stellen heisst auch, echten, journalistischen und qualitativ guten Mehrwert zu schaffen. Dafür ist man nämlich nicht nur bereit zu zahlen, sondern es fördert auch die Werbeeinnahmen. Am Dilemma ist nämlich auch nicht nur der Gang der Wirtschaft schuld…

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Leseempfehlung

 

40 Antworten auf „Und ewig lockt der Vergleich“

  1. Hat Bobby California immer noch kein neues Thema gefunden…? Dann trifft wohl das tatsächlich zu: «Nur wer Blogs als Konkurrenz betrachtet und – wie oben – die eigene Tätigkeit wenigstens teilweise in Frage gestellt sieht(…)»

  2. an stadlers artikel hat mich ähnliches gestört. am meisten, dass er the brander in seine liste aufgenommen hat. das ist die schnickschnackpublikation einer markenagentur, der man von weitem ansieht, wo bartli den most holt.

  3. @ Mia
    Hin und wieder finden sich dort auch andere Themen, aber die sind wohl eher die Beilage… 😉

    @ Bugsierer
    Ja, The Brander störte mich auch am stärksten. Auch der gleichmachende Begriff „Informationsplattform“ ist nicht ganz ohne…

  4. Blogger alle in einen Hut zu werfen, ist, wie die Glückspost, die NZZ, den Beobachter, den Blick usw. in einen Hut zu werfen => Ein Witz und deshalb nicht der Rede wert. Insofern kann man Bobby getrost vergessen (oder sich seine Beiträge zur reinen Unterhaltung mit hohem Realsatiregehalt reinziehen).

    Der NZZ-Artikel entlarvt, dass der Verfasser des Artikels so Einiges übers Bloggen nicht versteht, aber immerhin ist es der Versuch einer Auseinandersetzung.

  5. Zufälligerweise bin ich auf diesen Blogbeitrag gestossen (ich lese dieses Blog sonst nie) und ergreife gerne die Gelegenheit, um die folgenden offenen Fragen zu beantworten:

    «Warum eigentlich»: Das erklärte ich doch schon in meinem Blogbeitrag. Nochmals: Mein Text war eine Replik auf Rusbridgers Pamphlet. Wird wohl noch erlaubt sein.

    «Bobby California, der nicht müde wird, anonym Partei gegen Blogs zu ergreifen»: Das stimmt doch nicht. Erstens ergreife ich nicht anonym Partei, sondern unter Verwendung eines Pseudonyms, was nicht das Gleiche ist. Zweitens ergreife ich nicht Partei gegen alle Blogs. Ich bin Blogkritiker, das heisst: mein Anliegen ist es, mit sachlicher Kritik das Niveau des Schweizer Blogschaffens zu verbessern. Ich habe nichts gegen Blogs, ich bin ja selber auch ein Blogger. Kapiert?

    «Kein einziger dieser zehn Unterschiede trifft auf die Augenreiberei zu»: Es wäre ein Leichtes, zu beweisen, dass jeder der zehn Unterschiede auf die Augenreiberei zutrifft. For starters: Hier schreibt einer für Gottes Lohn, und auch in diesem Blog gibt es nie Primeurs. Und so weiter.

    « Warum werden Unterschiede aufgelistet, wenn gemäss Fazit gar kein Vergleich gezogen werden kann»: Diese Frage ist spitzfindig und vermutlich absichtlich falsch verstanden. Wenn ich sage, dass Blogs nicht mit Journalismus verglichen werden kann, dann wollte ich damit ausdrücken, dass Blogs nicht die Aufgabe des Journalismus übernehmen können. Das ist eine Frage der Rhetorik.

    «Welche eingeschworene Blogger-Gemeinschaft hat denn je den Anspruch erhoben, durch Blogs den Journalismus ersetzen zu wollen»: Diese Frage wird mir immer wieder gestellt, und sie zeigt, wie unredlich viele Blogger debattieren. Das ist doch ein Topos, der immer wieder erscheint. Internetfans haben schon tausend mal behauptet, dank Blogs hätten die Zeitungen ihre «Deutungshoheit» verloren. Ein Beispiel unter vielen: Ronnie Grob sagte im Interview bei Rebell Teevau, Blogs seien die «neuen Zeitungsgründungen».

  6. Ich bin voll bei Ihnen, Herr California. Pseudonym und anonym sind wie Öpfel und Bire und beim Papst wissen wir ja auch nie ob es nicht doch Wallraff ist. Diese Swisscomreligiösen werden sich noch wundern. Machen Sie weiter Herr bobby.

  7. @ Bobby
    «Warum eigentlich»: Du hast Rusbridgers Plädoyer, sich gegenüber dem Web zu öffnen, dazu genutzt, pauschal gegen Blogs zu wettern und dies obschon er Blogs nur am Rande erwähnte.

    «Erstens ergreife ich nicht anonym Partei, sondern unter Verwendung eines Pseudonyms, was nicht das Gleiche ist»: Man kann auch unter einem Pseudonym anonym bleiben. Dann ist es das Gleiche.

    «mein Anliegen ist es, mit sachlicher Kritik das Niveau des Schweizer Blogschaffens zu verbessern»: Den find‘ ich nun wirklich härzig. Die besten Blogkritiker sind das Publikum selbst und nicht etwa selbst ernannte Blogkritiker, welche Blogs aus einer journalistischen Warte heraus beurteilen, obschon Blogs ja angeblich nie journalistisch sein können…

    «Internetfans haben schon tausend mal behauptet, dank Blogs hätten die Zeitungen ihre «Deutungshoheit» verloren»: Dazu drei Dinge.

    Erstens hatten Zeitungen nicht nur eine Deutungshoheit, sondern auch ein Deutungsmonopol, schliesslich gab es bis anhin ja kaum Alternativen. Mit Blogs gibt es nun solche Alternativen und sie stehen so gut wie allen zur Verfügung.

    Zweitens sind die heute meist gelesenen Zeitungen jene, welche vor allem Agenturmeldungen abdrucken. Einen Kommentar findet man nie. Da wird gar nichts gedeutet.

    Drittens weiss ich nicht, wann dies Ronnie Grob sagte, aber ich weiss, dass es Rebell TV inzwischen schon einige Monate nicht mehr gibt. Trotzdem: Wahrscheinlicher als eine neue Zeitung oder ein neues Magazin zu gründen ist wohl die Gründung einer Blog-ähnlichen Plattform. Im Beitrag oben oder in Rainer Stadlers Artikel werden einige davon genannt.

    «…dann wollte ich damit ausdrücken, dass Blogs nicht die Aufgabe des Journalismus übernehmen können»: Nochmals, niemand erhebt den Anspruch, Blogs könnten (oder müssten) den bisherigen Journalismus ersetzen, weshalb sie auch keine Primeurs bringen müssen. Abgesehen davon: Unter all den Hunderten von Artikeln, welche Journalisten täglich gegen Bezahlung aufbereiten, sind wie viele Primeurs?

    Betrachte doch Blogs einfach als Erweiterung, als Bereicherung, als Ideen-Lieferant, als Nachdenk- und Diskussionsplattform, als Nachfass-Gefäss zu den schnellen „News“ usw.

    Übrigens, Willkommen in der Augenreiberei!

  8. Immer wieder diese Anonym-Pseudonym-Klarnamen-Debatte. Der Anonym-Vorwurf wird ja immer wieder ins Feld geführt, um Argumente eines Kritikers zu entschärfen oder desavouieren.

    Das Beispiel Bobby California eignet sich doch hervorragend, die Berechtigung des Pseudonyms, das eben nicht dem Anonymous entspricht, zu untermauern. Es ist doch klar, wer Bobby ist, auch ohne dass man weiss, wo er wohnt, wo er arbeitet, wie er offline heisst (oder weiss jemand das im Fall Madonnas, Lady Gagas, Bob Dylans, Jesus‘? gut, Witz, bitte nicht durch Auslösung ausbremsen!).

    Es ist sonnenklar, dass Personalchefs und Auftraggeber googeln. Und prägnante Meinungsblogs können falsch aufgefasst werden. Es sind immer jene, die entweder Wischiwaschi bloggen oder relativ unabhängig sind oder gut eingemittet daher kommen, die sich an Pseudonymen stossen. Dieser Unabhängigkeit kann sich nur eine kleine Minderheit erfreuen.

    Ich meine mich zu erinnern, dass auch die Augenreiberei ganz zu Anfang keiner ‚realen‘ Person zuzuordnen war – ausser man hätte bei Switch recherchiert. Und dennoch war die Augenreiberei klar identifizierbar. Wie auch Ugugu oder Hose alias Dose (beide selig).

    Anonym ist anders – das ist ein Sammelbegriff für unidentifizierbare Kommentierer, dahinter kann eine Person oder auch eine Gruppe oder das jeweilige Gegenteil stehen.

  9. @ Bruder Bernhard
    Ich musste selber auch nachgucken und habe hier den Beweis gefunden, dass ich von Anfang auf Transparenz setzte (ich war mir allerdings auch nicht mehr sicher).

  10. Bruder Bernhard > Herzlichen Dank für die Unterstützung. Genau so ist es. Ich verwende seit Jahren immer das gleiche Pseudonym, so dass es jederzeit völlig transparent ist, von wem ein Beitrag stammt, der mit «Bobby California» unterzeichnet ist. Es gibt nur einen Bobby California. Wenn ich hingegen etwas blogge, dann melden sich nachher ein Dutzend Leute, bei denen im Namenfeld nur «Anonym» steht. Man weiss nicht, ob da immer der gleiche dahinter steckt oder ob jedesmal ein anderer schreibt.

    Titus > «Du hast Rusbridgers Plädoyer, sich gegenüber dem Web zu öffnen, dazu genutzt, pauschal gegen Blogs zu wettern»: Ich bitte dich. Das stimmt nachweislich nicht. Ich habe nur die Unterschiede zwischen Blogs und professionellem Journalismus aufgelistet. Das ist nicht «wettern». Und ja, meine Liste war pauschal, aber das hat einen bestimmten Grund, nämlich den, dass die von mir aufgelisteten Merkmale praktisch ausnahmslos auf alle Blogs zutreffen. Zum Beispiel kommt es bei allen Blogs extrem selten vor, dass ein Primeur drin steht. Das hat offensichtlich strukturelle Gründe. Blogger sind schlicht nicht in der Lage, Primeurs zu liefern. Falls es einem einmal doch gelingt, ist es zufallsbedingt. Das ist eine pauschale Aussage, und sie ist zutreffend. Du kannst nicht beweisen, dass die Aussage nicht stimmt.

    «Man kann auch unter einem Pseudonym anonym bleiben. Dann ist es das Gleiche»: Nein, eben nicht, siehe oben.

    «Die besten Blogkritiker sind das Publikum selbst und nicht Blogkritiker»: Das ist deine Meinung, und ich bin nicht damit einverstanden. Seit ich mich als Blogkritiker betätige, konnte ich viele Erfolge verzeichnen: Rebell Teevau gibts nicht mehr, Ugugu hat aufgehört zu bloggen, Bugsierers Blog ist praktisch inaktiv. Fazit: Die Blogkritik hat sich gelohnt. Neue Blogs wie Philippe Wampfler sind qualitativ viel besser.

    «Mit Blogs gibt es nun solche Alternativen und sie stehen so gut wie allen zur Verfügung»: Mit diesem Satz widersprichst du dir selber. Du hast weiter oben bestritten, dass sich Blogger als Alternative zum professionellen Journalismus darstellen. Mit diesem Satz zeigst du, dass es doch so ist: Du findest, Blogs seien eine Alternative zu Zeitungen. Quod erat demonstrandum.

    «Einen Kommentar findet man nie. Da wird gar nichts gedeutet»: Wo denn? Sprichst du von 20min? Das ist keine Zeitung, sondern nur eine bedruckte portable Matte fürs Schuhehochlagern im Zug.

    «Drittens weiss ich nicht, wann dies Ronnie Grob sagte»: Ich weiss es auch nicht, aber ich weiss, DASS er es sagte, und ich schrieb dazu auch einen Blogbeitrag, dessen Inhalt von Ronnie nie dementiert wurde. Also bist du der einzige Mensch, der noch anzweifelt, dass Ronnie das gesagt haben könnte. Frag ihn selber, wenn dus mir nicht glaubst.

    «Nochmals, niemand erhebt den Anspruch, Blogs könnten (oder müssten) den bisherigen Journalismus ersetzen»: Nochmals, es stimmt nicht, was du sagst, denn es gibt so viele Blogger, die genau das gesagt haben. Du hast es selber vorgemacht («Mit Blogs gibt es nun solche Alternativen und sie stehen so gut wie allen zur Verfügung»), Ronnie hat es getan, und Philippe Wampfler hat es getan (das kannst du bei mir oder bei Philippe nachlesen: «Ich mache Dinge zum Spass, für die Journalisten bezahlt werden.» Voilà.

    «Unter allen Artikeln, welche Journalisten täglich gegen Bezahlung aufbereiten, sind wie viele Primeurs»: Weiss nicht, aber gute Journalisten haben den Ehrgeiz, möglichst viele Primeurs zu liefern. Blogger hingegen können keine Primeurs liefern, oder nur extrem selten.

    «Betrachte doch Blogs einfach als Erweiterung, als Nachfass-Gefäss zu den schnellen News»: Dieser Satz ist schon von Anfang an falsch gedacht, denn Zeitungen bestehen nicht nur aus News, sondern auch aus Analysen, Kommentaren und vielem mehr, also gibt es von der Leserseite kein Bedürfnis nach Blogs, die nur News «nachfassen». Aus diesem Grund sind die meisten Blogs nur für ihre Schreiber und ein paar Freunde interessant.

  11. Ich bin überzeugt, dass Ugugu wegen Herr California mit dem Bloggen aufgehört hat. Nur (im Sinne von ausschliesslich) deswegen. Und auch den Bugsierer hat Bobby im Alleingang fertig gemacht, genauso wie Rebell TV. Beim Zgraggen Schagg bin ich mir nicht ganz so sicher; ich glaube, der hat vorher aufgehört. Bei Bruder Bernhard, der den Bloggernagel ja ebenfalls an die Wand gehängt hat, gilt es ebenfalls ein Fragezeichen zu setzen. Trotzdem: Die mediale Erziehung wirkt von Herrn California wirkt hochgradigst. So hochgradig, dass ich gerade überlege, mein Maschinchen zu verkaufen und nie mehr einen Ton zu bloggen – was bei meinem seichten Fahrwasser ja wills Gott kein Verlust wäre. Und ja: Ich bin beeindruckt, was bloggende Journalisten so alles hinbekommen! Jetzt sollten nur die Zeitungen wieder so gut werden, wie sie mal waren (dann müsste ich nicht eine nach der anderen abbestellen). Aber auch dafür wird Herr California bestimmt sorgen. Im Alleingang.

    PS: Habe ich schon geschrieben, dass ich diese Diskussion zum Wiehern witzig finde?

  12. «PS: Habe ich schon geschrieben, dass ich diese Diskussion zum Wiehern witzig finde»: Nein, hast du nicht, aber was genau willst du eigentlich sagen, abgesehen davon, dass du mich doof findest? Ich war gerade mit Titus in eine interessante, zivilisierte Diskussion verwickelt, und deine inhaltsleeren Beiträge bereichern die Diskussion nicht wirklich. Wie wäre es, wenn du einmal deine Gedanken ausdrücken würdest zu den Argumenten, die ich und Titus hier austauschen? «Zum Wiehern witzig» ist kein Argument, sondern nur Cybermobbing.

  13. Bobby, es tut mir leid. Ich kann dich in deinem Kreuzzug gegen die Blogger einfach nicht ernst nehmen. Geht nicht. Ich war sehr, sehr einig mit dir in der Piratenkopiersache – und manchmal denke ich, doch, der Typ hat auch gute Ideen, aber wenn es um Blogger geht, dann finde ich dich (entschuldige den harten Ausdruck) lachhaft. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass all die Blogger wegen DIR aufgehört haben. Jeder von ihnen hatte seine Gründe (die ich zum Teil kenne und zum Teil nicht), aber ich bin sicher, KEINER von denen hat wegen dir aufgehört. Wenn du dir das auf die Fahne schreibst, dann kann ich nur noch lachen. Das ist so, wie wenn Viktor Giaccobbo den Roger Schawinsiki imitiert.

    Beim Wort „zivilisiert“ zucken mir ebenfalls die Mundwinkel. Ich weiss, was du mir bei Twitter alles an den Kopf geworfen und dann gelöscht hast. Wenn du schon wirfst (was ich übrigens gut vertrage, keine Bange), dann steh danach dazu und lösch nicht (ich habe das, was ich dir zurück an den Kopf geworfen habe, NICHT gelöscht, weil ich dazu stehe, was ich gesagt habe; ist alles noch da). In die gleiche Kategorie gehört, dass du regelmässig eigene und andere Kommentare aus deinem Blog löschst. Wie um alles in der Welt soll ich so jemanden ernst nehmen? Einen, der zwischendurch tatsächlich ziemlich „zivilisiert“ diskutieren kann, um dann in cholerischen Phasen mit dem Zweihänder auszuteilen und danach (wahrscheinlich wenn der heilige Zorn abgeflacht ist) seine peinlichen Auswüchse einfach löscht. Bei der Zeitung würde dir das nicht passieren, denn gedruckt ist gedruckt, aber im Internet, da ist schnell mal die Delete-Taste zur Hand – aber gelöscht ist nicht immer gelöscht, die Spur bleibt. Cybermobbing? Geh mal kurz rüber zu Zappadong und guck dir die Screenshots einiger deiner Wutergüsse an, die du bei Twitter gelöscht hast (leider war ich bei deiner ersten Wutattacke zu spät für Screenshots … bei der zweiten habe ich gelernt).

    Nein „zum Wiehern lustig“ ist kein Argument. Es ist das, was mir manchmal passiert, wenn ich deine Einträge lese. Und der blogerzieherische Beitrag über deine Heldentaten in Sachen Blogger, der läuft bei mir nun mal unter Realsatire.

  14. «Ich kann dich in deinem Kreuzzug gegen die Blogger einfach nicht ernst nehmen»: Meine Güte. Das ist doch kein Kreuzzug, Ich sage ja nur, dass Bloggen nicht das Gleiche ist wie Journalismus. Ich habe gar nichts gegen Blogs, ich habe selber ein Blog, aber die Blogger sollten bitteschön nicht glauben, sie würden die gleiche Arbeit machen wie die Journalisten.

    «Du glaubst doch nicht im Ernst, dass all die Blogger wegen dir aufgehört haben»: Schon mal was von Ironie gehört?

    «Ich weiss, was du mir bei Twitter alles an den Kopf geworfen und dann gelöscht hast»: Ich habe dich gebeten, meinen Name von deiner lachhaften Querkopf-Liste zu löschen. Ich habe meine Tweets gelöscht, weil mir klar wurde, dass eine Konversation mit dir keinen Sinn hat, weil du mich nur mobben willst. Ich habe keine Ahnung, was du gegen mich hast, und es ist mir auch egal. Es ist jedoch mein gutes Recht, meine Tweets zu löschen. Dass du meine gelöschten Tweets auf deinem Blog veröffentlicht hast, ist ein Eingriff in meine persönlichen Rechte. Dass ich Tweets gelöscht habe, geht dich gar nichts an. Ich kann schreiben und löschen, was ich will. Du tust so, wie wenn ich etwas Skandalöses gelöscht hätte, doch alles, was ich schrieb, war, dass ich nicht mehr auf deiner Liste erscheinen will. Big deal, Alice. Wenn du etwas gegen mich hast, dann schreib mir eine Mail. Das Internet ist der falsche Ort für persönliche Fehden. Deshalb schreib ich dir auch keine Tweets mehr. Mach was du willst, und lass mich bitte in Ruhe.

  15. @bobby
    deine löschphilosophie bleibt natürlich dir überlassen. aber sie entspricht nicht dem wesen einer offenen und konstruktiven kommunikation 2.0. sondern viel eher der alten schule von anno dazumal. leider bist du nicht im stand zu verstehen, was damit gemeint ist. aber du bist ein leuchtends beispiel für schweizer journalisten, die die mediale entwicklung verdrängen, verpennen und schlechtreden.
    ich wiederhole mich gerne: schurnis wie dich braucht es schon bald nicht mehr. wer seine potenziellen leser „parasiten“ heisst, hat in diesem geschäft nichts mehr verloren.

    @bruderbernhard
    hello again in sachen pseudonym, dieses thema hatten wir ja schon vor x jahren mal an anderer stelle… haha… 😉
    inzwischen ist ein wenig zeit ins land gegangen und ich frage dich einfach mal eins: meinst du, der anonyme schurni bobby california würde seine unappetitlichen rants auch unter klarname so rauslassen? kaum. möchtest du von so einem feigen höseler in deiner tageszeitung bedient werden? – eben.
    zur erinnerung: auch du warst vor jahren noch ziemlich anonym unterwegs, ich auch, und ja, titus auch. das sind tempi passati. du, titus und ich sind heute offen unterwegs.

  16. Bugsierer > «deine löschphilosophie entspricht nicht dem wesen einer kommunikation 2.0»: Das ist mir herzlich egal. Wer bestimmt denn, was ich im Web Zweinull schreiben und löschen darf? Wer hat die entsprechenden Gesetze entworfen? Merke: Bobby California macht, was er will – ohne den Bugsierer zuerst um Erlaubnis zu fragen.

    «leider bist du nicht im stand zu verstehen, was damit gemeint ist»: Das kommt mir vor wie bei fundamentalistischen religiösen Gemeinschaften, die ebenfalls glauben, sie seien die einzigen, die im Besitz von gewissen geheimen Erkenntnissen seien.

    «schurnis wie dich braucht es schon bald nicht mehr»: Meine Tätigkeit als Journalist ist nicht davon abhängig, ob du mir die Erlaubnis gibst, als Journalist zu arbeiten. Die Leute, die mich anstellen, sind Verleger, nicht fundamentalistische Web-Zweinull-Ideologen.

    «wer seine potenziellen leser “parasiten” heisst, hat in diesem geschäft nichts mehr verloren»: Ich habe dich schon drüben beim Medienspiegel darauf hingewiesen, dass du mich falsch verstanden hast. Meine Leser sind nicht Parasiten, sondern Leute, die ein Abonnement erworben haben. Die Leser, die glauben, sie könnten alles gratis im Internet reinziehen, die nenne ich parasitäre Leser. Denn diese Leute wollen nicht verstehen, dass die Produktion von journalistischen Texten nicht gratis sein kann. Wer meine journalistischen Texte lesen will, darf gerne ein Abonnement kaufen. Nur so kann man auch in Zukunft qualitativ hochstehenden Journalismus noch finanzieren. Für den Gratiskonsum im Internet gibt es kein funktionierendes Geschäftsmodell. Vergiss Flattr und Kachingle, das funktioniert nicht einmal bei den Blogs.

    Begriffe wie «unappetitliche rants» und «feige höseler» sind ziemlich unanständig und absichtlich beleidigend. Ich möchte den Bugsierer wieder einmal bitten, auf zivilisierte Weise zu diskutieren. Wie das Beispiel von Titus zeigt, ist das möglich. Und auch wenn du mir die Verwendung meines Pseudonyms noch 1000 mal vorwirfst: es geht dich nichts an.

  17. @bugsierer: Bruder Bernhard war nie anonym, sondern ist seit jeher eine Kunstfigur, die vor dem Kommentieren und Bloggen mit Vorträgen und Filmen mein Gesicht hingehalten hat. Seit Dezember 2007. Die Filme sind zum Teil noch auf http://www.bruderbernhard.ch zu sehen.

    Mit Bobby California habe ich so wenig ein Problem wie damals mit Ugugu und Hose (oder war es Dose?). Wieso jetzt kritisieren, was andere unter allgemeinem Applaus tun durften?

  18. @bruderbernhard
    keine ahnung, was du mir damit sagen willst. – aber es stimmt, du bist nur halb so anonym wie bobby. oder sagen wir dreiviertel. es war purer zufall, dass ich seinerzeit bei den grandiosen kommentarschlachten bei facts 2.0 irgendwo auf deine zweite kunstfigur gestossen bin, den hotcha. und den kannte ich als kassettenikone noch von früher, wenn auch nur vom hörensagen. für alle anderen warst und bist du fast so anonym wie bobby. der unterschied ist allerdings, dass du die tools besser kennst als bobby und genau weisst, dass ein eingermassen geübter onliner in 5 minuten rausfindet, wer BB ist. das hat zur folge, dass du im internetz mehr oder weniger nur das rauslässt, was du auch in der beiz rauslassen würdest. bobby will sich das berufshalber nicht erlauben, meint er selber. darum basht er netzbewohner lieber anonym.
    und zwar mit hoher kadenz und wenig know how in sachen internetz.
    nun denn – wenn du anonyme schurnis, die konsumenten von gratismedien als parasiten bezeichnen, toll findest – go for it.
    aber noch dies: den vergleich mit ugugu finde ich daneben. ugugu hat nicht über jahre auf eine community eingedroschen, schon gar nicht auf einzelne leute. im gegenteil, seine rotzige und dennoch charmante art hat ihm viel respekt eingetragen, selbst in kreisen, von denen man das nicht unbedingt erwarten würde.

  19. Welch erheiternde Diskussion!
    Geführt von Egomanen, die sich scheinbar im Gefühl wähnen, dass ohne sie, ihre erleuchtenden Eingaben auf ihren Blogs, die Welt verarmen würde. Doch wer hat sie, die Blogbetreiber gerufen, wer hat sie um ihre Meinung gebeten? Niemand!
    Einzig der Blogbetreiber selbst, siehe oben, schwebt sich in eine wichtigtuerische Wichtigkeit rauf, eine Wichtigkeit die er für wichtig hält, obs den Leser nun interessiert ist ihm egal.

    Was früher der Stammtisch war, ist heute der Blog. Nur mit dem Nachteil, dass man, anstatt eine Diskussion Auge um Auge ausredet, man sich hinter dem Computer versteckt und Gegenteiliges, nicht der eigenen Meinung entsprechende Kommentare abschmettert und dem geneigten Kommentarschreiber die Lust an der Freude, sprich Gespräch vergeht. Die spontane Diskussion gar nicht mehr möglich ist.

    Obige Diskussion sollte eigentlich jedem Blogger den Spiegel vor Augen halten und sollte ihn zur Frage bewegen, ob die Menschheit ihn denn nun wirklich braucht.

    Pure egoistische Selbstdarstellung, Selbstinszenierung und Wichtigtuerei. Nicht mehr fähig Themen mit einem realen Partner oder Gegner durchzukauen. Hinter dem Computer seine Meinung kundtun. Und wenns denn nicht so wäre, was sollen die Meinungen andere interessieren, was wollen sie damit aussagen? Nee, dass ist ein purer Egotrip, als ob die Menschheit auf diese Blogger gewartet hätte!

    Soll sich aber keiner beschweren, dass der Mensch immer mehr asozialer wird, sich mehr isoliert.

    Ich nahm nun die andere Warte Titus, aber ich fand die These Blogs durch Journalismus ersetzen blöder denn dumm.

  20. Habe ich Titus, nun wieder gegen die Hausregeln verstossen?

    Wenn ja, so war es das letzte Mal, denn wie ich merkte, werden gegenteilige Meinungen sehr aufs Kreuz genommen. So scheints, als ob die eigene Meinung nur die einzig Richtige sei. Befremdend fand ich auch, als Du von einem „Kampf“ gegen die SVP schriebst. Wer ist da nun der Treiber? Die Linke, sorry Grüne, oder die Rechte?

    Du, da will ich nicht mehr zuhören. Vor allem nicht denen, die sich Patrioten nennen, aber ihr/unser Land an die EU verscherbeln wollen.

    Was mich aber stinksauer macht, ist, dass die Linke jetzt auf der Schiene der SD fährt. Begonnen mit Girod, ausgeweitet durch Ecopop, die ja anfänglich auch rechtslastig war und sie sich nun davor drückt wenn sie mit der SD zusammenarbeiten würde, sie in den „rechten“ Flügel katapultiert würde. Wobei, was ist rechtslastig? Ist man rechts, wenn man sich um die Heimat sorgt?
    Sei es wie es will, das Thema der SD war schon vor Jahren die Zuwanderung und der damit verbundenen Problemen wie Verbetonierung, mehr Strassen, Gedränge in Tram und Bahn.
    Die SD, mein Gott, diese Scheisspartei die am liebsten jeden Ausländer an die Grenze stellen will, all die Themen die die SD brachte und die von Anfang ab abserbelten, weil sie doch ausländerfeindlich und sogar rassistisch waren, all diese Themen nehmen nun die Linken und die Grünen auf.
    Vor 10 Jahren, welch ein Gemetzle gegen die SD. Und nun? Alles was diese Partei sagte wird nun von den Linken bestätigt. Nun gut, die einen brauchen halt ein wenig länger, aber deswegen diejenigen, die es von Anfang an in den Dreck ziehen?

    Lassen wir das Thema, denn ich hab sowohl von der linken Verlogenheit, wie auch von der rechten Seite, die nicht reagiert die Schnauze voll, aber….
    … eins will ich noch anfügen und bei diesen Thema sind sich sowohl Linke wie auch Rechte einig. Wir brauchen das Spitalpersonal. Aber warum brauchen wir dieses Personal, diese Ärzte? Für uns? Nein? Jeder Ausländer der zuwandert benötigt auch ärztliche Betreuung. Und da wir so eine enorme Zuwanderung haben, brauchts halt auch mehr Ärzte und Pflegepersonal. Was ja auch logisch wäre und ist. Aber das Thema das logischer und auch mathematischer nicht sein könnte, wir kleingeredet.
    Und deshalb Titus, ich mag nicht mehr, ich verschliesse meine Wahrnehmung und überlasse euch das Feld.
    Viel Spass beim Ausverkauf der Heimat, die ihr ja so hoch lobt, aber mit dem Beitritt zur EU verkauft.

    Ich meld mich hiermit ab und nicht nur bei Dir.

  21. Zu anonym: Damit habe ich keine Mühe, wenn die Sache einigermassen fair abläuft. Ugugu (den ich sehr vermisse), war hart in der Sache, aber er ist, soweit ich mich erinnern kann – nie so persönlich ausfällig geworden. Da ich die Diskussionen anderswo verfolgt habe, weiss ich, was Herr California anderen Leuten so alles um die Ohren geschlagen hat (leider sind von seinen Blogeinträgen aus der Anfangszeit viele wieder gelöscht – sonst könnte man es nachlesen). Da war leider sehr vieles sehr grenzwertig. Insofern ist einseitige Empfindlichkeit nicht unbedingt angebracht.

    @Ate: Wer nicht grad an hochgradiger Selbstüberschätzung leidet, weiss als Blogger, dass die Welt ihn nicht braucht. Trotzdem denke ich, dass Blogger einiges bewegen können und sei es nur, die Hirnzellen anderer in Gang zu bringen oder in Richtungen zu lenken, in die sie sonst nicht gedacht hätten.

    Vielleicht sollten wir auch über den Schweizer Tellerrand gucken und sehen, was Blogger in Staaten mit Pressezensur leisten. Kommt dazu: „Den Blogger“ gibt es nicht. Es gibt – wie bei den Presseerzeugnissen – ganz viele verschiedene. Das ist gut so. Weil man bei denen reinlesen kann, die für einen persönlich etwas zu sagen haben. Es ist mir immer noch und auch immer wieder ein Rätsel, wieso diese Blogger / Journalisten Diskussion stets wieder hochkocht.

    @bobby: Ironie? Bin ich mir von dir nicht gewohnt 🙂
    Twitter: Du wärst schon längst von der Liste runter, wenn du mich einigermassen anständig darum gebeten hättest, aber auf Befehlston habe ich schon immer igelborstig reagiert. Wie auch immer: Wenn deine Mail in deinem Bobby-Profil kein Fake ist, schreibe ich dir den Rest gerne privat.

    Herzliche Grüsse von der „harmoniesüchtigen Jugendbuchautorin, die immer wieder angerannt kommt“ (freundliches Zitat Bobby California)

  22. @ Bobby
    «Du hast Rusbridgers Plädoyer, sich gegenüber dem Web zu öffnen, dazu genutzt, pauschal gegen Blogs zu wettern»: Nochmals, Unterschiede aufzuzählen auf eine Weise, bei der letzten Endes Blogs schlecht dastehen, weil Äpfel mit Birnen verglichen werden, ist einfach nur billig.

    «Mit Blogs gibt es nun solche Alternativen und sie stehen so gut wie allen zur Verfügung»: Bitte verdreh mir nicht das Wort im Mund. Wie Du oben nachlesen kannst, bezog sich diese Aussage auf die Deutungshoheit.

    «Seit ich mich als Blogkritiker betätige, konnte ich viele Erfolge verzeichnen»: Wie schon oben von Bugsierer angedeutet, hatte jeder seine Gründe, nach denen Du gar nicht erst gefragt hattest. Stimmt’s? Aber Du kannst gerne weiter in der Illusion leben, dass Du da etwas erreicht hättest.

    «Drittens weiss ich nicht, wann dies Ronnie Grob sagte»: Ich stelle nicht in Frage, dass das Ronnie gesagt haben könnte. Nur: Was ich vor 20 Jahren sagte, stimmte vor 20 Jahren und muss heute nicht mehr stimmen.

    «Ich mache Dinge zum Spass, für die Journalisten bezahlt werden.»: Ja, das tue ich auch. Ich schaue z. B. nach, wie es mit Waffenexporten der Schweiz steht, weil mich das als STAATSBÜRGER interessiert und weil – trotz Analysen durch die klassischen Medien – niemand bis anhin das Thema aufgriff. Es kostet Zeit, solche Zahlen über elf Jahre zusammenzufassen, Zeit, welche viele Journalisten nicht mehr haben. Und genau da setzt meiner Meinung nach Rusbridgers Plädoyer an: Nutzt das, was das Netz Euch bietet.

    «Dieser Satz ist schon von Anfang an falsch gedacht, denn Zeitungen bestehen nicht nur aus News, sondern auch aus Analysen, Kommentaren und vielem mehr, also gibt es von der Leserseite kein Bedürfnis nach Blogs, die nur News ’nachfassen‘.»: Erstens stelle ich nicht in Abrede, dass Zeitungen auch mehr als nur News liefern. Zweitens gehst Du davon aus, dass Zeitungen ein Monopol auf „Analysen, Kommentaren und vielem mehr“ hätte und dies obschon die Mittel von Zeitungen beschränkt sind. Was ist so falsch daran, ein Thema oder einen Aspekt ausserhalb von Zeitungen zu vertiefen oder zu analysieren? Drittens habe ich wie viele andere Blogs meine Leserschaft, was der Aussage widerspricht, wonach kein Bedürfnis nach Blogs bestünde. Warum das wohl so ist?

    «Man kann auch unter einem Pseudonym anonym bleiben.»: Betreib‘ doch keine Haarspalterei. Zwar hast Du Dir unter Deinem Pseudonym eine virtuelle Persönlichkeit aufgebaut, die virtuell bekannt ist. Wenn aber bekannt wäre, wer Du bist, würdest Du Dich anders zu Wort melden und käme eine andre Persönlichkeit zu Tage. Du, der hinter Bobby California steckt, bleibt uns somit unbekannt.

    @ Ate
    Alice hat oben alles treffend gesagt. Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.

  23. Titus > «Unterschiede aufzuzählen auf eine Weise, bei der letzten Endes Blogs schlecht dastehen, weil Äpfel mit Birnen verglichen werden, ist einfach nur billig»: Stimmt nicht. In meinem Vergleich stehen Blogs nicht schlecht da. Ich habe nur darauf aufmerksam gemacht, dass Bloggen nicht die gleiche Arbeit ist wie Journalismus. Blogs stehen allerhöchstens schlecht da in den Augen derer, die glauben, Bloggen sei das gleiche wie Journalismus. Aber das ist, wie ich zeigte, ein Irrtum.

    «Du kannst gerne weiter in der Illusion leben, dass Du da etwas erreicht hättest»: Mein Hinweis auf die inaktiven Blogger war ironisch gemeint.

    «Was ich vor 20 Jahren sagte, muss heute nicht mehr stimmen»: Ronnie hat das nicht vor 20 Jahren gesagt. Damals gab es noch gar keine Blogs. Ronnie hat es vor einem oder zwei Jahren gesagt, und er hat seine Aussage nie zurückgenommen.

    Und wenn du ein aktuelles Beispiel brauchst: Philippe Wampfler schrieb vor wenigen Wochen, er mache die gleiche Arbeit wie Journalisten. Genau diesen Irrtum wollte ich mit meinem Vergleich aufdecken.

    «Ich mache Dinge zum Spass, für die Journalisten bezahlt werden: Ja, das tue ich auch»: Nein, das tust du eben nicht. Es gibt viele Unterschiede zwischen der Arbeitsweise von Bloggern und Journalisten. Siehe meine 10 Punkte.

    «Ich schaue z. B. nach, wie es mit Waffenexporten der Schweiz steht»: Das finde ich grossartig, aber es ist nicht Journalismus, sondern höchstens ein kleiner Teil der Arbeit, die Journalisten erledigen. Nochmals: siehe meine 10 Punkte.

    «Was ist so falsch daran, ein Thema oder einen Aspekt ausserhalb von Zeitungen zu vertiefen oder zu analysieren»: Nichts ist falsch daran, lieber Titus, gar nichts. Wo habe ich geschrieben, es sei falsch? Nirgendwo hab ich das geschrieben. Ich sagte nur, dass Journalisten noch ganz viele andere Sachen machen, die Blogger nicht machen können.

    «Drittens habe ich wie viele andere Blogs meine Leserschaft, was der Aussage widerspricht, wonach kein Bedürfnis nach Blogs bestünde»: Erstens besteht deine Leserschaft zum grössten Teil aus anderen Bloggern, die die Reaktionen hier beweisen. Zweitens ist deine Leserschaft wesentlich kleiner als die der Tageszeitungen. Das gleiche gilt natürlich auch für die Leserzahl meines Blogs. Aber nochmals: ich habe gar nichts gegen Blogs. Man sollte nur nicht glauben, Blogs könnten Zeitungen ersetzen. Das ist alles, was ich sagen wollte.

    «Wenn aber bekannt wäre, wer Du bist, würdest Du Dich anders zu Wort melden und käme eine andre Persönlichkeit zu Tage»: Nein, das stimmt nicht. Ich würde alles genau gleich schreiben mit bürgerlichem Namen.

    PS: Für was gibt es hier Hausregeln, wenn du sie nicht durchsetzt? Leute wie der Bugsierer werfen hier mit Schimpfwörtern um sich, für die ich längst rausgeschmissen worden wäre, wenn ich sie verwenden würde. Bugsierer wird hier nicht mal leise ermahnt, anständig zu bleiben (wie im Medienspiegel). Ich schreibe hier künftig keine Kommentare mehr, wenn hier nicht anständig diskutiert wird.

    Bugsierer > In diesem Thread geht es um Unterschiede zwischen Bloggern und Journalisten. Wenn du dich dazu äussern möchtest, dann mach es, und hör bitte auf, die Diskussion, die vor deiner Intervention zivilisiert verlief, mit persönlichen Anwürfen und Off-Topic-Beiträgen zu verderben.
    Du hast mich auch falsch zitiert. ich habe niemanden als «Parasiten» bezeichnet, sondern ich bezeichnete das Gratisleseverhalten als parasitäres Verhalten.
    «ugugu hat nicht über jahre auf eine community eingedroschen, schon gar nicht auf einzelne leute»: Das habe ich auch nie gemacht. Mein Anliegen ist die Verbesserung des Blogschaffens mit konstruktiver und sachlicher Kritik. Ich verwende niemals solche beleidigenden Worte wie du. Es ist ein bisschen komisch, wenn du mir vorwirfst, ich würde auf irgendwelche Leute «eindreschen» und du in deinem Blog gleichzeitig Journalisten beschimpfst mit Worten wie «typisch medienfuzzis. keine ahnung von nichts…» Ich habe nie einen Blogger als «Fuzzi» beschimpft. Also mässige deinen Ton, auch mir gegenüber, bevor du mir «eindreschen» vorwirfst.

    Alice > Auch für dich gilt: Bitte äussere dich zum Thema. Das Thema in dieser Diskussion ist mein Beitrag über Unterschiede zwischen Bloggern und Journalisten, nicht irgendwelche Beiträge aus der Anfangszeit meines Blogs. Wenn du dich hier nicht zum Thema dieses Threads äussern magst, dann schreib mir eine Mail. Aber tu es auf anständige Art. Und nicht, indem du mir eine Fake-Mailadresse unterstellst und hereinplatzt mit den Worten «Hallloooooo??? Ist da der Herr California?». Auf Botschaften in diesen miesen Stil reagiere ich nicht.

  24. @ Bobby
    «Für was gibt es hier Hausregeln, wenn du sie nicht durchsetzt? Leute wie der Bugsierer werfen hier mit Schimpfwörtern um sich…»: Es wird hier zwar mit harten Bandagen verbal gekämpft, aber ein Schimpfwort finde ich keines. Habe ich etwas übersehen?

  25. @titus: „feiger Höseler“ vielleicht?- Oder würdest du an einer Sitzung, an einer Diskussion so etwas hinnehmen? Nein, ich finde auch, Bugsierer überschreitet die Grenzen des blossen Saftwurzeldarstellers definitiv, da wird die Debatte nur noch zum Sandkastenspiel, da vergeht auch mir die Lust, mich durch Teilnahme hier weiter zu blamieren.

  26. Natürlich wollte ich kurz nachlesen ob es einen Kommentar auf mein Geschreibsle hin gab, aber ansonsten bin ich weg.

    Mein Gott, ich krieg das Schmunzeln nicht mehr aus meinem Gesicht! Wie doch diese selbsternannten Wichtigkeiten aus ihrem Loch rauskriechen und sich erklären.

    Titus, so wertvoll und aufschlussreich Dein Blog auch ist, vertrete ich doch die Meinung, dass es wertvoller wäre, solche Themen am Stammtisch auszutragen, anstatt hinter der Mattscheibe. Warum? Das Soziale geht so verloren.

    Aber meine Empfindungen sollen keinen daran hindern, dass sich der Mensch je länger je mehr isoliert.

  27. @ Bruder Bernhard
    Gut möglich, dass wir da eine unterschiedliche Weltanschauung haben, aber – und sag‘ das ganz emotionslos – wer Kritik übt, egal zu welcher Sache, und sich dabei hinter einem Pseudonym versteckt, ist nach meiner Auffassung feige. Diese Person kann offensichtlich im zivilen Leben nicht zu dem stehen, was sie virtuell von sich gibt. Dafür mag es gute Gründe geben. Es ändert aber nichts daran, dass sich eine solche Person vor den möglichen Folgen fürchtet und sich darum hinter einem Pseudonym verstecken will oder muss.

    Ein „Höseler“ ist nach meinem Verständnis einfach eine feige Person, was den „feigen Höseler“ zu eine Pleonasmus macht.

    „Unappetitliche Rants“ ist Bugsierers Meinung. Natürlich kann man es als beleidigend empfinden, wenn die eigenen Äusserungen als unappetitliches, beschönigendes, arrogantes Gerede oder wie auch immer bezeichnet wird. Ich würde mich diplomatischer ausdrücken, aber ich bin nicht Bugsierer.

    Bobbys „Kapiert?“ könnte man ebenso als beleidigend auffassen, vermittelt es doch dem Gegenüber den Eindruck, man sei selber schwer von Begriff. Jedem seine Art, sich auszudrücken. Sie spricht immer für die Wesensart des Verfassers (ob man die mag oder nicht ist eine andere Frage).

  28. @Ate: Der Einzige (die Einzige?), die hier „selbsternannte Wichtigkeiten“ findet, bist du. Wir schmeissen uns zwar grad heftig unsere Meinungen um die Ohren, und für einmal auch nicht unbedingt in aller Freundlichkeit (ja, zum Teil auch auf Stammtischniveau), aber „Wichtigtuer“ finde ich in diesem Thread keine. Es könnte also am Interpreten / an der Interpretin liegen, wenn er / sie zu solchen Schlüssen kommt. Zum Sozialen: Das geht erst verloren, wenn wir NUR noch hier diskutieren / mit Meinungen um uns werfen und im realen Leben nicht. Solange wir beides tun, finde ich die Welt völlig in Ordnung. Und fröhliches Schmunzeln ist längst nicht das Ungesündeste, das Blogkommentare auslösen können. In diesem Sinne: Schönen Abend.

  29. @bruderbernhard
    wir sind hier nicht an einer sitzung mit kravattenzwang. und ich habe keine probleme, jemanden ins gesicht einen höseler zu heissen, wenn er sich über längere zeit als solcher aufführt. hier im emmental sagt man sich noch ganz andere sachen ins gesicht.
    im übrigen hast du offensichtlich bobbys schlötterligtour der letzten zwei jahre nur bedingt verfolgt. da kann ich natürlich verstehen, dass dir das schräg reinkommt. aber das ist im real life auch so. du sitzt nichtsahnend an einen stammtisch und zack gibts zoff. na und? wo ist da das problem? was hast du gegen saftwurzeln?

  30. Das hier ist keine Diskussion, es ist ein Gemetzel. Das muss ich mir nicht antun. Ich war hier zum ersten und zum letzten Mal. Ich entnehme den neuesten Wortmeldungen, dass Titus Sprenger nicht willens oder nicht in der Lage ist, hier eine zivilisierte Diskussion zu ermöglichen. Im Gegenteil, er setzt noch eins drauf und bezeichnet mich als feige. Zur Information: Ich verwende das Pseudonym, nicht weil ich vor irgendwas Angst hätte, sondern weil ich nicht will, dass meine Internet-Wortmeldungen von Personalchefs und anderen Zeitgenossen gegoogelt werden können. Aber eigentlich geht es niemanden etwas an, warum ich ein Pseudonym verwende. Es ist völlig unnötig, meine Pseudonym-Verwendung zum tausendsten Mal mit beleidigenden Wörtern zu kommentieren. Also: Wer mit mir diskutieren will, kann das in meinem Blog tun. Dort werden unanständige Beiträge sofort gelöscht.

  31. @ Bobby
    Du merkst gar nicht, wie sehr Du Dir selber widersprichst. Aber lassen wir es sein.

    Und die Absicht hinter der unnötigen Nennung meines Namens, wie Du ihn bereits schon im Impressum findest, und der Verwendung der dritten Person Singular, ist ja wohl klar. Diese Mühe hättest Du Dir ersparen können, denn Du konntest mich bei Google schon vor Deiner Nennung hier finden. Darum brauche ich auch nichts zu löschen, obschon ich Deine Absicht als höchst unanständig betrachte.

    Ich stehe dazu, privat meine Meinung (mit gewissen Grenzen) frei zu äussern, die nicht jedem gefallen muss. Für einen zukünftigen, aufgeschlossenen Personalchef dürfte das ohnehin kein Problem sein.

  32. Also, als Gemetzel erlebe ich diese Diskussion nicht. Wo ich Bobby recht gebe: Ein Pseudonym muss Platz haben in der Bloggerwelt. Vor ein paar Jahren haben einige von uns vehement für das Pseudonym (unsere eigenen, jene von anderen) gekämpft und wir haben uns über Leute geärgert, die uns die Anonymität vorgeworfen haben. Was ich jedoch von jemandem erwarte, der ein Pseudonym verwendet: Anstand und Respekt. Kein hinterhältiges Schiessen aus der Deckung heraus. Und hier scheinen wir ein massives Definitions- und Wahrnehmungsproblem zu haben.

  33. @bobby

    wer so zuverlässig in allerlei gemetzel reinträppelet wie du, hat natürlich ein schweres leben. was sagt dein therapeut dazu?

    in deiner old school optik ist sicher das internet schuld. in der person von bugsierer und titus. klar.

    natürlich bist du feige. wer mit so hoher kadenz und über so lange zeit so viele leute immer wieder anonym anpupst, ist für mich ein feigling.

    wer will denn schon mit dir in deinem blog diskutieren? worüber? über coiffeur bashing?

    egal. solange du anonym rumpupst, werde ich dir dein anonymes höselertum hinter die ohren reiben. ich sehe das ziemlich sportlich.

  34. @ Bobby California
    Und warum findest Du es für nötig Dich auf diesem Blog zu rechtfertigen?

  35. ui, ui, ui, da geht aber die post ab.

    ich benutze als blogger auch ein pseudonym, wie bobby. aber das kann gründe haben. genauso wie viele journalisten in der bloggerwelt pseudonyme verwenden (kenne ein paar) tun dies auch andere, aus durchaus respektablen gründen. solange man unter der tarnkappe nicht cybermobbing betreibt, ehrverletzend aktiv wird, rassistisch oder pornograisch, ist es für mich kein problem.

    ob der verfasser des kritisierten artikels nun journalistenschredder, david bauer oder bobby irgendwas heisst, ob er er für eine luzerner zeitung, die sonntagszeitung oder die weltwoche arbeitet, ein votum pro jorunalisten muss möglich sein.

    lustig und schon etwas bedenklich, wenn bobby wirklich zu den journalisten gehören will, finde ich bobbys zu 179% ethisch korrektes, tolles 10-punkteprogramm für print-journalisten, ohne jegliche selbstkritik. könnt glatt von mir satire-blogger stammen.

    genauso würde wohl ein investmentbanker seine zunft schönfärben.

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