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	<title>Augenreiberei, die; -, -en &#187; Augenzwinker</title>
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		<title>Tour de Suisse</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 04:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ts</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenzwinker]]></category>
		<category><![CDATA[Staat]]></category>
		<category><![CDATA[1. August]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalfeiertag]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund des Schweizer Nationalfeiertags gibt es hier für einmal eine holprig-verbale Reise durch die Schweiz…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufgrund des Schweizer Nationalfeiertags gibt es hier für einmal eine etwas holprig-verbale Reise durch die Schweiz…</strong></p>
<p>Es brauchte erst eine Volksabstimmung, bis für alle der 1. <strong><a href="http://www.augst.ch" target="_blank">Aug(u)st</a></strong> ein bezahlter Feiertag wurde. Erst dadurch wurde es möglich, dass sich die Feierlichkeiten nicht mehr bloss auf einen (Feier)Abend beschränkten.</p>
<p>Viele beginnen darum den Tag in <strong><a href="http://www.bettenhausen.ch" target="_blank">Bettenhausen</a></strong>, sprich: Sie schlafen erst einmal aus. Anschliessend nutzt manch einer das meistens schöne Sommerwetter und geht <strong><a href="http://www.baden.ch" target="_blank">baden</a></strong>.</p>
<h6><span id="more-5433"></span></h6>
<p>Besonders an heissen Tagen ist jeder froh, in eines der <strong><a href="http://www.bassins.ch/" target="_blank">Bassins</a></strong> eines Freibads springen zu können. Natürlich tut es auch ein Bach oder ein See, um Abkühlung vor der <strong><a href="http://www.seengen.ch" target="_blank">se(e)ngen</a></strong>den Sonne zu finden. An einem <strong><a href="http://www.breitenbach.ch" target="_blank">breiten Bach</a></strong> mit wenig Tiefe ist es allerdings schwierig, wirklich Erfrischung zu finden.</p>
<p>Weit verbreitet sind am Nationalfeiertag inzwischen aber auch die so genannten «<strong><a href="http://www.bure.ch" target="_blank">Bure</a></strong>-Zmorge», wobei sich das nicht unbedingt nur auf den Morgen beschränkt.</p>
<p>Den Bauern bietet das die Gelegenheit, auf ihre <strong><a href="http://www.arth.ch" target="_blank">Art(h)</a></strong> den Städtern ihre Arbeit zu zeigen. Sie scheuen dabei keine Mühe und bauen auch schon mal Zelte auf oder bewirten die Gäste in <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scheunen" target="_blank">Scheunen</a></strong>.</p>
<p>Trotz zunehmender Besucherzahlen und <strong><a href="http://www.domat-ems.ch/" target="_blank">ems</a></strong>igem Treiben auf den Bauernhöfen läuft das Ganze doch immer sehr friedlich ab, sodass nicht ein einziger <strong><a href="http://www.bulle.ch" target="_blank">Bulle</a></strong> und kein <strong><a href="http://www.tschugg.ch" target="_blank">Tschugg</a></strong> zum Einsatz kommt.</p>
<p><strong><a href="http://www.constantine.ch/" target="_blank">Constantine</a></strong> <strong><a href="http://www.ferrera.ch" target="_blank">Ferrera</a></strong> und <strong><a href="http://www.ursy.ch" target="_blank">Ursy</a></strong> <strong><a href="http://www.buehlerar.ch" target="_blank">Bühler</a></strong> nehmen inzwischen regelmässig an einem Bure-Zmorge teil. <strong><a href="http://www.diesse.ch/" target="_blank">Dies(s)e</a></strong> Möglichkeit <strong><a href="http://www.halten.ch" target="_blank">halten</a></strong> die beiden Frauen nämlich für etwas vom Schweizerischsten, passend eben zum 1. August.</p>
<p>Die beiden Damen stammen von einem <strong><a href="http://www.berg-tg.ch" target="_blank">Berg</a></strong>, eigentlich einem <strong><a href="http://www.felsberg.ch" target="_blank">Felsberg</a></strong>, umgeben von <strong><a href="http://www.wald-zh.ch" target="_blank">Wald</a></strong> mit <strong><a href="http://www.hohentannen.ch" target="_blank">hohen Tannen</a></strong>, bei dem unterhalb davon <strong><a href="http://www.zweisimmen.ch" target="_blank">zwei Simmen</a></strong> zusammentreffen. Das liegt <strong><a href="http://www.gondo.ch/" target="_blank">zwisch(en) Bergen</a></strong>.</p>
<p>Bisher besuchten sie jeweils einen Hof in ihrer unmittelbaren Nähe. Um den für den Nationalfeiertag so wichtigen Zusammenhalt zwischen den Landesteilen zu betonen, geht es dieses Jahr aber für einmal über die Sprachgrenze hinaus.</p>
<p>Der von ihnen ausgewählte <strong><a href="http://www.lelieu.ch" target="_blank">Lieu</a></strong> liegt im Kanton <strong><a href="http://www.levaud.ch/" target="_blank">Vaud</a></strong>. Der fragliche Hof liegt an einer Strasse namens <strong><a href="http://www.rue.ch" target="_blank">Rue</a></strong> de la <strong><a href="http://www.biere-vd.ch/" target="_blank">Bière</a></strong>, was ziemlich alkoholsüchtig klingt. Das Hofsgut verdient jedoch Respekt, denn es war früher der Sitz einer beeindruckenden <strong><a href="http://www.grafschaft.ch" target="_blank">Grafschaft</a></strong>. Selbst die <strong><a href="http://www.habsburg.ch" target="_blank">Habsburg</a></strong>er blickten damals neidisch auf diesen Flecken der Erde.</p>
<p>Um dorthin zu gelangen gibt es mehrere Möglichkeiten. So ist die Anreise sowohl mit dem <strong><a href="http://www.stadtzug.ch" target="_blank">Zug</a></strong> als auch mit dem <strong><a href="http://www.buus.ch/" target="_blank">Bu(u)s</a></strong> möglich. Und weil die Gegend dort eher <strong><a href="http://www.flaach.ch" target="_blank">fla(a)ch</a></strong> ist, wäre auch das Velo als Transportmittel möglich.</p>
<p>Da eine der beiden Damen ein ziemlich seltsames <strong><a href="http://www.weesen.ch" target="_blank">We(e)sen</a></strong> zu sein scheint, kleidet sie sich häufig arg- und <strong><a href="http://www.wuerenlos.ch" target="_blank">würenlos</a></strong> und darum meistens auch unpassend zum Ereignis – oder sie erlaubt sich ganz einfach immer einen <strong><a href="http://www.scherz.ch/" target="_blank">Scherz</a></strong>.</p>
<p>Denn auch diesmal trägt sie ein <strong><a href="http://www.enges.ch" target="_blank">enges</a></strong> Kleid mit <strong><a href="http://www.blauen.ch" target="_blank">blauen</a></strong> Schuhen, rötlich geschminkten <strong><a href="http://www.wangen.ch" target="_blank">Wangen</a></strong> und einem <strong><a href="http://www.mund.ch" target="_blank">Mund</a></strong> so <strong><a href="http://www.gemeinde-root.ch/" target="_blank">ro(o)t</a></strong> wie die Schweizer Fahne. Die Gläser der dazu passenden, inzwischen in die Jahre gekommenen Sonnenbrille sind heute <strong><a href="http://www.gemeinde-matt.ch/" target="_blank">matt</a></strong>.</p>
<p>Darum kann auch in diesem Jahr die <strong><a href="http://www.andeer.ch" target="_blank">ande(e)r</a></strong>e Dame den Seufzer «<strong><a href="http://www.manno.ch" target="_blank">Manno</a></strong>mann» nicht verhindern. Und wie schon in früheren Jahren hätte sie am liebsten auf dem Ab<strong><a href="http://www.kehrsatz.ch/" target="_blank">satz kehr</a></strong>t gemacht.</p>
<p>Kein Wunder sprechen viele vom Zerfall der <strong><a href="http://www.sitten.ch" target="_blank">Sitten</a></strong>, denkt sie sich weiter. Wie auch immer: Entsprechend der Kleidung kommt für die beiden nur ein Anreise mit dem <strong><a href="http://www.stadtzug.ch" target="_blank">Zug</a></strong> in Frage.</p>
<p>Wer einmal angekommen ist, sollte sich bloss nicht an der Kirche orientieren, denn dieser Ort ist nicht wirklich ein <strong><a href="http://www.kirchdorf.ch/" target="_blank">Kirchdorf</a></strong>, herrschten hier doch lange die <strong><a href="http://www.heiden.ch" target="_blank">Heiden</a></strong>. Darum ist auch die Kirche eher bescheiden und somit  ohne Turm ausgefallen.</p>
<p>Vielmehr dient das einzige örtliche Restaurant im <strong><a href="http://www.dorf.ch/" target="_blank">Dorf</a></strong> als Orientierungshilfe. An einem <strong><a href="http://www.egg.ch" target="_blank">Egg</a></strong> stehen dort nämlich zwei <strong><a href="http://www.erlen.ch" target="_blank">Erlen</a></strong>, von wo aus man auf den mit <strong><a href="http://www.steinen.ch/" target="_blank">Steinen</a></strong> gepflasterten Weg abzubiegen hat. Der bewirtende Bauer hat es inzwischen aber auch zur Tradition gemacht, jeweils zu Beginn des Bure-Zmorge durch ein <strong><a href="http://www.horn.ch/" target="_blank">Horn</a></strong> zu blasen.</p>
<p>Alsdann weiss man im <strong><a href="http://www.dorf.ch/" target="_blank">Dorf</a></strong>, dass alles bereit ist und &#8211; für Ortsunkundige &#8211; in welche Richtung man zu <strong><a href="http://www.laufen-bl.ch/" target="_blank">laufen</a></strong> hat: Über eine <strong><a href="http://www.brugg.ch" target="_blank">Brugg</a></strong> bewältigt man einen <strong><a href="http://www.graben.ch" target="_blank">Graben</a></strong>, der wohl noch aus früheren Zeiten stammt. Vorbei an verschiedenen <strong><a href="http://www.hoefen.ch/" target="_blank">Höfen</a></strong> gelangen auch die beiden Damen schliesslich aufs mit <strong><a href="http://www.eich.ch/" target="_blank">Eich</a></strong>en und <strong><a href="http://www.linden.ch" target="_blank">Linden</a></strong> gesäumte Hofsgut.</p>
<p>Einmal dort angekommen sind immer alle überwältigt von der <strong><a href="http://www.mairie-bellevue.ch" target="_blank">belle vue</a></strong>, welche sie von hier aus, einer leichten Erhöhung, geniessen können. Das ist förderlich für eine ausgelassen Stimmung, welche sicher noch durch die <strong><a href="http://www.lupfig.ch" target="_blank">lüpfig</a></strong>e Volksmusik aus den Lautsprechern gefördert wird.</p>
<p>Auch die Kinder sind ausgelassen, hört man sie doch viel <strong><a href="http://www.lachen.ch" target="_blank">lachen</a></strong>. Grund dafür dürfte allerdings weniger die Musik als vielmehr eine frei herumlaufende <span style="text-decoration: line-through;"><strong><a href="http://www.gais.ch" target="_blank">Gais</a></strong></span> Geis sein.</p>
<p>Auch ein <strong><a href="http://www.muhen.ch" target="_blank">Muhen</a></strong> ist irgendwo zu hören, dessen Ursprung jeder Besucher in den <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scheunen" target="_blank">Scheunen</a></strong> nachgehen kann. Und natürlich gehört auch eine anschmiegsame Katze dazu, welche sich allerdings ständig am <strong><a href="http://www.lausen.ch" target="_blank">Lausen</a></strong> ist…</p>
<p>Überwältigend ist auch das Zmorge-Buffet, lässt es doch keine Wünsche offen. Von <strong><a href="http://www.ucv.ch/net/Net_ucv.asp?NumStr=30.01&amp;NoOFS=5819" target="_blank">Henniez</a></strong> mit <span style="text-decoration: line-through;"><strong><a href="http://www.lamone.ch/" target="_blank">Lamone</a></strong></span> Limone über <strong><a href="http://www.chardonne.ch/" target="_blank">Chardonne</a></strong> bis hin zu <strong><a href="http://www.champagne.ch" target="_blank">Champagne</a></strong>r ist auf der Getränke-Seite alles vorhanden. Natürlich wird alles kühl serviert, weshalb der draussen stehende Kühlschrank bei sommerlicher Hitze schon bald einmal <strong><a href="http://www.eischoll.ch/" target="_blank">Eis(s)choll</a></strong>en aufweist.</p>
<p>Zu essen gibt es all das, was eben ein Bauernbetrieb herzugeben vermag. Vieles wie Schinken oder Speck ist wie in alten Zeiten an <strong><a href="http://www.galgenen.ch" target="_blank">Galgen(en)</a></strong> aufgehängt. Und auch wenn der Bauer kein Bäcker ist, backt er sein <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brot-Plamboz" target="_blank">Brot</a></strong> trotzdem selbst, <strong><a href="http://www.sils.ch" target="_blank">Sils</a></strong>erli und Butterzöpfe eingeschlossen. Ob dem Reichtum dieses Buffets könnte sich manch einer fast wie im <strong><a href="http://www.comune-paradiso.ch" target="_blank">Paradis(o)</a></strong> fühlen.</p>
<p>Natürlich braucht man an so einem Ort nicht nur zu essen. Da stapelt sich beispielsweise auch ein <strong><a href="http://www.buchberg.ch" target="_blank">Buchberg</a></strong>, an dem sich jeder bedienen kann, um sich eben mit einem <strong><a href="http://www.buch-sh.ch/" target="_blank">Buch</a></strong> ins grüne Gras zu legen.</p>
<p>Für die eine der beiden Damen ist das nichts. Sie ärgert sich offensichtlicher lieber darüber, dass der <strong><a href="http://www.speicher.ch" target="_blank">Speicher</a></strong> ihres Handys voll ist. Erst nachdem sie ihn geleert hat, erhält sie endlich beim Abschicken ihres SMS die Bestätigungsmeldung <strong><a href="http://www.sent.ch/" target="_blank">«Sent»</a></strong>.</p>
<p>Auch Kinder beeindrucken die Bücher wenig. Sie bauen damit lieber eine <strong><a href="http://www.burg-ag.ch" target="_blank">Burg</a></strong>, spielen davor Burgherr oder Burgfräulein und kreuzen mit Rivalen schon einmal ihre aus <strong><a href="http://www.haslen.ch" target="_blank">Haslen</a></strong> bestehenden <strong><a href="http://www.vallumnezia.ch/Gemeinde_Degen.46.0.html?&amp;L=0" target="_blank">Degen</a></strong>. Zwar auch spielerisch, aber weniger improvisiert, können es derweil die Erwachsenen einmal mit <strong><a href="http://www.hornussen.ch" target="_blank">Hornussen</a></strong> versuchen.</p>
<p>Welcher Tätigkeit auch immer jeder für sich nachgeht, hofft doch jeder bei sonnigem Wetter auf einen <strong><a href="http://www.lauenen.ch" target="_blank">lauen(en)</a></strong> Wind. Zu <strong><a href="http://www.windisch.ch/" target="_blank">windisch</a></strong> sollte es dann aber doch auch nicht sein, obschon man von Petrus selbstverständlich nichts er<strong><a href="http://www.zwingen.ch/" target="_blank">zwingen</a></strong> kann.</p>
<p>Darauf, oder zumindest dass es nicht in jedem <strong><a href="http://www.winkel.ch" target="_blank">Winkel</a></strong> windisch ist, hofft auch immer Hans <strong><a href="http://www.hirzel.ch" target="_blank">Hirzel</a></strong> und seine Familie, alle ausgewanderte Zürcher, welcher heute auf diesem Hofsgut <strong><a href="http://www.hausen.ch" target="_blank">hausen</a></strong>. So hat der Hofsherr nämlich auch mehr davon, wenn er – neben dem Hof stehend und dem bunten Treiben zuschauend – genüsslich eine <strong><a href="http://www.brissago.ch/" target="_blank">Brissago</a></strong> rauchen kann.</p>
<p>Kostenlos ist so ein Bure-Zmorge nicht, das heisst, jeder kann den Preis bezahlen, der ihm richtig erscheint. Kreditkarten werden hingegen keine akzeptiert, es muss <strong><a href="http://www.baar.ch" target="_blank">ba(a)r</a></strong> bezahlt werden. Der grösste <strong><a href="http://www.lohn.ch" target="_blank">Lohn</a></strong> für den Bauer und seine Familie sind allerdings die strahlenden Gesichter, welche seinen Hof verlassen.</p>
<p>Na dann: Einen schönen 1. August!</p>
<p> <img src='http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Luftraum erneut gesperrt</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2010/07/17/luftraum-erneut-gesperrt/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 07:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ts</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenzwinker]]></category>
		<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Eyjafjalla]]></category>
		<category><![CDATA[Luftraum]]></category>
		<category><![CDATA[Sperrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ferienzeit ist auch Reisezeit. Viele verreisen dabei mit dem Flugzeug. Eine Luftraumsperrung fällt darum genau in diesen Tagen besonders ins Gewicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ferienzeit ist auch Reisezeit. Viele verreisen dabei mit dem Flugzeug. Eine Luftraumsperrung fällt darum genau in diesen Tagen besonders ins Gewicht und trifft nicht nur Geschäftsreisende.</strong></p>
<p>Der isländische Vulkan Eyjafjalla spuckt nicht mehr – oder zumindest nicht stark genug, damit er es wieder in die Schlagzeilen schafft. Schliesslich sind auch die verschiedenen Luftraumsperrungen verschwunden und damit unsere einzige Sorge bei diesem Vulkanausbruch…</p>
<h6><span id="more-5299"></span></h6>
<h2>Kleinräumige Sperrungen möglich</h2>
<p>Doch ganz stimmt das nicht: Es gibt immer noch Luftraumsperrungen, wenn auch nur sporadisch und auf sehr kleine Räumen bezogen. Eine solche hatte man kürzlich in Lausanne gesichtet:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/upLoads/Divers/Luftraumsperrung.jpg" alt="" /></p>
<p>Das Parkfeld 279 an der Lausanner Avenue Mon-Repos ist damit für jeglichen Flugverkehr gesperrt.</p>
<p>Überraschend ist vor allem die kreative Form, mit welcher diese Luftraumsperrung vollzogen wird. Zweifel darüber, wo die Sperrung geografisch beginnt und wo sie endet &#8211; einschliesslich der Frage, bis zu welcher Höhe sie gilt &#8211; kommen keine auf.</p>
<h2>Beweggründe unbekannt</h2>
<p>Mit grösseren Behinderungen ist trotzdem nicht zu rechnen. Selbst die Verantwortlichen des lokalen Flughafens in der <a href="http://www.lausanne-airport.ch/" target="_blank">Blécherette</a> winken ab. Das fragliche Parkfeld befinde sich nicht einmal in deren Anflugschneise, weshalb auch die landewilligen Piloten nur sehr selten auf diesen Umstand aufmerksam gemacht würden.</p>
<p>Bleibt die Frage, weshalb diese räumlich beschränkte Luftraumsperrung an besagtem Ort überhaupt besteht?</p>
<p>Bei der <a href="http://www.police.vd.ch/" target="_blank">Waadtländer Polizei</a> zuckt man unwissend mit den Schultern und verweist ans Bundesamt für Zivilluftfahrt (<a href="http://www.bazl.admin.ch" target="_blank">BAZL</a>). Beim BAZL konnte hingegen niemand erreicht werden. Es sind alle in die Ferien verreist – mit dem Zug…</p>
<p> <img src='http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Ein Bundesrat genügt</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2010/07/06/ein-bundesrat-genugt/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 04:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ts</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenzwinker]]></category>
		<category><![CDATA[Staat]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[Regierungsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Regierungssystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Schweizer Regierungssystem soll reformiert werden. Im Herbst wird dazu der Bundesrat konkrete Vorschläge präsentieren. Höchste Zeit also, noch schnell seine Ideen einzubringen…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Schweizer Regierungssystem soll reformiert werden. Im Herbst wird dazu der Bundesrat konkrete Vorschläge präsentieren. Höchste Zeit also, noch schnell seine Ideen einzubringen…</strong></p>
<p>Beim heiteren JeKaMi, wie das zukünftige Regierungssystem aussehen soll, mischte sich gestern auch die <a href="http://www.cvp.ch" target="_blank">CVP</a> ein. Währenddem einige mehr Bundesräte wünschen oder die heutige Zahl von sieben beibehalten möchten, geht die CVP mit ihrem Vorschlag in die andere Richtung: Sie schlägt gar <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/cvp_will_bundespraesidium_staerken_und_bundesrat_verkleinern_1.6414017.html" target="_blank">nur fünf Bundesräte</a> vor.</p>
<h6><span id="more-5175"></span></h6>
<h2>Weniger statt mehr</h2>
<p>Diese fünf sollen wie eine strategische Führung ähnlich eines Verwaltungsrats funktionieren. Im Gegenzug würden nicht mehr sie direkt ein Departement führen, sondern eine ihnen unterstellte Person. Zudem sollen sie mittels Staatssekretären entlastet werden.</p>
<p>Begründet wird dieser Vorschlag um weniger Bundesräte auch damit, dass diese sich so weniger von den Parteien instrumentalisieren liessen. Ob das bei nur fünf Bundesräten weniger der Fall sein wird? Es dürfte wohl wie heute schon vor allem auf die Persönlichkeit ankommen…</p>
<p>Darum ist man in der Augenreiberei auf ein ganz neue Idee gekommen: Warum nicht bloss nur einen Bundesrat?</p>
<p>Sobald es mehrere Bundesräte gibt und einer unter ihnen Partei für seine Partei ergreift, wird ihm ein anderer folgen und Gegensteuer mit seiner Partei geben. Aber bei nur einem Bundesrat wäre das nicht der Fall. Er müsste zwangsläufig «ein Bundesrat für alle» sein, denn es gäbe keinen zweiten, der die andere Hälfte repräsentieren könnte.</p>
<h2>Nur Vorteile</h2>
<p>Ohnehin überwiegen die Vorteile von nur einem Bundesrat gegenüber jedem anderen bisher vorgebrachten Modell:</p>
<ul>
<li>Überlastet sind sie heute alle, was bei weniger Bundesräten auch nicht anders wäre. Abhilfe schaffen sollen mehr Staatssekretäre, aber das gälte natürlich auch bei nur einem Bundesrat (er könnte dann einfach über alle Staatssekretäre verfügen).</li>
<li>Allerdings: Bei nur einem Bundesrat entfällt die wöchentliche Bundesratssitzung, womit dieser wiederum entlastet würde. Er müsste auch nicht die Dossiers der anderen Departemente studieren.</li>
<li>Bei nur einem Bundesrat würde der Bundesrat endlich nur mit einer Stimme sprechen. Widersprüchliche Aussagen zwischen den Bundesratsmitgliedern gäbe es keine mehr.</li>
<li>Kein Bundesrat könnte mehr davon reden, er wäre von den Kollegen nicht informiert worden. Der eine Bundesrat wäre dann selber schuld, wenn er sich nicht selber informiert hatte.</li>
<li>Schwierige Abgrenzungsfragen, wann das Kollegium über ein Geschäft oder ein Ereignis zu informieren sei, entfallen.</li>
<li>Bei Indiskretionen wäre sofort klar, von wem diese stammten.</li>
<li>Der Bund (also wir) könnten drei Millionen Franken an Gehälter und Repräsentationsspesen einsparen (bei heute ~ CHF 500&#8242;000 pro Bundesrat).</li>
<li>Reduzieren oder gar wegfallen würden auch die Kosten für separate Dienstwagen (es bräuchte nur noch einen), den Weibeldienst (es bräuchte nur noch einmal einen links und einen rechts) und den Sicherheitsdienst.</li>
<li>Fürs Bundesratsföteli reicht wieder das Format 9 x 13, womit Material- und Versandkosten weniger werden.</li>
<li>Die Frage, wie lange ein Bundesrat das Bundespräsidium inne halten und über welche Kompetenzen er dann verfügen soll, stellt sich nicht mehr.</li>
<li>Auch die Frage, wer nun an welcher Veranstaltung teilnehmen (oder nach Libyen reisen) soll, stellt sich nicht mehr.</li>
<li>Gleiches gilt zur Frage, wer wöchentlich die Beschlüsse des Bundesrats vor den Medien kommentiert. Es kann nur einen geben.</li>
<li>Es könnte in jedem Fall höchstens ein Bundesrat das Gesicht vor wem auch immer verlieren.</li>
<li>Die Restriktion, dass aus Sicherheitsgründen höchstens drei Bundesräte im selben Fahrzeug unterwegs sein dürften, entfällt.</li>
<li>Dadurch bräuchte es bei Sitzungen beispielsweise in Bellinzona keine drei Helikopter mehr… Schon wieder gespart!</li>
<li>Das Bundesrats-Reisli käme nicht nur deswegen viel günstiger, weil weniger Bundesräte daran teilnehmen, sondern auch, weil dieses Reisli dann alle Jahre im gleichen Heimatkanton dieses einen Bundesrats/Bundespräsidenten stattfände, sodass einfach das Programm des Vorjahres erneut abgespult werden könnte.</li>
<li>Das Parlament könnte viel effizienter arbeiten, weil es in Zukunft nur noch einen statt sieben Bundesräte wählen beziehungsweise bestätigen müsste und die jährliche Wahl des Bundespräsidenten entfällt.</li>
<li>Auch die Geschäftsprüfungskommission, welche die Oberaufsicht über den Bundesrat hat, könnte bei nur einem Bundesrat viel effizienter arbeiten.</li>
<li>Weil in jedem Fall höchstens ein Bundesrat während den Debatten der Räte präsent sein müsste, könnte so in den Ratssäälen Platz für einen Kaffeeautomaten geschaffen werden. Müde Parlamentarier dürfte es dann nicht mehr geben…</li>
</ul>
<p>Bestimmt finden auch Sie noch gute Gründe für nur einen Bundesrat…</p>
<p> <img src='http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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