Archiv für die Kategorie „Gesellschaft“
Gemessen an den Medien ist es ruhiger geworden in Sachen «Islam-Debatte». Das ist vielleicht gar nicht so schlecht, denn so kann darüber weniger emotional diskutiert werden. Zum Beispiel anhand des nachfolgenden Interviews mit einer Muslima.
Die Gefahr der «Islamisierung der Schweiz» ist gebannt. Dies könnte man meinen, wenn es nach der aktuellen Medien-Präsenz des Themas «Islam» geht. So gross kann diese Gefahr allerdings nicht gewesen sein wenn heute kaum mehr jemand darüber spricht…
Trotzdem: Muslime unter uns sind eine Realität. Die bisherigen Debatten haben vor allem gezeigt, dass es – Religionsfreiheit hin oder her – noch einen grossen Graben gibt zwischen den Religionen und nicht zuletzt auch bezüglich der Auslegung der jeweiligen Religion.
Was bisher aber auch zu kurz kam, waren Stimmen von Direktbetroffenen. Darum hat die Augenreiberei ein Gespräch mit einer Muslima geführt. Es ist eine Stimme von vielen möglichen Stimmen. Sie ist natürlich nicht automatisch repräsentativ für alle. Aber sie gibt einen Einblick über das Leben einer Muslima in der Schweiz.
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Haben Sie Ihre Ferien schon geplant? Falls nicht: Wie wäre es mit Ferien am erdölverschmutzten Golf von Mexiko? Erscheint Ihnen das etwa grotesk?
Wollten Sie dieses Jahr auch einmal eine Kreuzfahrt im Mittelmeer machen, sehen nun aber davon ab, weil man ja nie weiss, ob nicht doch ein Anrainerstaat einen «Präventivschlag» in internationalen Gewässern unternimmt, damit die Schiffsvorräte auch ja nicht als Hilfsgüter irgendwo an Land geschafft werden können?
Oder wollten Sie vielleicht nach Israel reisen, zweifeln nun aber daran, weil selbst spanische Komiker an der Einreise gehindert und schliesslich zurückgeschickt werden?
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Einige Gedanken zur Rückkehr von Max Göldi aus Libyen – und was danach folgen wird und folgen sollte.
Auf diese «befreienden» Bilder haben wir wohl alle lange gehofft und der Glaube daran schon fast verloren:
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Wir handeln danach, woran wir glauben. Darum steckt hinter jedem Glauben viel Macht und darum verdient jeder Glaube auch unsere volle Aufmerksamkeit.
Heute findet in Bern der so genannte «Christustag» statt. Am letzten Christustag in Basel im 2004 nahmen 40′000 Besucher teil, im Stade de Suisse werden heute «nur» 30′000 Besucher erwartet. Für diese stehen trotzdem nicht weniger als 45 Sonderzüge bereit.
Organisiert wird dieser Anlass vom Verband evangelischer Freikirchen und Gemeinden (VFG), der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA), dessen Westschweizer Pendant Réseau évangélique Suisse (RES) sowie vom Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK). Letzterer besteht praktisch ausschliesslich aus den kantonalen evangelisch-reformierten Landeskirchen.
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Heute beginnt die Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Damit regiert für vier Wochen lang das Fussball-Spiel die Welt. Oder ist es etwa doch nicht der Fussball, der regiert?
Fussball ist vermutlich die bekannteste Sportart weltweit. Das liegt bestimmt auch an der Einfachheit dieses Sportes: Es braucht nur einen Ball, mindestens zwei Spieler und eine gewisse Fläche.
Schwieriger spielt sich Fussball allerdings dann, wenn die FIFA, also der Weltfussballverband, ins Spiel kommt. Schon beim Ausdruck «Weltfussballverband» dürften nämlich bei der FIFA die Alarmglocken klingeln, ist doch bei diesem Verband wohl so ziemlich alles reglementiert. Und für alles andere gibt es Sepp Blatter, den FIFA-Präsidenten.
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Immer wieder ist man versucht, durch Boykotte persönlich etwas bewirken zu wollen. Bringt das etwas? Wie sinnvoll sind Boykotte ganz allgemein?
Beginnen wir ganz am Anfang, nämlich mit der Definition dessen, was man unter einem Boykott heute zu verstehen hat. Wikipedia meint dazu:
Ein Boykott ist ein organisiertes wirtschaftliches, soziales oder politisches Zwangs- oder Druckmittel, durch das eine Person, ein Unternehmen oder ein Staat vom regelmäßigen Geschäftsverkehr ausgeschlossen wird. Heute steht der Boykott allgemein für eine Verrufserklärung oder Ächtung durch Ausdruck einer kollektiven Verweigerungshaltung.
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Wenn nur noch Zahlen Schlagzeilen auslösen und trotzdem nicht betroffen machen, werden Opfer automatisch zu «Nicht-Opfern»…
104 Menschen kamen kürzlich beim Absturz eines Flugzeuges anlässlich des Landeanflugs auf den Flughafen der libyschen Hauptstadt Tripolis ums Leben. Überlebt hat einzig ein niederländischer Junge.
Nach diesen 104 Menschen und deren Geschichte hat keiner gefragt. Ähnlich ist es mit den geschätzten 74 Getöteten in Bankok, egal wessen Lager sie angehörten.
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Wurden Sie schon wegrationalisiert oder gehören Sie noch immer zur nächsten Einsparungsmassnahme?
Die Frage hat zwar einen stark sarkastischen und trüben Unterton. Aber mehr als ein Funken Wahrheit steckt trotzdem dahinter.
Unternehmen, welche davon sprechen, wie sie Arbeitsplätze schaffen würden, betreiben Augenwischerei. Um mit einem Irrtum aufzuräumen, sei es einmal klar gesagt: Kein Unternehmen schafft Arbeitsplätze der Arbeitsplätze wegen, sondern aus einer rein betrieblichen Notwendigkeit heraus.
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In Griechenland soll die Korruption weit verbreitet sein, was unter anderem auch zur heutigen Krise geführt haben soll. Und wie steht es mit der Korruption in der Schweiz?
«Korruption in der Schweiz? Das gibt es doch nicht!» So in etwa dürfte die erste, spontane Reaktion vieler Schweizerinnen und Schweizer zur eingangs erwähnten Frage ausfallen.





