Archiv für die Kategorie „In eigener Sache“

Ein Plädoyer für Blogs in Zeiten zahlreicher Umbrüche und «Strukturwandel».

Über Blogs an sich zu schreiben ist etwas müssig, da man dabei schnell in eine selbstverliebte Schreibe verfällt. Trotz diesem «Risiko» seien hier für einmal die Vorteile von Blogs gegenüber den etablierten Medien hervorgehoben.

Auslöser dieses Artikels ist die Überarbeitung der Augenreiberei-internen Seite «Was andere schreiben» (siehe Menü-Leiste oben). Diese Seite entstand aus der Aktion «Von Blogger zu Blogger – pro Linkliebe» heraus.

Letztere zielt darauf ab, dass in den Blog-Artikeln (wieder) vermehrt auf andere Blogs verlinkt wird und zwar im Durchschnitt einmal pro Beitrag. Im Wissen darum, dass ich dies aufgrund des Charakters meiner Beiträge kaum erreiche, zugleich aber das Verlinken und Vernetzen begrüsse, habe ich die besagte Seite als Kompromiss erstellt.

Sie enthält neu nun ein kleines, Button-ähnliches Bildchen pro Blog. Das alleine ist aber noch kein Blog-Artikel wert.

Nein, es ist der Eindruck, der zumindest bei mir haften bleibt, wenn ich diese Seite runterscrolle: Man wähnt sich wie in einem Kiosk mit lauter Süssigkeiten in allen möglichen Farben und Formen in den Auslagen, die einem nur so zum Zugreifen animieren.

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Die Medienbranche steckt in der Krise. Schuld daran hat natürlich das böse Internet… Da ist alles, fast alles, gratis zu haben. Wie sollen dabei Schreiberlinge eine gerechte Entschädigung erhalten?

Es begann alles ganz einfach mit einer alltäglichen Beobachtung: In diesem Artikel beklagte sich der Autor über die lausige Qualität von Gebrauchsgütern, welche wegen eben besagter Qualität vermehrt zu Verbrauchsgütern avancieren.

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Ignorieren bis es unerträglich wird und es zum grossen «Knall» kommt? Oder vielleicht doch (re)agieren? In diesem Fall geht es um Letzteres.

Wenn Sie vor zwei Wochen gefragt worden wären, wonach das nachfolgende Bild aussieht, dann hätten Sie wohl geantwortet: Die Skyline von New York (oder irgendeiner anderen Metropole):

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Politiker ziehen nach 100 Tagen im Amt eine erste Bilanz – Blogger nach 100 Artikeln. Dies hier ist der 101. Artikel der Augenreiberei, also eine gute Gelegenheit für eine Nabelschau…

Die Idee, ein eigenes Blog aufzubauen, entstand schon vor zirka einem Jahr, als die Kommentarfelder in anderen Blogs einfach nicht mehr genügen wollten oder – nach eigener Einschätzung – zu häufig in Anspruch genommen wurden. Private Gründe verzögerten dann aber die Umsetzung.

Bevor es los ging, hatte man nächtelang Templates, Plugins und Widgets ausprobiert, sich autodidaktisch etwas mit php, css und html auseinandergesetzt und das Herumturnen auf einem Server durch die Installation von Wordpress, das Anlegen einer Datenbank und das Anlegen von Backups geübt (es ist beabsichtigt, dass das für einige wie fachchinesisch klingt).

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Trotz dieses Titels ist dies keine Gebrauchsanweisung dafür, wie Sie jemanden «linken» können und zwar im umgangssprachlichen Sinne für «reinlegen» oder «jemandem eine Falle stellen». Und doch hat er etwas Gebrauchsanweisungsähnliches…

Lupe, der Satire-Blog, beklagt sich: «In der Blogsphäre wird kaum mehr untereinander verlinkt oder der Link wird als ‚nofollow’ hingesetzt». Darum hat Lupe nach kurzer Vorbereitungszeit heute die Aktion «Von Blogger zu Blogger – pro Linkliebe» offiziell ins Leben gerufen.

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Fast rechtzeitig zum gestrigen Sommeranfang hat auch die Augenreiberei mit Neuem angefangen:

  • Die Migration auf die jüngste WordPress-Version (2.8) verlief an sich nicht schlecht, hinterlässt aber doch eine Nebenwirkung: Bei Mausklick auf die Bilder landet man direkt bei Flickr statt dass das entsprechende Viewer-Plug-In (welches offensichtlich nicht mehr kompatibel ist) das fragliche Bild in den Vordergrund stellt. Eine Lösung wurde noch nicht gesucht, dürfte aber sicher in den nächsten Tagen folgen.
      
  • Das neue Kleid gehört zur Marke «Eigenbau» (mit freundlicher Unterstützung eines kleinen Applikatiönlis). Es wird in den nächsten Tagen noch etwas optimiert, damit es noch «geschmeidiger» anliegt…

Unser Alltag ist geprägt durchs wirtschaftliche Umfeld. Dieses ist zurzeit bekanntlich nicht besonders erhellend.

Vermehrt treten auch Eigenschaften bei einflussreichen Einzelpersonen oder einer bedeutenden grösseren Bevölkerungsgruppe zu Tage, welche viele als verabscheuungswürdig betrachten und auf lange Sicht den heutigen gesellschaftlichen Frieden eher gefährden dürften.

Schliesslich hat das Streben und Treiben von uns allen unsere Umwelt massiv beeinträchtigt. Eine Korrektur unseres Verhaltens ist zwingend erforderlich, scheint aber oftmals «unbequem».

Kurz: Unsere Perspektiven sehen zurzeit nicht sehr rosig aus…

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Blog-Statistiken sind etwas Tolles, besonders dann, wenn mehrere gleichzeitig zum Einsatz kommen und diese dann nicht das gleiche Resultat zeigen. So bekommen sie einen gewissen Unterhaltungswert…

Mit diesem Artikel soll keine Diskussion über Blog-Statistiken entfacht werden. Er soll vielmehr Sie in aller Offenheit darüber informieren, welche «Spuren» Sie hier hinterlassen. Transparenz im digitalen Datenverkehr ist ein wichtiges Anliegen der Augenreiberei. Daher gilt: Mit (hoffentlich) gutem Beispiel voran!

Zurzeit kommen hier drei verschiedene Statistiken zur Anwendung, dies insbesondere deshalb um noch herauszufinden, welche die sinnvollste ist. Es sind dies:

 

Wozu eine Blog-Statistik?

Aus zwei Gründen interessiert man sich in der Augenreiberei an einer Blog-Statistik:

  • Liest hier überhaupt jemand mit oder könnte man ebenso gut seine Gedanken im stillen Kämmerlein verfassen und für sich behalten, um sich so auch nicht zu exponieren?
  • Falls hier jemand mitliest: Wann, was, wie lange, womit und woher wird mitgelesen?

 

Zur ersten Frage: Ja, hier wird mitgelesen. Aber nein, Zahlen werden darüber nie publiziert. Es ist der Augenreiberei auch nicht wichtig, wie viele hier mitlesen weil man es wie folgt hält: Besser, man erreicht zum Beispiel nur 50 Leute, dafür bleibt etwas haften als wenn 50′000 mitlesen und das Gelesene in 2 Minuten wieder vergessen haben (dafür gibt es ja Gratiszeitungen ;-) ).

Zur zweiten Frage: Hier geht’s primär um die «Optimierung» und zwar in mehrfacher Hinsicht. So liefert zum Beispiel die Statistik von Sitemeter zahlreiche technische Informationen über die Besucher (oder deren Computer) wie Betriebssystem, Browser, Browser-Version, Bildschirmauflösung usw. Wer sich beispielsweise die Augenreiberei mit dem Safari-Browser anschaut, wird erschrecken ob der unterschiedlichen Darstellung gegenüber Firefox oder dem Internet Explorer. Da es jedoch nur wenige sind, hält sich der Schrecken in Grenzen ;-) .

Inhaltlich interessiert vor allem die Verweildauer, insbesondere weil die Texte hier häufig etwas länger ausfallen als in manchen anderen Blogs. Eine kurze Verweildauer lässt darauf schliessen, dass man resp. frau schnell wieder weitergeklickt hat und man sich somit viele Buchstaben hätte ersparen können. Dies ist aber – erfreulicherweise – nicht der Fall.

Schliesslich noch eine Bemerkung zum «Woher»: Sämtlicher Datenverkehr im Internet läuft über so genannten IP-Adressen ab («n.n.n.n»), vergleichbar mit einer Postfach-Nummer und der dazu gehörenden Postleitzahl. Daraus ist nicht erkennbar, wer Sie sind und nur sehr beschränkt, woher Sie sind. Häufig fehlt eine lokale Zuordnung der IP-Adressen oder die Zuordnung ist schlichtweg falsch. So lautet die IP-Adresse der Kommentare aus der Augenreiberei selbst immer auf «hispeed, Aarau», obwohl sich die Augenreiberei in Biel befindet… Interessant ist die Angabe über das «Woher» vor allem bezüglich Ausland, kann dies doch Hinweise für den Sprachgebrauch liefern: Der Begriff «hierzulande» ist zum Beispiel nicht für alle Mitlesenden das Gleiche, zumal sie nicht alle aus der Schweiz sind (sofern die Statistiken stimmen).

Von Augenwischerei und von Augenreiberei

Daneben liefern alle drei Statistiken auch Angaben darüber, aufgrund welcher Suchbegriffe man zur Augenreiberei gelangte. Hier kann man sich gelegentlich schon die Augen reiben, gerade wenn dies zum Beispiel bei «suizid cocktail» der Fall war…

Zudem kann auch ersehen werden, von welcher externen «Verlinkung» jemand zur Augenreiberei gelangte. Dazu zählen auch allfällig definierte Alias-Adressen. Davon gibt es für die Augenreiberei mehrere. Jener, welcher jedoch täglich zur Augenreiberei führt, ist der ähnlich klingende Domain Name augenwischerei.ch. Darum sei hier zum Begriff «Augenwischerei» einmal die folgende Definition gemäss Wikipedia zitiert:

«Als Augenwischerei oder Augenauswischerei bezeichnet man umgangssprachlich die Verdrehung von Tatsachen oder auch Heuchelei mit dem Ziel, bestimmte Ereignisse oder auch Maßnahmen als weniger schlimm beziehungsweise positiver darzustellen. Es kann sich dabei um eine indirekte Lüge handeln, zumindest aber um Schönfärberei. Es entspricht in etwa dem englischen Begriff „eye-wash“.»

Um die Verdrehung von Tatsachen geht es hier aber nicht, vielmehr wird das Gegenteil angestrebt!

Blog-interne Informationen

Der Administrator eines WordPress-Blogs sieht zudem die in den Kommentarfeldern angegebene E-Mail-Adresse sowie die IP-Adresse. Zur IP-Adresse: Siehe Bemerkungen oben.

Zu den E-Mail-Adresen (nicht öffentlich sichtbar): Ob diese richtig oder falsch sind, wird (zurzeit) nicht automatisch geprüft. Theoretisch könnte hier somit jede und jeder eine fiktive E-Mail-Adresse angeben… Sie soll vor allem dem Administrator erlauben, im Bedarfsfall mit der kommentierenden Person Kontakt aufzunehmen. Seitens Augenreiberei erfolgt dies in wichtigen Fällen oder wenn es darum ginge, die Echtheit einer Person zu überprüfen. Würde also hier zum Beispiel ein Kommentar von Bundesrat Pascal Couchepin eintreffen (zwar willkommen, aber wenig wahrscheinlich), dann würde die angegebene E-Mail-Adresse dazu verwendet, einen Echtheitsbeweis anzufordern (natürlich nur, sofern auch die E-Mail-Adresse plausible erscheint). E-Mail-Adressen werden hingegen nie weitergegeben (ausgenommen natürlich bei einer richterlichen Aufforderung).

Wahlbistro 2010
Zurzeit täglich geöffnet zu den Wahlen in der Stadt Zürich und im Kanton Bern.

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