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	<title>Augenreiberei, die; -, -en &#187; Kultur</title>
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		<title>Kunst darf alles &#8211; auch anderen schaden</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 12:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Titus Sprenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Heinz Stockhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kunst sprengt bestehende Rahmen. Das klingt vordergründig gut. Aber nicht jeder gesprengte Rahmen ist sinnvoll. Manche richten auch Schaden an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Kunst sprengt bestehende Rahmen. Das klingt vordergründig gut. Aber nicht jeder gesprengte Rahmen ist sinnvoll. Manche richten auch Schaden an.</strong></p>
<p>Freies Denken ist wohl eines der wichtigsten Güter einer freien Gesellschaft. Kultiviert wird dieses freie Denken beispielsweise in Form von Kunst. Da ist alles erlaubt. Das meint auch die schweizerische Bundesverfassung, welche <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hZG1pbi5jaC9jaC9kL3NyLzEwMS9hMjEuaHRtbA==" target=\"_blank\">besagt</a>: «Die Freiheit der Kunst ist gewährleistet.»</p>
<h6><span id="more-8666"></span></h6>
<h2>Hauptsache Kunst</h2>
<p>Diese Quasi-Narrenfreiheit, Dinge zu tun, die bisher noch niemand getan hat, ist wichtig, denn sie öffnet den eigenen Blick für Neues. Das ist aber auch schon der einzige Anspruch, den man an die Kunst ganz allgemein stellen kann: Mit einer neuen Form den eigenen Blick öffnen.</p>
<p>Andere Ansprüche darf man nicht stellen, da ansonsten die Kunstausübung nicht mehr frei wäre. Das führt dazu, dass Kunst auch schaden kann, wie dieser Beitrag hier zeigt:</p>
<p style="text-align: center;"><object style="width: 570px; height: 343px;" width="320" height="240" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/7f5dd195-33ee-4625-81f1-d8cf901a3c1c" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="width: 570px; height: 343px;" width="320" height="240" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/7f5dd195-33ee-4625-81f1-d8cf901a3c1c" quality="high" allowFullScreen="true" allowfullscreen="true" /><a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy52aWRlb3BvcnRhbC5zZi50di92aWRlbz9pZD03ZjVkZDE5NS0zM2VlLTQ2MjUtODFmMS1kOGNmOTAxYTNjMWM=">Tagesschau vom 03.07.2011</a></object></p>
<p>Es geht dabei noch nicht einmal um die Musik an sich, welche an den Ohren des Einen oder Anderen Schaden anrichten könnte&#8230; <img src='http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es geht um die Umwelt. In einer Epoche, in welcher wir alle aufgefordert sind, mehr Sorge zur Umwelt zu tragen, sind solche Aufführungen einfach nur stossend.</p>
<p>Weil diese Aufführung auch nicht wirklich den eigenen Blick für etwas Neues öffnet &#8211; ausser dass Kunst der Umwelt auch schaden kann, was bei dieser Aufführung jedoch nicht im Zentrum stand &#8211; ist sie auch nicht sinnvoll.</p>
<h2>Unkritische Kritiker</h2>
<p>Erschreckend dabei ist, wie unkritisch Menschen diesen &#8211; mit Verlaub &#8211; «Bullshit» noch begrüssen. Es sind nicht zuletzt Menschen, die bisher kritisch genug waren um der Mainstream-Kunst zu entsagen &#8211; oder um vielleicht ganz einfach nur nicht zum Mainstream gezählt zu werden&#8230;</p>
<p>Sie stossen sich auch nicht daran, dass «einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts» (Zitat Wikipedia), Karl-Heinz Stockhausen, zu den Anschlägen vom 11. September 2011 unter anderem auch <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9LYXJsLUhlaW56X1N0b2NraGF1c2VuI0tvbnRyb3ZlcnNlbg==" target=\"_blank\">gesagt haben soll</a>:</p>
<blockquote><p>Also was da geschehen ist, ist natürlich &#8211; jetzt müssen Sie alle Ihr Gehirn umstellen &#8211; das größte Kunstwerk, was es je gegeben hat …</p></blockquote>
<p>Nun denn, ertränken wir das am besten ziemlich unkritisch mit einem Ausschnitt aus einer früheren Aufführung des Helikopter-Streichquartetts:</p>
<p style="text-align: center;"><object width="569" height="427" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/13D1YY_BvWU?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="569" height="427" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/13D1YY_BvWU?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
 <img src="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=8666" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Farblose Wirtschaft</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2011/05/21/farblose-wirtschaft/</link>
		<comments>http://www.augenreiberei.ch/2011/05/21/farblose-wirtschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 May 2011 14:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Titus Sprenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Potential]]></category>
		<category><![CDATA[SEF]]></category>
		<category><![CDATA[Swiss Economic Forum]]></category>

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		<description><![CDATA[Schweizer Wirtschaftsvertreter liessen sich während zwei Tagen über das Entdecken neuer Potentiale informieren. Von Äusserlichkeiten abgeleitet scheint das auch das richtige Thema gewesen zu sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schweizer Wirtschaftsvertreter liessen sich während zwei Tagen über das Entdecken neuer Potentiale informieren. Von Äusserlichkeiten abgeleitet scheint das auch das richtige Thema gewesen zu sein.</strong></p>
<p>Am Donnerstag und Freitag dieser Woche fand in Interlaken zum dreizehnten Mal das Swiss Economic Forum (<a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zd2lzc2Vjb25vbWljLmNo" target=\"_blank\">SEF</a>) statt. Es stand dieses Jahr unter dem Motto «Discover Potentials» (entdecke Potentiale).</p>
<p>Kluge Köpfe berichteten darüber, was und weshalb sie in der Vergangenheit alles richtig gemacht hatten. Andere berichteten in prophetischer Manier und mit verbal erhobenem Zeigefinger darüber, was uns in Zukunft alles erwarten würde.</p>
<h6><span id="more-8401"></span></h6>
<h2>Wenigstens farbiger Hintergrund</h2>
<p>Es waren zweifellos interessante Persönlichkeiten mit interessanten Ansätzen dabei. Interessant ist, dass einige so genannten «Querdenker» ins Programm integriert wurden.</p>
<p>Das macht deutlich, dass man auch darum bemüht ist, anhand konkreter Beispiele Mut zu machen. Mut zu machen um bestehende Konventionen oder Wege zu verlassen, sodass auch einmal Unkonventionelles gewagt wird.</p>
<p>Das ist auch dringend nötig. Schaut man sich die Bilder des Publikums mit den rund 1‘250 Teilnehmern an, so scheint die Schweizer Wirtschaft eine farblose Angelegenheit zu sein.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/upLoads/Divers/SEF-Grau.jpg" alt="" /></p>
<h5 style="text-align: center;">Grau dominierte rein äusserlich &#8211; abgesehen von einigen Krawatten.</h5>
<p>Auch viele Referenten wären fast untergegangen, wäre der Hintergrund der Bühne nicht mit einem strahlenden Blau und Orange beleuchtet gewesen. Sie kleideten sich genauso farblos wie die Teilnehmer.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/upLoads/Divers/SEF-Farbig-Farblos.jpg" alt="" /></p>
<h5 style="text-align: center;">Dank Hintergrund kam etwas Farbe in die Sache, denn ansonst wären viele Auftritt<br />
fast ganz farblos ausgefallen (die einzelnen Personen tun nichts zur Sache).</h5>
<p>Etwas Farbe bringen noch heute nur die farbigen Krawatten zu den üblichen dunkelblau oder grauen Anzügen der mehrheitlich männlichen Teilnehmer hinein. Selbst die wenigen Damen geizten mehrheitlich mit Farbe.</p>
<p>Einzige Ausnahme und damit ein echter Farbtupfer brachte der «Querkopf» <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zd2lzc2Vjb25vbWljLmNoL3NlZi0yMDExL2xpdmUvaXRlbS9xdWVyZGVua2VyNQ==" target=\"_blank\">Sabriye Tenberken</a> mit ihrer asiatischen Oberbekleidung hinein. Pikantes Detail: Sie ist selber blind, brachte aber dennoch am meisten Farbe auf die Bühne&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/upLoads/Divers/SEF-Querdenker-Tenberken.jpg" alt="" /></p>
<h5 style="text-align: center;">Farbe brachte jemand hinein, der keine Farben sehen kann: Sabriye Tenberken</h5>
<h2>Konventionen verlassen</h2>
<p>Diese Beurteilung der Farblosigkeit mag oberflächlich erscheinen. Und doch drückt die eigene Bekleidung auch eine gewisse innere Haltung aus:</p>
<p>Keiner will aus dem Rahmen fallen, keiner verlässt den konventionellen Weg, keiner wagt etwas Neues. Ob das auch Ausdruck einer nicht sehr <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hdWdlbnJlaWJlcmVpLmNoLzIwMTEvMDUvMDIva3VsdHVyZWxsZXItZWluaGVpdHNicmVpLw==" target=\"_blank\">vielfältigen Wirtschaftskultur</a> ist?</p>
<p>Das Gegenteil dieser Farblosigkeit müssen ja keine peppigen Hawai-Hemden, Polo-Shirts oder Jeans sein. Mit innovativen Köpfen und der nach wie vor vielfältigen <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zd2lzc3RleHRpbGVzLmNo" target=\"_blank\">Schweizer Textilindustrie</a> hätte die Schweiz die nötigen Voraussetzungen, zu den konventionellen Nadelstreifenanzügen etwas Neues zu schaffen, ganz im Sinne des diesjährigen SEF-Mottos: Discover Potentials!</p>
<p>Vielleicht &#8211; so die Hoffnung &#8211; färbt dann die äusserliche Vielfalt auch auf neue, innovative Geschäftsideen ab&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">________________________________________________________________________</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum SEF 2011</strong></p>
<ul>
<li>Swiss Economic Forum: <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zd2lzc2Vjb25vbWljLmNoL3NlZi0yMDExL2xpdmU=" target=\"_blank\">«Live-Blog»</a> (Texte, Bilder, Videos)</li>
<li><a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zd2lzc2Vjb25vbWljLmNoL3NlZi0yMDExL2xpdmU=" target=\"_blank\"></a>journal21: <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qb3VybmFsMjEuY2gvc2VhcmNoL25vZGUvU0VG" target=\"_blank\">Verschiedene Beiträge</a> (von vor und während des SEF)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
 <img src="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=8401" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kulturelle Weiterentwicklung</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2011/05/08/kulturelle-weiterentwicklung/</link>
		<comments>http://www.augenreiberei.ch/2011/05/08/kulturelle-weiterentwicklung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 May 2011 04:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Titus Sprenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Internet fördert die kulturelle Vielfalt. Das Netz der Netz animiert aber auch zur Weiterentwicklung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Internet fördert die kulturelle Vielfalt. Das Netz der Netz animiert aber auch zur Weiterentwicklung.</strong></p>
<p>Anfangs dieser Woche wurde <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hdWdlbnJlaWJlcmVpLmNoLzIwMTEvMDUvMDIva3VsdHVyZWxsZXItZWluaGVpdHNicmVpLw==">hier</a> bereits einmal die Frage behandelt, ob Internet längerfristig nicht zu einer Art kulturellem Einheitsbrei führen würde, weil sich durch die Vernetzung bisherige kulturelle Unterschiede vermengen (können).</p>
<h6><span id="more-8348"></span></h6>
<h2>Klassische «Kultur-Vertreter»</h2>
<p>Nein, lautete die Antwort, ganz im Gegenteil: Schlecht sei nicht die Angleichung bisheriger kultureller Unterschiede. Schlecht wäre es, wenn die Vielfalt von dem leide, was der Mensch gestaltend hervorbringen könne. Und: Internet ist ein vorzügliches Mittel, Vielfalt zu leben und zu verbreiten, dies nicht zuletzt weil die bisherigen Institutionen und Vertriebskanäle keine Rolle mehr spielten.</p>
<p>Als Programmdirektor für Kunst einer New Yorker Wohltätigkeitsstiftung kommt <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kZGNmLm9yZy9BcnRzL1Byb2dyYW0tSW5mb3JtYXRpb24vU3RhZmYvQmVuLUNhbWVyb24v" target=\"_blank\">Ben Cameron</a> von der anderen Seite kulturellen Schaffens, von einer jener Institutionen, welche die Verbreitung von Kunst und Kultur in der Vergangenheit sozusagen für sich gepachtet hatten.</p>
<p>Im <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50ZWQuY29tL3RhbGtzL2Jlbl9jYW1lcm9uX3RlZHh5eWMuaHRtbA==" target=\"_blank\">nachfolgenden Video</a> sieht er wegen des unabhängigen Vertriebskanals namens Internet nicht etwa schwarz. Genauso wie die Reformation im 16. Jahrhundert nicht zum Verschwinden der Kirche geführt habe, glaubt er daran, dass die bisherigen Kunst- und Kulturinstitutionen auch in Zukunft ihren Platz haben, aber eine andere Rolle spielen werden.</p>
<p>Insgesamt sieht er dank des partizipierenden Charakters des Internets sogar rosige Zeiten für Kunst und Kultur (deutsche Untertitel nach Aktivierung des Videos auswählbar):</p>
<p style="text-align: center;"><object width="446" height="326"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/BenCameron_2010X-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/BenCameron-2010X.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=952&amp;lang=ger&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=ben_cameron_tedxyyc;year=2010;theme=spectacular_performance;theme=the_creative_spark;theme=new_on_ted_com;theme=a_taste_of_tedx;event=A+Taste+of+TEDx;tag=Arts;tag=Entertainment;tag=education;tag=performance;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="446" height="326" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" wmode="transparent" bgcolor="#ffffff" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/BenCameron_2010X-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/BenCameron-2010X.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=952&amp;lang=ger&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=ben_cameron_tedxyyc;year=2010;theme=spectacular_performance;theme=the_creative_spark;theme=new_on_ted_com;theme=a_taste_of_tedx;event=A+Taste+of+TEDx;tag=Arts;tag=Entertainment;tag=education;tag=performance;"></embed></object></p>
<p>Internet ist aber nicht bloss nur ein unabhängiger «Vertriebskanal» um Dinge zu verbreiten, die vor dem Internet-Zeitalter kaum Chancen für eine Verbreitung gefunden hätten. Internet liefert auch einen Ansporn, etwas Bestehendes weiterzuentwickeln, weil viele jene Dinge, die sie dank Internet sehen, nicht bloss imitieren, sondern eben einen Schritt weiter bringen wollen.</p>
<p><a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50ZWQuY29tL3NwZWFrZXJzL2NocmlzX2FuZGVyc29uX3RlZC5odG1s" target=\"_blank\">Chris Anderson</a> von den TED-Konferenzen bringt es im <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50ZWQuY29tL3RhbGtzL2xhbmcvZ2VyL2NocmlzX2FuZGVyc29uX2hvd193ZWJfdmlkZW9fcG93ZXJzX2dsb2JhbF9pbm5vdmF0aW9uLmh0bWw=" target=\"_blank\">nächsten Video</a> anhand der im Internet abrufbaren Videos gut auf den Punkt (deutsche Untertitel nach Aktivierung des Videos auswählbar):</p>
<p style="text-align: center;"><object width="446" height="326"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/ChrisAnderson_2010G-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/ChrisAnderson-2010G.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=955&amp;lang=&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=chris_anderson_how_web_video_powers_global_innovation;year=2010;theme=technology_history_and_destiny;theme=what_s_next_in_tech;theme=bold_predictions_stern_warnings;theme=media_that_matters;theme=how_we_learn;theme=a_taste_of_tedglobal_2010;theme=the_rise_of_collaboration;theme=not_business_as_usual;event=Not+Business+as+Usual;tag=Business;tag=Global+Issues;tag=Science;tag=Technology;tag=education;tag=innovation;tag=video;tag=web;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="446" height="326" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" wmode="transparent" bgcolor="#ffffff" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/ChrisAnderson_2010G-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/ChrisAnderson-2010G.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=955&amp;lang=&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=chris_anderson_how_web_video_powers_global_innovation;year=2010;theme=technology_history_and_destiny;theme=what_s_next_in_tech;theme=bold_predictions_stern_warnings;theme=media_that_matters;theme=how_we_learn;theme=a_taste_of_tedglobal_2010;theme=the_rise_of_collaboration;theme=not_business_as_usual;event=Not+Business+as+Usual;tag=Business;tag=Global+Issues;tag=Science;tag=Technology;tag=education;tag=innovation;tag=video;tag=web;"></embed></object></p>
<h2>«Star» wider Willen</h2>
<p>Soviel zur Theorie. Christine O‘Donnell, republikanische Kandidatin anlässlich der letzten US-Senatswahlen vergangenen Herbst, liefert ungewollt das erste Praxisbeispiel für die angesprochene Weiterentwicklung im Internet.</p>
<p>So wurde sie einmal im Laufe des in den USA nicht unzimperlich geführten Wahlkampfs als Hexe bezeichnet. Wie in den USA üblich, wird auf solche Vorwürfe medial reagiert, was O‘Donnell <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3lvdXR1LmJlL3RHR0FnbGplbmdz" target=\"_blank\">wie folgt</a> machte:</p>
<p style="text-align: center;"><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/tGGAgljengs?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/tGGAgljengs?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Vermutlich war es diese überaus fromme Ausdrucksweise und die doch etwas eigenwillige Botschaft «I‘m you» (ich bin Sie), welche die <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS91c2VyL3NjaG1veW9obw==" target=\"_blank\">Gregory Brothers</a> dazu brachte, O‘Donnell dank Autotune-Effekt «singen» zu lassen. <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3lvdXR1LmJlLzQ0bXFpQnJCMHpJ" target=\"_blank\">Als Resultat</a> entstand das folgende filmische und vor allem musikalische Werk:</p>
<p style="text-align: center;"><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/44mqiBrB0zI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/44mqiBrB0zI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Aus der Melodie entwickelte die schwedische «Powerpop» Band <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yb29taWVvZmZpY2lhbC5jb20v" target=\"_blank\">Roomie</a> ihre eigene Version, die (ohne Autotune-Effekt) <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3lvdXR1LmJlL29IcHVkM1FtTHpN" target=\"_blank\">wie folgt</a> klingt:</p>
<p style="text-align: center;"><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/oHpud3QmLzM?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/oHpud3QmLzM?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h2>Keine «Amateure» mehr</h2>
<p>Joe Penna, auf YouTube besser bekannt unter dem Pseudonym <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS91c2VyL215c3RlcnlndWl0YXJtYW4=" target=\"_blank\">«MysteryGuitarMan»</a>, ist ein mässiger Sänger, aber ein begeisterter «Rhythmik-Fanatiker». Als solcher begann er, einzelne akustische Sequenzen per Videokamera aufzunehmen und mittels<br />
so genannten Stop-Motion-Methode zu einem grossen Ganzen zusammenzufügen.</p>
<p>Inzwischen hat er seine Werke auch unter Verwendung weiterer Methoden (insbesondere des Greenscreens) laufend weiterentwickelt und konnte kürzlich sogar einen <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3lvdXR1LmJlL2lZZHJuZW5GY0FZ" target=\"_blank\">TV-Spot</a> für McDonalds und CocaCola ganz in seinem Stil drehen.</p>
<p>Im Rahmen seiner regelmässig veröffentlichten Videos entstand auch <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3lvdXR1LmJlL1UxNWlkSXdsd3FJ" target=\"_blank\">dieses hier</a>:</p>
<p style="text-align: center;"><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/U15idIwlwqI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/U15idIwlwqI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Pennas soeben gesehenes Video hat zwar Rhythmik, aber doch relativ wenig Melodie. Levi Doron hat &#8211; wie Roomie im Beispiel oben &#8211; das Grundgerüst des Originals melodisch <a href="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3lvdXR1LmJlLzk5Zi1DMW5aMVlJ" target=\"_blank\">weiterentwickelt</a> und zwar so, dass heute sogar eine «iTunes-fähige» Version zur Verfügung steht:</p>
<p style="text-align: center;"><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/99f-C1nZ1YI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/99f-C1nZ1YI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Dies sind nur zwei kleine Video-Beispiele, welche aufzeigen, dass dank Internet nicht nur etwas nachgemacht, sondern weiterentwickelt werden kann. Es sind zugleich zwei Beispiele, welche nicht bloss unterhalten, sondern auch gute Referenzen für Menschen sind, die man aufgrund der guten Umsetzung nicht mehr im klassischen Sinne als «Amateure» bezeichnen kann.</p>
<p>Ob diese Werke gefallen oder nicht, bestimmt die Masse &#8211; und nicht mehr Vertreter der bisherigen Institutionen.</p>
 <img src="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=8348" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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