Archiv für die Kategorie „Medien“

Meinungsfreiheit ist kein Freipass, seine Meinung auf eine x-beliebige Weise zu äussern, schon gar nicht wenn es um Personen geht. Etwas mehr Anstand und viel weniger Feigheit dürfte einigen Blog-Betreibern gut tun, insbesondere dann, wenn sie erwarten, ernst genommen zu werden…

Die Meinungsfreiheit ist uns Schweizern heilig und das ist auch gut so. Trotzdem gibt es die absolute Meinungsfreiheit nicht. Die Rede ist hierbei nicht davon, dass man sich im öffentlichen Raum beispielsweise mit rassistischen oder diskriminierenden Äusserungen zurückzuhalten hat.

Nein, es geht darum, dass manch einer seine Meinung deshalb nicht frei äussern kann, weil er mit mehr oder weniger schweren Folgen zu rechnen hat, sollte er dies trotzdem tut.

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Bequem im Wohnzimmer sitzend lassen wir uns von den Medienberichten über die Unglücke der letzten Tage berieseln. Menschen werden dabei zu Nummern und das wirklich Wichtige, der Gedanke an die Betroffenen, geht vergessen.

Die Medienberichterstattung über die jüngsten Unglücke in Deutschland und der Schweiz hat in diesen Tagen einen Grad erreicht, welcher bei mir einfach nur Ekel auslöst. Das ist dann der Fall, wenn Unglücke zu eigentlichen Medienevents hochstilisiert werden.

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Die Sommerzeit ist immer auch eine gute Gelegenheit, Liegengebliebenes aufzuarbeiten und Zukünftiges vorzubereiten. So zum Beispiel in Sachen Schleichwerbung…

Wer schon länger in der Augenreiberei mitliest, der weiss, dass hier Schleichwerbung beim Schweizer Fernsehen schon verschiedentlich thematisiert wurde.

Beim letzten Mal ging es im Artikel «Eine süsse Versuchung» um einen «Tagesschau»-Beitrag zu Roger Federer und dessen neuen Sponsor «Lindt & Sprüngli». Der Schokolade-Hersteller wurde etwas arg in den Mittelpunkt des Beitrags gestellt.

In der Augenreiberei war man der Auffassung, dass hier eindeutig Schleichwerbung vorlag. Darum stellte sich abschliessend die Frage, ob man sich an die Ombudsstelle DRS wenden und eine Beanstandung einreichen soll.

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Bereits zum sechsten Mal hat der Verband Schweizer Presse die Studie «Medienbudget» herausgegeben. Was vordergründig interessant klingt, entpuppt sich aber als fragwürdiges Produkt…

Letzte Woche präsentierte der Verband Schweizer Presse zum sechsten Mal seine Studie Medienbudget. Darin werden die Ausgaben der Nutzer für die drei Kategorien Content, Access und Hardware für den Medienkonsum erhoben, zu welchen auch noch die Ausgaben für Werbung gemäss Werbestatistik Schweiz addiert werden.

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André Marty berichtet. Das galt bisher für den Nahen Osten. Doch nun verlässt er die Region und zieht eine eher negative Bilanz als Nahost-Blogger. Ist sie das wirklich?

Es muss wohl irgendwann in den 1980er Jahren gewesen sein, als ich zum ersten Mal die Telefonstimme am Radio zur Kenntnis nahm, welche über den Nahost-Konflikt berichtete.

Mit Ausnahme der Begriffe «Israel», «Palästinenser» oder «Arafat» nahm ich den Inhalt nicht wahr, vermutlich war ich einfach noch zu jung um ihn zu verstehen. Geblieben ist einzig diese Stimme – wem sie auch immer gehören mochte – die für meine jungen Ohren damals ziemlich monoton klang, was aber gewiss auch an den damaligen technischen Mitteln lag.

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Einige Gedanken zur Rückkehr von Max Göldi aus Libyen – und was danach folgen wird und folgen sollte.

Auf diese «befreienden» Bilder haben wir wohl alle lange gehofft und der Glaube daran schon fast verloren:

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Die Dinge sind so, wie wir sie glauben. Doch warum glauben wir die Dinge so?

Milch ist schwarz. Wer etwas anderes behauptet, der lügt. Sie glauben das nicht? Wer sagt denn, dass Milch nicht schwarz, sondern beispielsweise weiss ist? Und was ist denn weiss? Verwirrt?

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Wenn nur noch Zahlen Schlagzeilen auslösen und trotzdem nicht betroffen machen, werden Opfer automatisch zu «Nicht-Opfern»…

104 Menschen kamen kürzlich beim Absturz eines Flugzeuges anlässlich des Landeanflugs auf den Flughafen der libyschen Hauptstadt Tripolis ums Leben. Überlebt hat einzig ein niederländischer Junge.

Nach diesen 104 Menschen und deren Geschichte hat keiner gefragt. Ähnlich ist es mit den geschätzten 74 Getöteten in Bankok, egal wessen Lager sie angehörten.

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Stell’ Dir vor, es gibt einen Welt-Tag und keiner spricht darüber. So geschehen am heutigen 3. Mai in der Schweizer Medienlandschaft…

Heute ist wieder einmal ein internationaler Welt-Tag, welcher von der UNO ausgerufen wurde. Doch keiner spricht darüber. In vielen Fällen liegt das am Anliegen selbst, welches kaum eine Lobby findet, wie das kürzlich zum Beispiel beim Welttheatertag der Fall war.

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Motto

Häufig sind die Dinge nicht so (einfach oder kompliziert), wie sie vordergründig erscheinen...

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