Flüchtlinge haben es in der Schweiz gut. Aber möchten Sie in deren Haut stecken, insbesondere dann, wenn Sie nur ein «falscher» Flüchtling sind, weil der Begriff «Flüchtling» zu eng ausgelegt wird?
Eigenartiges tut sich in gewissen Schweizer Medien mit Hang zum Boulevardesken: Ohne, oder nur mit wenig Hintergrund-Informationen werden Menschen thematisiert, die nicht hier sein dürfen und von denen erwartet wird, dass sie auch kein Gesuch stellen um hier bleiben zu können.
Die Rede ist von Asylsuchenden, die nicht auf der Flucht sind wegen «ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen», wie es im Asylgesetz so detailliert definiert ist.
Eine Woche nach dem Rücktritt von Philipp Hildebrand als SNB-Präsident bleiben viele Fragen offen. Es ist schwer, diese Ereignisse mit so vielen Beteiligten und Ereignissen (richtig) einzuordnen. Darüber schreiben und nachdenken kann vielleicht helfen.
In der Angelegenheit um den inzwischen zurückgetretenen Präsidenten des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank (SNB) wurde schon viel geschrieben und geredet. Dennoch fehlten mir bisher in dieser «Diskussion» einige Punkte, oder es gibt Punkte, die mich noch immer stutzig machen.
Ich werde dieses Potpourri an Punkten nachfolgend einzeln behandeln. Sie haben teilweise keinen direkten Bezug zueinander. Was sie verbindet, ist einzig dieser vermeintliche «Skandal».
Der heutige 10. Dezember gilt als Tag der Menschenrechte. Betrachtet man die Schweizer Medienlandschaft, mutiert er eher zum Tag des Vergessens…
Eine geschlagene Stunde lang habe ich heute morgen gegoogelt. Die dabei verwendeten Stichworte sind: «Menschenrecht», «Menschenrechte (Schweiz)», «Tag der Menschenrechte (2011)». Zugleich habe ich die Suche auf die Schweiz und die letzten 24 Stunden eingeschränkt.


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