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	<title>Augenreiberei, die; -, -en &#187; Umwelt</title>
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		<title>Ein schmieriges Geschäft</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 04:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ts</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[BP]]></category>
		<category><![CDATA[Erdöl]]></category>
		<category><![CDATA[Golf von Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[Shell]]></category>

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		<description><![CDATA[BP vermeldet einen Erfolg beim Auffangen des austretenden Erdöls im Golf von Mexiko. Derweil geht die Umweltverschmutzung andernorts weiter – und kaum jemand schaut hin…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BP vermeldet einen Erfolg beim Auffangen des austretenden Erdöls im Golf von Mexiko. Derweil geht die Umweltverschmutzung andernorts weiter – und kaum jemand schaut hin&#8230;</strong></p>
<p><a href="http://www.bp.com" target="_blank">BP</a> und die für Tiefseebohrungen zuständige Aufsichtsbehörde der USA stehen seit Monaten fürs Debakel im Golf von Mexiko in der Kritik. Alle Welt blickt dahin. <a href="http://www.diekreide.net/?p=13747" target="_blank">Live-Streams</a> erlauben sogar, sich die Katastrophe von zu Hause aus anzuschauen. Denn: Was man heutzutage nicht sieht, findet für viele leider auch nicht statt.</p>
<h6><span id="more-5311"></span></h6>
<h2>Andere «Lecks»</h2>
<p>Da ist es gut zu hören, dass dieses «Leck» nun keines mehr sein soll. Allerdings: Es ist nur eines unter vielen. In anderen Fällen schaut keiner hin, da gibt es schliesslich auch kein Live-Stream.</p>
<p>Dazu gehört beispielsweise die unglaubliche Umweltverschmutzung im Niger-Delta vor Nigeria. Weder bei <a href="http://www.greenpeace.ch" target="_blank">Greenpeace</a> (Schweiz) noch beim <a href="http://www.wwf.ch" target="_blank">WWF</a> (Schweiz) scheint das (online) ein Thema zu sein. Das erweckt schon fast den Verdacht, dass die mangelnde Medienwirksamkeit Grund dafür sein könnte&#8230;</p>
<p>Einzig <a href="http://www.amnesty.ch" target="_blank">Amnesty International</a> (Schweiz), eigentlich eine Menschenrechts- und keine Umweltschutzorganisation, kämpft schon seit einiger Zeit an dieser Front und zwar vor allem weil die Verschmutzung an sich zu Menschenrechtsverletzungen führt .</p>
<p>Um zu verdeutlichen, worum es dabei wirklich geht, sei &#8211; mangels Livestream-Bildern&#8230; &#8211; der nachfolgende (eingekaufte) <a href="http://www.10vor10.sf.tv" target="_blank">«10vor10»</a>-Beitrag von gestern gezeigt:</p>
<p style="text-align: center;"><object style="width: 570px; height: 343px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/a57410ae-14b1-41f7-834f-70baeca965c3" /><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/a57410ae-14b1-41f7-834f-70baeca965c3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="width: 570px; height: 343px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/a57410ae-14b1-41f7-834f-70baeca965c3" allowfullscreen="true" quality="high" data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/a57410ae-14b1-41f7-834f-70baeca965c3"></embed></object></p>
<p>Eine schmierige Sache, nicht nur des Erdöls wegen, sondern weil eine solche Katastrophe häufig erst deshalb möglich ist, weil Menschen «geschmiert» werden.</p>
<h2>Ein Teufelskreis mit westlichem Antrieb</h2>
<p>Es wäre jedoch zu einfach, nur einigen «Geschmierten» die Schuld in die Schuhe zu schieben, denn das Ganze ist ein Teufelskreis: Politische und ethnische Wirren über Jahre hinweg führen zu einer instabilen Wirtschaftslage. Diese wiederum führt zu Armut und Armut fördert die Korruption. Letzteres ist eine schlechte Voraussetzung für politische Stabilität.</p>
<p>Ein Kreis dreht sich aber nur mit entsprechendem Antrieb. Und dieser hat nichts mit Nigeria und der dortigen politischen oder wirtschaftlichen Lage zu tun.</p>
<p>Es sind einerseits wir Industrienationen, welche mit unserer Nachfrage das ganze Debakel ermöglichten. Und es ist unsere Wirtschaftkultur, welche ertragsgierige Erdölfirmen wie <a href="http://www.shell.ch/" target="_blank">Shell</a> nach Nigeria trieben &#8211; ohne dass diese die dortige Bevölkerung für den <span style="text-decoration: line-through;">geraubten</span> gewonnenen Rohstoff korrekt entschädigte.</p>
<p>Taucht dann noch ein Nigerianer bei uns als Flüchtling auf, sei es aus politischen oder aus wirtschaftlichen Gründen, schickt unser Land ihn am liebsten gleich wieder zurück. Dabei stehen wir vermutlich in sehr vielen Fällen in deren Schuld…</p>
<h2>Jeder kann persönlich etwas tun</h2>
<p>Keiner hat sich seine Herkunft und damit auch das System, zu dem er gehört, selber ausgesucht. Uns steht aber die Möglichkeit zur Verfügung, mit gezielten Handlungen eine Veränderung zu erwirken, auch wenn das nicht von heute auf morgen geschehen wird.</p>
<p>Das kann sein, indem der eigene Erdölverbrauch hinterfragt und wo möglich gar gänzlich eingestellt wird. Oder es kann sein, indem man sich seinen Erdöl-Lieferanten gerade auch in Sachen Umwelt (wozu auch die Menschen gehören) genauer anschaut.</p>
<p>Vielleicht reicht es sogar für einen Protestbrief ans <a href="http://www.eda.admin.ch" target="_blank">Aussendepartement</a> mit der Bitte, Staaten wie Nigeria in ihrer demokratischen und wirtschaftlichen Entwicklung noch stärker zu unterstützen.</p>
<p>Ein Anfang ist aber schon gemacht, indem wir regelmässig und ernsthaft hinschauen, auch wenn da kein Livestream eine quirlig-sprudelnde Quelle in unsere Stuben zu portieren vermag.</p>
<p style="text-align: center;">________________________________________________________________________</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<ul>
<li>Amnesty International: <a href="http://www.amnesty.ch/de/laender/afrika/nigeria/dok/2010/shell-ergreift-erste-massnahmen" target="_blank"><br />
</a>18.05.2010: <a href="http://www.amnesty.ch/de/laender/afrika/nigeria/dok/2010/shell-ergreift-erste-massnahmen" target="_blank">«Zögerlich, aber konkret &#8211; Shell ergreift Massnahmen»</a></li>
<li>Amnesty International: <a href="http://www.amnesty.ch/de/laender/afrika/nigeria" target="_blank"><br />
Länderinformation zu Nigeria</a></li>
</ul>
<p><strong>Verwandte Blog-Beiträge</strong></p>
<ul>
<li>LAMM: <a href="http://montagsmailer.ch/2010/06/21/serie-1-haben-erdolkonzerne-ein-gewissen/" target="_blank"><br />
</a>21.06.2010: <a href="http://montagsmailer.ch/2010/06/21/serie-1-haben-erdolkonzerne-ein-gewissen/" target="_blank">«Haben Erdölkonzerne ein Gewissen? (Teil 1)»</a></li>
<li>LAMM: <a href="http://montagsmailer.ch/2010/06/29/serie-2-haben-erdolkonzerne-ein-gewissen/" target="_blank"><br />
</a>29.06.2010: <a href="http://montagsmailer.ch/2010/06/29/serie-2-haben-erdolkonzerne-ein-gewissen/" target="_blank">«Haben Erdölkonzerne ein Gewissen? (Teil 2)»</a></li>
<li>Augenreiberei: <a href="http://www.augenreiberei.ch/2010/06/15/ferien-am-golf-von-mexiko/" target="_blank"><br />
</a>15.06.2010: <a href="http://www.augenreiberei.ch/2010/06/15/ferien-am-golf-von-mexiko/" target="_blank">«Ferien am Golf von Mexiko»</a></li>
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</a>03.06.2010: <a href="http://www.augenreiberei.ch/2010/06/03/sind-boykotte-sinnvoll/" target="_blank">«Sind Boykotte sinnvoll?»</a></li>
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</a>08.05.2010: <a href="http://www.augenreiberei.ch/2010/05/08/gibt-es-korruption-in-der-schweiz/" target="_self">«Gibt es Korruption in der Schweiz?»</a></li>
</ul>
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		<title>Etwas Abkühlung</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2010/07/07/etwas-abkuhlung/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 11:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ts</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Schlucht]]></category>
		<category><![CDATA[Taubenloch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Wassertemperaturen noch nicht so reizen, dann bietet die Natur auch andere erfrischende Orte an...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die <a href="http://www.hydrodaten.admin.ch/lhg/T-Bulletin.html" target="_blank">aktuellen Wassertemperaturen</a> für etwas Abkühlung noch nicht so locken, dann bietet die Natur auch andere erfrischende Orte an&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/upLoads/Divers/TB1.jpg" alt="" /></p>
<h6><span id="more-5188"></span></h6>
<p>Die <a href="http://www.taubenloch.org" target="_blank">Taubenloch-Schlucht</a> liegt ziemlich gut versteckt am Stadtrand von <a href="http://www.biel.ch" target="_blank">Biel</a> und führt in ihr die Schüss. Sie ist über einen pittoresken Weg hinauf nach <a href="http://www.frinvillier.ch/" target="_blank">Frinvillier</a> (oder umgekehrt) begehbar.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/upLoads/Divers/TB2.jpg" alt="" /></p>
<p>Baden kann man darin übrigens kaum, es ist ja eine Schlucht. Ausserdem  beträgt die Temperatur der Schüss im weiter oben gelegenen <a href="http://www.sonceboz.ch" target="_blank">Sonceboz </a>zurzeit nur gerade rund 12 Grad. Brrrr&#8230;</p>
<p>Wem die aktuellen Wassertemperaturen in den tieferen Regionen also noch zu kalt sind und trotzdem etwas Erfrischung sucht, dem sei diese Alternative empfohlen. Vielleicht verschafft ja schon der Blick darauf etwas Erfrischung <img src='http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.augenreiberei.ch/WP271/wp-content/upLoads/Divers/TB3.jpg" alt="" /></p>
<p style="text-align: center;">_______________________________________________________________________</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<ul>
<li> Taubenloch-Gesellschaft:<br />
<a href="http://www.taubenloch.org" target="_blank">Website</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Ferien am Golf von Mexiko</title>
		<link>http://www.augenreiberei.ch/2010/06/15/ferien-am-golf-von-mexiko/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 13:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ts</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben Sie Ihre Ferien schon geplant? Falls nicht: Wie wäre es mit Ferien am erdölverschmutzten Golf von Mexiko? Erscheint Ihnen das etwa grotesk? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Haben Sie Ihre Ferien schon geplant? Falls nicht: Wie wäre es mit Ferien am erdölverschmutzten Golf von Mexiko? Erscheint Ihnen das etwa grotesk? </strong></p>
<p>Wollten Sie dieses Jahr auch einmal eine Kreuzfahrt im Mittelmeer machen, sehen nun aber davon ab, weil man ja nie weiss, ob nicht doch ein Anrainerstaat einen «Präventivschlag» in internationalen Gewässern unternimmt, damit die Schiffsvorräte auch ja nicht als Hilfsgüter irgendwo an Land geschafft werden können?</p>
<p>Oder wollten Sie vielleicht nach Israel reisen, zweifeln nun aber daran, weil selbst <a href="http://www.andremarty.com/index.php?/archives/621-Security-what-else.html" target="_blank">spanische Komiker</a> an der Einreise gehindert und schliesslich zurückgeschickt werden?</p>
<h6><span id="more-4962"></span></h6>
<h2>Die tägliche Verantwortung</h2>
<p>Vielleicht doch eher Ägypten, Bazare durchstreifen, Wasserpfeife rauchen und Pyramiden angucken? Oder fürchten Sie vielleicht etwa, dass da just während Ihren Ferien <a href="http://www.andremarty.com/index.php?/archives/636-I-Wanna-Get-Married.html" target="_blank">ein gesellschaftliches Pulverfass</a> hochgeht und Ihre Rückreise nicht mehr gesichert ist?</p>
<p>Wie wäre es dann mit Ferien an einem anderen Zipfel der Erde wie zum Beispiel dem Golf von Mexiko?</p>
<p>Sie wissen schon: Dass ist da, wo vermutlich immer noch Rohöl ausläuft, nur hört man seit dem <strong>F</strong>urchtbar <strong>I</strong>mmensen <strong>F</strong>ussball <strong>A</strong>nlass in Südafrika zurzeit nichts mehr davon, genauso wie man deswegen wohl auch <a href="http://www.andremarty.com/index.php?/archives/681-Nicht-noch-ein-Jahr.html" target="_blank">davon</a> nichts hört…</p>
<p>Sollte Ihnen das grotesk erscheinen, so ist das nicht weniger grotesk wie die tägliche Ölkatastrophe in manchen Badezimmern, hier nachzulesen:</p>
<p><strong>Utopia (03.05.2010): <a href="http://www.utopia.de/magazin/kosmetik-mit-mineraloelzusaetzen-taegliche-oelkatastrophe-im-bad-golf-von-mexiko" target="_blank">«Tägliche Ölkatastrophe im Bad»</a></strong></p>
<p>Sie können also genauso gut Ferien am Golf von Mexiko machen…</p>
<p>Übrigens: <a href="http://www.codecheck.info/kosmetische_mittel.kat" target="_blank">Hier beim Codecheck</a> können Sie einmal nach den von Ihren verwendeten Pflege-Produkten (oder <a href="http://www.codecheck.info/" target="_blank">anderen Produkten</a>) suchen und sich Alternativen anzeigen lassen. Es sollte einfach möglichst kein Paraffin beziehungsweise keine Alkane drin haben (das gilt beispielsweise auch für Kerzen).</p>
<p>Na dann: Schöne Ferien zu Hause oder wo auch immer&#8230;!</p>
<p>P.S. Hier gibt&#8217;s noch keine Sendepause!</p>
]]></content:encoded>
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