Umwelt

Der Energiehunger der Schweiz ist ungebrochen und dies zu einer Zeit, wo der Ausstieg aus der Atomenergie geplant ist. Was kann jeder dagegen persönlich unternehmen?

«Energieverbrauch so hoch wie noch nie», titelte das Bundesamt für Energie (BFE) vor zwei Wochen in einer Medienmitteilung und bringt dabei ein Plus von 4,4 Prozent in Umlauf. Wie soll uns da der Ausstieg aus der Atomenergie gelingen, dürfte sich bestimmt der eine oder andere fragen.

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Die Kunst sprengt bestehende Rahmen. Das klingt vordergründig gut. Aber nicht jeder gesprengte Rahmen ist sinnvoll. Manche richten auch Schaden an.

Freies Denken ist wohl eines der wichtigsten Güter einer freien Gesellschaft. Kultiviert wird dieses freie Denken beispielsweise in Form von Kunst. Da ist alles erlaubt. Das meint auch die schweizerische Bundesverfassung, welche besagt: «Die Freiheit der Kunst ist gewährleistet.»

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Der Nationalrat hat den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Eine Mehrheit des Nationalrats hat aber auch einem Vorstoss zugestimmt, wonach das Verbandsbescherderecht für Umweltverbände bei Energieprojekten einzuschränken sei. Damit wird quasi das Tafelsilber der Schweiz verscherbelt: Unsere so attraktiven Landschaften. Und damit wird auch die Meinung betoniert, dass ein Ausstieg nur auf Kosten der Umwelt gehen könne.

«Die Zeit drängt: Der ideologisch-motivierte Widerstand ist endlich einzustellen – es braucht hier einen klaren Tatbeweis anstelle von blossen Worten.» Mit diesen Worten begründete der Zürcher SVP-Nationalrat Hans Rutschmann seine Motion zur «Aufhebung des Verbandsbeschwerderechts bei Energieprojekten». Sie wurde gestern im Nationalrat mit 98 zu 87 Stimmen angenommen.

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