Archiv für die Kategorie „Wirtschaft“

Meinungsfreiheit ist kein Freipass, seine Meinung auf eine x-beliebige Weise zu äussern, schon gar nicht wenn es um Personen geht. Etwas mehr Anstand und viel weniger Feigheit dürfte einigen Blog-Betreibern gut tun, insbesondere dann, wenn sie erwarten, ernst genommen zu werden…

Die Meinungsfreiheit ist uns Schweizern heilig und das ist auch gut so. Trotzdem gibt es die absolute Meinungsfreiheit nicht. Die Rede ist hierbei nicht davon, dass man sich im öffentlichen Raum beispielsweise mit rassistischen oder diskriminierenden Äusserungen zurückzuhalten hat.

Nein, es geht darum, dass manch einer seine Meinung deshalb nicht frei äussern kann, weil er mit mehr oder weniger schweren Folgen zu rechnen hat, sollte er dies trotzdem tut.

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Humanitäre Hilfe ist ein Milliardengeschäft. Das wissen auch jene, denen die Milliarden näher liegen als humanitäre Hilfe. Wer Geld spenden will, braucht darum immer häufiger genau hinzuschauen – vor allem im Ausland.

Heute ist der nationale Sammeltag der «Glückskette» für die Opfer der Überschwemmungen in Pakistan. Das ist gut so, denn dieses Ereignis übertrifft wohl alle bisherigen Katastrophen.

Verständlicherweise ist es schwierig, das ganze Ausmass in Zahlen zu fassen. Es sind daher nur Schätzungen möglich, welche von 20 Millionen Betroffenen und einer überschwemmten Fläche sprechen, die so gross ist wie die Schweiz, Österreich und Belgien zusammen.

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Seit der Bankenkrise standen vor allem die Manager und deren Löhne im Zentrum der Kritik. Darum konzentrieren sich viele Massnahmen vor allem gegen Lohnexzesse im Management, schliesslich ist das auch politisch attraktiv. Vergessen gehen dabei die Verwaltungsräte, deren Entlöhnung und vor allem deren Rolle. Dies zeigt sich jüngst wieder im Fall der Thurella AG.

Wenn eine Person das Gesicht eines Unternehmens verkörpert, dann ist das meistens der Direktor Generaldirektor Geschäftsleiter CEO. Er ist in der Regel derjenige, welcher im Namen des jeweiligen Unternehmens nach aussen zur Öffentlichkeit wie nach innen gegenüber den Mitarbeitern auftritt.

Demgegenüber fristen Verwaltungsräte eher ein Schattendasein. Manchmal erscheinen sie einem schon fast so lichtscheu wie eine Fledermaus. Das gilt selbst für die eigenen Mitarbeiter, und so überrascht es auch nicht, dass viele Angestellte häufig weder den Namen noch das Abbild eines Verwaltungsrats kennen.

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BP vermeldet einen Erfolg beim Auffangen des austretenden Erdöls im Golf von Mexiko. Derweil geht die Umweltverschmutzung andernorts weiter – und kaum jemand schaut hin…

BP und die für Tiefseebohrungen zuständige Aufsichtsbehörde der USA stehen seit Monaten fürs Debakel im Golf von Mexiko in der Kritik. Alle Welt blickt dahin. Live-Streams erlauben sogar, sich die Katastrophe von zu Hause aus anzuschauen. Denn: Was man heutzutage nicht sieht, findet für viele leider auch nicht statt.

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Gedanken zum Tod von Nicolas G. Hayek und dessen Bedeutung für die Region Biel.

Biel ist die zehntgrösste Stadt der Schweiz, die zweitgrösste des Kantons Bern und die grösste zweisprachige Stadt der Schweiz.

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Einige Gedanken zur Rückkehr von Max Göldi aus Libyen – und was danach folgen wird und folgen sollte.

Auf diese «befreienden» Bilder haben wir wohl alle lange gehofft und der Glaube daran schon fast verloren:

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Immer wieder ist man versucht, durch Boykotte persönlich etwas bewirken zu wollen. Bringt das etwas? Wie sinnvoll sind Boykotte ganz allgemein?

Beginnen wir ganz am Anfang, nämlich mit der Definition dessen, was man unter einem Boykott heute zu verstehen hat. Wikipedia meint dazu:

Ein Boykott ist ein organisiertes wirtschaftliches, soziales oder politisches Zwangs- oder Druckmittel, durch das eine Person, ein Unternehmen oder ein Staat vom regelmäßigen Geschäftsverkehr ausgeschlossen wird. Heute steht der Boykott allgemein für eine Verrufserklärung oder Ächtung durch Ausdruck einer kollektiven Verweigerungshaltung.

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Die Schweiz steht vor einigen richtungsweisenden Entscheiden. Dabei muss sie sich vor allem entscheiden, ob wirtschaftliche oder nicht doch andere Aspekte mehr wiegen.

Haben Sie im Geschichtsunterricht einmal davon gehört, dass es im Mittelalter Arbeitslosigkeit gab? Wohl kaum. Bestimmt gab es auch damals Menschen, welche beispielsweise aufgrund einer Behinderung keiner oder nur eingeschränkt einer Tätigkeit nachgehen konnten. Doch grundsätzlich waren alle Menschen beschäftigt.

Ganz anders heute: Ausdrücke wie «Arbeitsplatzsicherheit», «Schaffung von Arbeitsplätzen», «Stellenabbau» oder «Arbeitslosigkeit» – alles Fremdwörter für Menschen aus dem Mittelalter – machen deutlich, dass eine Beschäftigung keine Selbstverständlichkeit mehr ist.

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Am morgigen 18. Mai 2010 findet der erste nationale «Home Office Day» statt. Ist das eine gute Idee? Soll man da mitmachen, wenn man überhaupt kann? Hände weg, meint man in der Augenreiberei – allerdings nicht wegen der Idee an sich…

Gemäss Website des Home Office Day soll dieser spezielle Tag Arbeitgeber wie Arbeitnehmer dazu ermuntern, vermehrt Heimarbeit zu ermöglichen, was gemäss den Aussagen auf der fraglichen Website schliesslich zu mehr Klimaschutz, Lebensqualität und Produktivität führen soll. Das sind durchaus anstrebenswerte Ziele.

Das Problem bei diesem Tag sind jedoch einerseits die Trägerschaft und andererseits die Absichten dieser Trägerschaft. Letztere sind nämlich nicht so lauter, wie es aufgrund der erwähnten Ziele auf den ersten Blick den Anschein macht…

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Motto

Häufig sind die Dinge nicht so (einfach oder kompliziert), wie sie vordergründig erscheinen...

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