Archiv für die Kategorie „Wirtschaft“

Am morgigen 18. Mai 2010 findet der erste nationale «Home Office Day» statt. Ist das eine gute Idee? Soll man da mitmachen, wenn man überhaupt kann? Hände weg, meint man in der Augenreiberei – allerdings nicht wegen der Idee an sich…

Gemäss Website des Home Office Day soll dieser spezielle Tag Arbeitgeber wie Arbeitnehmer dazu ermuntern, vermehrt Heimarbeit zu ermöglichen, was gemäss den Aussagen auf der fraglichen Website schliesslich zu mehr Klimaschutz, Lebensqualität und Produktivität führen soll. Das sind durchaus anstrebenswerte Ziele.

Das Problem bei diesem Tag sind jedoch einerseits die Trägerschaft und andererseits die Absichten dieser Trägerschaft. Letztere sind nämlich nicht so lauter, wie es aufgrund der erwähnten Ziele auf den ersten Blick den Anschein macht…

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Annabelle mag keine Regenwürmer. Ganz im Gegenteil: Regenwürmer lösen bei ihr biodiversen Stress aus…

Rap ist gerade deshalb, weil es ein Sprechgesang ist, dafür prädestiniert, eine Botschaft abzusetzen. Doch politische oder gesellschaftskritische Botschaften sind eher selten, verhallen im Nirgendwo oder kommen nur bei einigen Wenigen an.

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Wurden Sie schon wegrationalisiert oder gehören Sie noch immer zur nächsten Einsparungsmassnahme?

Die Frage hat zwar einen stark sarkastischen und trüben Unterton. Aber mehr als ein Funken Wahrheit steckt trotzdem dahinter.

Unternehmen, welche davon sprechen, wie sie Arbeitsplätze schaffen würden, betreiben Augenwischerei. Um mit einem Irrtum aufzuräumen, sei es einmal klar gesagt: Kein Unternehmen schafft Arbeitsplätze der Arbeitsplätze wegen, sondern aus einer rein betrieblichen Notwendigkeit heraus.

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Die Wirtschaft «globalisiert sich», was zuweilen auch zu einer unglaublichen Ressourcenverschwendung führen kann, wie ein Beispiel aus dem Alltag zeigt. Und niemand scheint zu intervenieren.

Die nachfolgende Geschichte ist eigentlich eine Bagatelle. Aber sie tritt weltweit auf, wodurch sie doch nicht mehr bloss eine Bagatelle ist. Die Rede ist von elektronischen Geräten, deren Kauf und allem was damit einher geht.

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In Griechenland soll die Korruption weit verbreitet sein, was unter anderem auch zur heutigen Krise geführt haben soll. Und wie steht es mit der Korruption in der Schweiz?

«Korruption in der Schweiz? Das gibt es doch nicht!» So in etwa dürfte die erste, spontane Reaktion vieler Schweizerinnen und Schweizer zur eingangs erwähnten Frage ausfallen.

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Wenn die Dinge aus den gewohnten Fugen geraten, soll es der Staat wieder richten. Investigativer Journalismus könnte dabei helfen, die Dinge (wieder) ins richtige Verhältnis zu setzen.

Viele Nachrichten erreichen den Empfänger häufig nur als Einzelmeldungen, so auch jene der letzten Tage. Einige davon haben jedoch eines gemeinsam: Sie befassen sich immer mit der «Too big»-Problematik.

Es geht dabei darum, dass eine Unternehmung oder eine Sache offensichtlich zu gross ist oder wird, sodass daraus ein «Klumpenrisiko» entsteht. Tritt dann ein grösseres «Problem» auf, könnte dieses «systemrelevant» sein, könnte also ein bestehendes System kräftig durcheinander bringen.

Wann ein solches Problem als systemrelevant gilt, ist nicht klar. Klar ist hingegen, dass gerade in letzter Zeit immer häufiger nach dem Staat gerufen wird, sobald ein grösseres Problem eintritt.

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Was wissen wir eigentlich über Geld, dessen «Vermehrung» und dessen Anhäufung? Ist es einfach nur ein Tauschmittel? Verleiht Geld Macht – oder verleiht nur der Glaube an Geld Macht?

Geld vermehrt sich. Die physikalischen Gesetze unseres Planeten besagen, dass eine Vermehrung nur dank vorgängiger Befruchtung möglich ist. Deshalb kann sich Geld nur vermehren, weil in den Banktresoren dieser Welt männliche und weibliche Münzen zusammenfinden und sich verlustieren. Da müssen teilweise richtiggehend Orgien ablaufen. ;-)

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Einige meinen, es wäre ein historischer Entscheid gewesen, dass die UBS-Aktionäre der alten Führungsriege die Décharge fürs Jahr 2007 an der gestrigen Generalversammlung verweigerte. Na dann können wir ja wieder zur Tagesordnung übergehen…

Historisch war dieser Entscheid ganz bestimmt, da er bis anhin für ein Unternehmen dieser Grösse einmalig ist. Doch noch lange nicht alles Einmalige ist auch von hoher Bedeutung.

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Vergangene Woche schickte die Parteileitung der Sozialdemokraten den Entwurf für ein neues Parteiprogramm in die interne Vernehmlassung. Erste Kritiken von Medienschaffenden und aus den eigenen Reihen liessen nicht lange auf sich warten.

«Viel Altbewährtes» oder «wenig Neues» und vor allem «weltfremd» war noch am gleichen Tag als Kritik zu vernehmen, an dem die SP-Parteileitung ihren Entwurf für ein neues Parteiprogramm der Öffentlichkeit vorstellte.

Natürlich ist der 57-seitige Entwurf in vielen Punkten weltfremd. Er beschreibt schliesslich nicht den Ist-Zustand, also die Realität, sondern die angestrebten Ziele. Ziele sind immer Visionen.

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Motto

Häufig sind die Dinge nicht so (einfach oder kompliziert), wie sie vordergründig erscheinen...

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