Luftraum erneut gesperrt

Ferienzeit ist auch Reisezeit. Viele verreisen dabei mit dem Flugzeug. Eine Luftraumsperrung fällt darum genau in diesen Tagen besonders ins Gewicht und trifft nicht nur Geschäftsreisende.

Der isländische Vulkan Eyjafjalla spuckt nicht mehr – oder zumindest nicht stark genug, damit er es wieder in die Schlagzeilen schafft. Schliesslich sind auch die verschiedenen Luftraumsperrungen verschwunden und damit unsere einzige Sorge bei diesem Vulkanausbruch…

Kleinräumige Sperrungen möglich

Doch ganz stimmt das nicht: Es gibt immer noch Luftraumsperrungen, wenn auch nur sporadisch und auf sehr kleine Räumen bezogen. Eine solche hatte man kürzlich in Lausanne gesichtet:

Das Parkfeld 279 an der Lausanner Avenue Mon-Repos ist damit für jeglichen Flugverkehr gesperrt.

Überraschend ist vor allem die kreative Form, mit welcher diese Luftraumsperrung vollzogen wird. Zweifel darüber, wo die Sperrung geografisch beginnt und wo sie endet – einschliesslich der Frage, bis zu welcher Höhe sie gilt – kommen keine auf.

Beweggründe unbekannt

Mit grösseren Behinderungen ist trotzdem nicht zu rechnen. Selbst die Verantwortlichen des lokalen Flughafens in der Blécherette winken ab. Das fragliche Parkfeld befinde sich nicht einmal in deren Anflugschneise, weshalb auch die landewilligen Piloten nur sehr selten auf diesen Umstand aufmerksam gemacht würden.

Bleibt die Frage, weshalb diese räumlich beschränkte Luftraumsperrung an besagtem Ort überhaupt besteht?

Bei der Waadtländer Polizei zuckt man unwissend mit den Schultern und verweist ans Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL). Beim BAZL konnte hingegen niemand erreicht werden. Es sind alle in die Ferien verreist – mit dem Zug…

😉

4 Antworten auf „Luftraum erneut gesperrt“

  1. Das gibt ja noch viel mehr zu denken, als alle bisher aufgeworfenen Themen. Da solltest du unbedingt noch ein paar Experten befragen. Philosophen, Künstler oder einer der vielen, die uns bis jetzt die Wirtschaftskrise (nicht) erklärt haben. Bleib dran!

  2. Upppsss, da hast Du recht, da ist mir einiges entgangen. Ich werd‘ das nachholen mit Erkundigungen bei:
    – Flugraum-Experten
    – Flug-Experten
    – Linienpiloten-Vereinigung
    – Kleinflugzeug-Inhaber-Interessenvereinigung
    – Reise-Psychologen
    – Absperrgitter-Lieferanten
    – Künstlern aus der alternativen Szene (was man darunter auch immer verstehen mag)
    – Irgendwelchen Forensikern
    – Irgendeinem Professor für Irgendwas

    Habe ich etwas vergessen (nebst den bereits von Dir genannten)? 😉

  3. Oder du ersparst dir alle Recherchen indem du diese Erscheinung zur Grundlage einer neuen Religion machst. Dann kannst du ganz alleine bestimmen, was es zu bedeuten hat und was daraus folgt.

  4. Na ich weiss nicht so recht. Eigentlich ist ja alles Religion, woran wir glauben. Damit wir in unserer (angeblich) aufgeklärten Zeit an etwas glauben, werden Experten befragt. Die wären dann so ne Art Guru 🙂 Natürlich widersprechen sich diese manchmal. Aber unter den Christen gibt es ja auch nicht nur Katholiken…

    Langer Rede, kurzer Sinn: Es wäre schon viel einfach, Experten zu befragen statt noch selber etwas zu erfinden. Dann müsste ich auch die Widersprüche nicht erklären…

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