Glossar zur Bundesratswahl

Die monatelange Berichterstattung über die morgigen Bundesratswahlen fordert die Mediennutzer ganz schön heraus. Die Augenreiberei hilft, sich im Begriffsgetümmel zurechtzufinden.

In der Augenreiberei leidet man schon seit Wochen an einer Überdosis «votum magister». Natürlich hat man sich daraufhin sofort einer vollständigen Abstinenz dieses Stoffes unterzogen.

Anderen geht es vermutlich gleich, weshalb ihnen gewisse Begriffe zu den kommenden Bundesratswahlen nicht besonders geläufig sein werden, was beim Verfolgen der Live-Schaltung ins Bundeshaus hinderlich sein kann.

Darum hat man in der Augenreiberei versucht, den Folgen dieser Überdosis zu trotzen, um nachstehend und exklusiv für Sie einen Glossar mit den wichtigsten Begriffen zu diesen Wahlen präsentieren zu können.

Alphabetischer Glossar

Begriff Erklärung
«Arena» Tummelplatz für Stimmungsmacher, auf dem häufig «die Klingen gekreuzt» werden, nachdem sich die eingeladenen Personen – darunter auch Bundesratskandidaten – einem «Kreuzverhör» unterworfen haben.

Verläuft ansonsten unblutig, ist aber für Zuschauer unter und über 16 Jahren trotzdem nicht immer geeignet.

Anforderungen Katalog jener Eigenschaften, welche ein Kandidat aufweisen sollte, welche aber von jedem Mitglied des Personalrekrutierungsgremiums anders definiert und gewertet werden.
Bundesrat

Ursprünglich: Ein Gremium aus hoch respektierten Persönlichkeiten.

Heute: Prügelknaben und -mädchen der Nation, wegen Mangel an Kommunikationsfähigkeit nachweislich sowie wegen vermutetem Mangel an Teamfähigkeit teilweise selbst verschuldet.

Bundesratskandidaten Vorselektion von Personen durch die Parteien zwecks Vereinfachung der definitiven Wahl fürs Personalrekrutierungsgremium. Wählbar sind trotzdem alle mit Stimm- und Wahlrecht (geht manchmal bei der SVP vergessen).
Bundesratskrimi Populärer PR-Begriff für «Bundesratswahlen».
Bundesratsquiz Nachhilfekurs des Schweizer Fernsehens in Sachen Staatskunde für diejenigen, welche in der Schule nicht aufgepasst haben oder nicht über die jüngere Geschichte der Schweiz (jene nach 1291) unterrichtet wurden.
Bundesratswahlen

Ursprünglich: Ein dem Amt entsprechendes, würdevolles Wahlprozedere.

Heute: Eine Plattform für parteipolitische Spielchen vor den nächsten Parlamentswahlen mit unzähligen Bluffs und Drohgebärden (gehört mit zum Spiel).

FDP.Die Liberalen Eine Partei, welche an den nächsten Parlamentswahlen weitere Sitzverluste erwartet und deshalb noch schnell den zweiten Bundesratssitz ins Trockene bringen will.
Fehr, Jacqueline Offizielle Bundesratskandidatin der SP.Ansonsten keine weiteren Daten verfügbar.
Führungserfahrung Eine Anforderung an die Kandidaten (siehe oben), von welcher schon bei früheren Kandidatensuchvorgängen jeweils zu Beginn die Rede ist, die schlussendlich aber dann doch keine Rolle spielt (andere Anforderungen werden später wichtiger).
Grünen, Die Eine Partei, welche an den nächsten Parlamentswahlen weitere Sitzgewinne erwartet und deshalb nun endlich mitregieren möchte.
Keller-Sutter, Karin

Offizielle Bundesratskandidatin der FDP.

Eine Hardlinerin östliche von Zürich (aber nicht Winterthur), die irgendwie an den bösen Wolf erinnert (grosse Ohren, grosse Augen, grosser Mund).

Konkordanz So etwas ähnlich Dehnbares wie Gummi. Über die genauen Eigenschaften sind sich aber selbst Experten nicht einig, weshalb Konkordanz nicht anstelle von Gummi verwendet werden sollte (zu unsicher).
Rime, Jean-François

Offizieller Bundesratskandidat der SVP.

Einer von ursprünglich fünf «Top-Kandidaten» der SVP. Eigentlich ein Freiburger, der im Falle seiner Wahl kurzerhand seinen Wohnort ins Tessin verlegen müsste, damit die Romands nicht übervertreten und die Tessiner glücklich sind. Er wird seine Antrittsrede (natürlich auf italienisch) dabei haben.

Saläre der Kandidaten Eine interessante, aber irrelevante Zahl. Besagt lediglich etwas darüber aus, wie es die Kandidaten mit der eigenen Transparenz halten.
Schneider-Ammann, Johann

Offizieller Bundesratskandidat der FDP.

Ein Berner Unternehmer, der wohl nicht nur aus Gründen der Emanzipation einen Doppelnamen trägt.

Sommaruga, Simonetta

Offizielle Bundesratskandidatin der SP.

Eine Konsumentenschützerin, die irgendwie an ein braves Lamm erinnert. Einige vermuten in ihr allerdings einen bösen Wolf im Lammspelz und dies obschon sie keine grossen Ohren, keine grossen Augen und keinen grossen Mund hat.

SVP Eine Partei, welche an den nächsten Parlamentswahlen weitere Sitzgewinne erwartet, um so endlich über das im 2007 erlebte Trauma «Blocher-Abwahl» hinweg zu kommen.
Teamfähigkeit Eine Anforderung an die Kandidaten (siehe oben), von welcher bisher nie jemand gesprochen hatte.
wahlfieber.ch Internet-Plattform für solche, welche Bundesratswahlen gerne wie Wetten für ein Pferderennen betrachten.
Wyss, Brigit

Offizielle Bundesratskandidatin der Grünen.

Kommt irgendwo aus der Deutschschweiz.

Sollten Sie der Auffassung sein, dass dieser Glossar unvollständig, überspitzt oder gar oberflächlich sei, dann könnte das an der ärztlich verordneten Abstinenz von «votum magister» liegen.

Diese hat nämlich vielfach eine Insuffizienz der «candidatus informatio» zur Folge. Letztere könnte allerdings auch durch «informatio irrelevantis» hervorgerufen werden…

29 Antworten auf „Glossar zur Bundesratswahl“

  1. Gestern wieder einmal die Abstinez durchbrochen (musste um halb elf noch bügeln und habe das Replay von 10 vor 10 geschaut … na ja, an mir und dem Bügeleisen vorbeiziehen lassen) und etwas gehört, was hier fehlt:

    Gopfridli: Wie kann dir N für Nacht der langen Messer entgangen sein, lieber titus???

    PS: Ein Leseschmaus, dieser Beitrag.

  2. @ Alice
    Das ist kein Versehen, dass die da nicht drauf ist. Mit einer Live-Schaltung heute Abend in der Sendung «10vor10» direkt in die Bellevue-Bar kann diese nämlich nur einmal medial ausgeschlachtet werden. Das reicht nicht, um in der Liste aufgeführt zu werden, weil morgen bereits niemand mehr weiss, worum es ging. Und die Spuren dieser Nacht dürfte die Stadtreinigung bereits morgens um fünf weggespült haben 😉

    Zudem wäre ich mir nicht sicher gewesen, ob ich das nun unter N wie Nacht oder unter M wie Messer hätte aufführen sollen…

  3. Unter L wie Lang!
    Denn das könnten die Nächte, wie auch die Messer, oder auch der Zuger NR sein …

    ich bin ja schon still 🙂

  4. Ich war noch nie derart demotiviert, an Bundesratswahlen multimedial teilzunehmen. So wirken die lockeren Definitionen immerhin erheiternd.

    @alice hat recht!
    «Nacht der langen Messer»
    gehört dazu, da sie zu den Mysterien dämlicher Absprachen gehört, mit denen sich potenzielle Wahlhelfer zu bubenhaften Schlaumeiern degradieren, die in mehr oder weniger grosser Weinseligkeit um die Häuser ziehen und die Netze der mobilen Telefonie zum Erglühen bringen, um das letzte Quäntchen ihres Einflusses mächtig in Szene zu setzen.
    Da das meiste davon geheim bleibt, darf sich das Volk gnädigst einen Veitstanz aus Absprachen, zarten Verleumdungen, gepaart mit wirren Kalkülen und Intrigen vorstellen, aus denen schliesslich ein Bundesrat hervorgehen soll, der später unter Eid dem Volk dienen will / soll / kann / darf / möchte …

    Ticket, Einer-, Zweier-
    Direkte Fahrkarte ins Bundeshaus, von jeder Partei beansprucht und ausgelutscht, bis der Blei-Papier-Brei den Anwärtern aus den Lefzen trieft. Wer was auf sich hat, verlangt ein Zweierticket, ein Zeichen der Macht und angewandter Ökologie: Die Schweiz als Land der öffentlichen Verkehrsbetriebe unterstützt gerne Gruppenreisen, und es gibt für Bundesratsanwärter nichts Schöneres, als eine solche Vorbildfunktion schon vor der Wahl einnehmen zu dürfen.

    Laudatio
    Offizielle Lobhudelei für scheidende Bundesräte zu Beginn der Wahlsitzung. Wer einst in hohen Ehren gewählt, danach jahrelang als Prügelknabe / -mädchen in Medien und an Stammtischen abgehandelt wurde, kriegt nun den endgültigen Lorbeerkranz, damit er wirklich geht und nie mehr wiederkommt!

    Amtseid
    Nach Annahme der Wahl schwört oder gelobt der neue Bundesrat / die neue Bundesrätin hoch und heilig:
    «Ich schwöre vor Gott dem Allmächtigen, die Verfassung und die Gesetze zu beachten und die Pflichten meines Amtes gewissenhaft zu erfüllen

    Damit haben meist der erste und gleich letzte Augenblick eines Funkens Gott, Wahrheit und Transparenz stattgefunden, denn von nun an beugt sich das neue Staatsoberhaupt wieder dem Lobbyismus, der Parteipolitik, um sich in diesem «Rat der Sieben» tüchtig zu profilieren, und die folgenden Prügeljahre einigermassen heil zu überstehen.

    Wandelhalle
    Sie ist das unbescheidene Stübchen, in dem vor und während der Bundesratswahl alles unter Strom steht. Gewandelt wird hier kaum, es findet ein Medienmarathon statt, an dem jegliches Stolpern über Kabel oder politische Hürden verboten ist.

  5. Einen ganz neuen Begriff habe ich in der letzten Ausgabe der NZZ am Sonntag gesehen.
    Das kollektive Unbewusste sei neuerdings auf Stabilität ausgerichtet.
    Gerne hätte ich eine Umschreibung dieses Terms hier gehabt.

  6. @ Bobsmile
    Ja, mit L wie Lang wäre ich aus dem Schneider, so wie der Berner Nationalrat und Bundesratskandidat.

    @ Quantensprung
    Gut ergänzt. Ich werde mir das für die nächste Wahl vormerken, denn deren Glossar wird wieder anders lauten.

    @ Stadtwanderer
    Da stellst Du eine ganz schwierige Aufgabe… Ich würd’s mal damit versuchen
    (* tief-Luft-hol*):

    Komplizierte Umschreibung der Forderung «Wir wollen Sachpolitik», welche zwar berechtigt ist, jedoch unter mehreren falschen Annahmen gestellt wird:

    1) Das polemisch-populistische Hick-Hack in der Politik führt nicht zu Instabilität, sondern zu einer Verzögerung von Antworten zu wichtigen politischen Fragen, was längerfristig zu einem Nachteil für die Schweiz führen kann, weil andere ihre Hausaufgaben schneller lösen;

    2) Die vermeintliche Instabilität – oder eben das Hick-Hack in der Politik – wird durch neue Regierungsmitglieder alleine nicht beseitigt. Auch in der Wirtschaft gilt: Mitarbeiter sind nur so gut wie deren Chefs. Wer den Mitarbeitern die Schuld für eine Situation geben will, sollte sich vorgängig auch das Verhalten der Chefs anschauen.

    😉

  7. So. Überstanden. Ich war während der Wahlen in einer Sitzung und habe alles verpasst – oder eben nicht verpasst. Zum ersten Mal überhaupt ist bei mir das politische Interesse absolut im Keller geblieben. Das einzig Gute: Ich weiss jetzt, dass ich nächstes Mal die Wahlen auslassen werde. Eigentlich wollte ich ja die JoSos wählen gehen, aber deren Stimmen gehen dann an die der SP. Jene SP, die die Grüne für absolut unqualifiziert erklärt hat, um ihr dann im ersten Wahlgang die Stimmen zu geben. Ob so viel Taktiererei wird mir übel und ich habe beschlossen, meine Zeit in Zukunft sinnvoller zu verbringen als mit dem Ausfüllen von Wahlzetteln. Ich tue kund: Ich melde mich als politisch Interessierte ab. Erst eimal als Wählerin. Und nachdem ich den Gerichtsentscheid zum Minarettbau in L … (wo auch immer) gelesen habe, wahrscheinlich gleich auch als Stimmerin. Verarschen kann ich mich auch alleine. (Nein, das hat nicht unbedingt etwas mit dem Minarett in L. zu tun, das ist mir ziemlich egal, dafür aber sehr viel mit der Umsetzung eines Volksentscheids).

  8. @ Alice
    Ich fürchte, dass Du Dich zu früh freust, denn jetzt erfolgt die «mediale Nachbearbeitung» dieser Wahlen (Interviews mit den Gewählten, den Nicht-Gewählten, den Partei-Vertretern, Fragen nach der Departementsverteilung usw. usf…). Du wirst also auch in nächster Zeit noch einiges verpassen müssen…

  9. @ Alice
    Gestern noch hatte ich meine liebe Mühe als ich vom Minarettbau hörte, dachte gleich wie Du von wegen Verarschung, Nichtumsetzung des Volksentscheids. Nur, der Bau wurde „vor“ der Volksabstimmung bewilligt, also hat er von Gesetzes wegen Berechtigung.
    Man kann doch eine Bewilligung nicht rückwirkend abblasen, musste auch ich mir eingestehen. Oder doch? Nein.

  10. Man kann doch eine Bewilligung nicht rückwirkend abblasen

    Ach ja? Also bei mir wurden schon zahlreiche Bewilligungen später rückwirkend zurückgenommen, mein Anwalt hat nun sogar selber eine Beschwerde beim Bundesgericht deswegen eingereicht parallel zu meiner, weil das Sozialversicherungsgericht einfach eine Bewilligung rückwirkend zurück nahm, natürlich willkürlich und nicht rechtens, dennoch haben sie es gemacht und dennoch muss das nun wieder einzeln angefochten werden!

    Wenn ich eines gelernt habe was Recht betrifft, dann das es sehr schwammig, instabil ist und für jeden und jede irgendwas anderes gilt, gerade so wie diejenigen die was davon haben es gerne haben möchten!

    Vor allem kantonale Instanzen machen was sie wollen und man könnte manchmal fast den Eindruck gewinnen, dass da manchmal billige Laien am Werk sind die keine Ahnung von Recht und Ordnung haben… Aber mal sehen was dann das Bundesgericht entscheidet zu dieser Minarettsache, auch das Bundesgericht hat manchmal einen an der Waffel bzw. einige die dort urteilen… 😉

  11. @titus: kein Problem. Ab Samstag verziehe ich mich zwecks Schreibmarathon in die Berge. Keine Zeitungen, kein Internet, zwar TV-vorhanden, aber ich werde ihn nicht einstellen. Ich werde meine seelige Ruhe haben 🙂

    @Ate. Stimmt. Trotzdem. Ist ja nicht der einzige Volksentscheid, der über den Haufen geworfen wird. Kürzlich las ich etwas von wegen Alpentransitabstimmung, die jetzt vielleicht doch nicht so umgesetzt werden kann …

    Seit 31 Jahren gehe ich (wirklich fast) jedes Mal wählen und stimmen. Ich mag nicht mehr. Als ich das meiner Familie erzählt habe, war sie entsetzt. Sohnemann ist nun 18 und hat zum ersten Mal gestimmt. Tochter meint, ich könne doch nicht einfach nicht mehr wählen. Ich habe ihr gesagt, wenn sie mir EINE Partei nennen kann, die es wert ist, gewählt zu werden, werde ich mir das nochmals überlegen. Ich sehe keine.

  12. @ Alice
    Recht hast Du und da gebe es noch einige Beispiele aufzuzählen. Sieh nur die Personenfreizügigkeit. Wie hiess das noch? Die Ventilklausel die man uns unter die Schnauze strich.
    Als sie eingesetzt werden sollte, passierte nichts, aber grossartig sprach man später, dass diese Ventilklausel nicht eingesetzt werden könne, weil der Zustrom abgenommmen hätte und man deswegen nicht mehr auf diese Klausel zurückgreifen könne. (Sorry für meine Ausrucksweise, aber ich bin nicht so sprachgewandt)

    Sieh die Autobahn-Vignette. Das war auch nur eine befristete Lösung und nun? Zahlen wir fleissig Jahr für Jahr weiter.

    Oder nimm die IV-Abstimmung für eine befristete Mehrwertsteuer-Erhöhung. Du denkst doch auch nicht, dass nach diesem Ablauf die Mwst wieder runter geht.

    Du hast schon mehr Abstimmungs/und Wahljahre hinter Dir, ich erst 21 Jahre, vermutlich bin ich naiv, auch ich zweifle, aber dennoch denke ich, dass jede Stimme wertvoll sein könnte. Oder denn doch nicht? Stellen wir uns Wahlen und Abstimmungen vor an denen niemand mehr hingeht. Und dann, was passiert dann? Genau da kommt mir Leuenberger in den Sinn: Macht aus dem Staat Gurkensalat. Oder wie er heute in seiner Abschriedsrede kund tat, dass man geboren wird und spielt, er in den BR gewählt wurde und diese verdammt wichtige Aufgabe von ihm als Spiel angesehen wurde.

    @ Titus
    Sorry, ich werd etwas länger, aber ich will Chris noch zurückschreiben.

    Also @ Chris
    Sieh, ich habe mir erlaubt zu schreiben, dass Kneubühl ein Opfer der Behörden sei und prompt kam der Einwand, dass ich Blödsinn rede.
    Ich warf in die Runde, dass Kneubühl in diesem Haus geboren und mit Unterbrüchen sein Leben dort verbrachte und dieses Haus seine Existenz sei. Als ich dann schrieb, so ein schlauer Fuchs sei er nicht gewesen, wenn er sich nach 9 Tagen im Umfeld seines Hauses aufgehalten hätte.
    Als Blödsinn wurde meine Feststellung abgetan, aber aufs mal kam die Bemerkung durch: Wo hätte er denn hinsollen, sein Haus war seine Existenz. Super! Immer den Schnabel dreinhalten, wenn man nicht selbst entscheiden muss.

    Sorry Chris, aber wenn man ein wenig drangeblieben ist, muss man davon ausgehen, dass Du in Deiner Jugend sexuell missbraucht wurdest. Du bei der Opferhilfe für Dein Recht kämpfst, aber Du immer und immer wieder verasrscht wirst. Mach Deine Geschichte publik. Wende Dich an den Beobachter, noch besser an die Weltwoche, die sind griffiger. Wenn Du von Dir aus nicht zu Deinem Recht kommst, dann musst Du in die Öffentlichkeit, sofern Du sie nicht scheust!
    Aber so still im Kämmerchen rummotzen, darf es doch auch nicht gewesen sein. Oder?

    Mit ist bewusst, dass ich nun wegen Dir und Kneubühl auf die Kappe bekomme, aber das ist mir sowas von egal. Ich heuchle wenigstens nicht.

  13. @titus: Schoggipartei: JA. Die gibt es schon.

    @Ate: Ich unterrichte Jugendliche. Ein Leben lang habe ich ihnen gesagt, dass es sehr, sehr wichtig ist, am politischen Leben teilzunehmen, dass jeder eine Stimme hat, dass jede Stimme wichtig ist. Mir war dabei weniger wichtig, was sie stimmten und wen sie wählten (Meinungsfreiheit!); wichtig war nur, dass sie aktiv und aufmerksam am politischen Leben teilnahmen / teilnehmen.

    Mittlerweile ist so: je länger je mehr werden uns:

    – Gesamtpakete zur Abstimmung vorgelegt. Davon ist Vieles gut oder notwendig, aber immer häufiger werden uns in so notwendige Pakete auch absolut unschluckbare Kröten verpackt.
    – Immer häufiger habe ich den Eindruck, dass ich bei den Abstimmungskampagnen von BEIDEN Seiten falsch informiert, manchmal bewusst angelogen werde.
    – Kommt dann ein Entscheid zustande, kann ich nicht unbedingt damit rechnen, dass er auch umgesetzt wird.
    – Parteien ist taktieren, marktschreien, im Scheinwerferlicht noch die absonderlichsten Blödheiten zu verkünden usw. viel wichtiger geworden als die Sache => siehe SP, die eine Grüne für untauglich erklärt und sie dann im ersten Wahlgang unterstützt, um sich die Sympathien der Grünen bei den nächsten Wahlen nicht zu verscherzen. Wie krank und unglaubwürdig ist denn so was? Von der SVP mit ihrer skurilen Argumentation, die immer sehr schnell der Lage angepasst wird, rede ich schon gar nicht, sonst wird mir schlecht.

    => Vielleicht wäre es Zeit für einen Stimmstreik. Oder einen Aufstand, nicht zuletzt der Jugend. Schluckt verdammt noch mal nicht immer alles. Wehrt euch. Es ist EURE Zukunft. Seid dabei ruhig ein wenig radikal (ohne gleich gewaltätig zu werden). Demonstriert (friedlich). Gebt euch eine laute Stimme.

    => Vielleicht wäre es auch Zeit für einen Wahlstreik, denn Abstimmungsvorlagen werden von Politikern bis zur Unkenntlichkeit verwässert, politische Parteien betreiben Kampagnen, bei denen sie die Fakten unverfroren so drehen, bis sie passen. Auch hier: Werdet aktik. Schreibt eure Lokalpolitiker an, sprecht sie an, macht ihnen klar, dass ihr nicht beschissen werden wollt.

    => Vielleicht ist es sogar Zeit für einen Medienstreik, eine Weigerung bei diesen aufgebauschten „News“ mitzumachen. Kachelmann live. Seit Wochen unsägliche Spekulationsblasen zu bester Sendezeit in den Medien. Jedes Fürzli wird zum Megaereignis. Wir werden gnadenlos auf allen Kanälen zugemüllt. Mehr als Infotainment mutet man uns schon gar nicht mehr zu (man könnte uns ja glatt überfordern, also lieber gugugudadada und ein paar geile Bildli, das verstehen wir noch).

    zu Kneubühl: Da behaupte ich immer noch, dass man die Fakten kennen muss, um Stellung zu beziehen.

  14. @ Alice
    Es ist immer wieder interessant zu sehen, was bei einzelnen Mediennutzern an Informationen ankommt (das soll kein Vorwurf an Dich sein). Den von Dir oben erwähnten Punkt betreffend Unterstützung der Grüne-Kandidatin durch die SP möchte ich gerne in den richtigen Kontext stellen (ohne hier die SP verteidigen zu wollen):

    Die Fraktionspräsidentin Ursula Wyss gab zu Beginn der Wahl bekannt, dass die SP-Fraktion die Grüne-Kandidatin Brigit Wyss unterstützen würde. Ihnen (der SP) sei jedoch bewusst, dass eine Wahl ohne die Stimmen einer Mitte-Partei nicht realistisch sei (da hat sie recht). Deshalb müsse sich während den ersten beiden Wahlgängen herausstellen, ob diese Mitte-Unterstützung da sei. Sollte sie nicht da sein, würde die SP nach den beiden ersten Wahlgängen auf die beiden offiziellen FDP-Kandidaten umschwenken.

    Ich finde, das ist offen und klar kommuniziert. Zu wenig wurde bis jetzt bemerkt, dass – im Gegensatz zur häufig gehörten Aussage «SP und FDP unterstützen sich gegenseitig» – die SP nicht einfach von Beginn an «blind» einen FDP-Kandidaten wählte.

    Zu den anderen Punkte: Ich denke, viele denken so, sehen sich aber quasi einern Übermacht gegenüber… (ist doch so, oder?).

  15. @titus: Zur SP. Dieser Teil war offen und klar formuliert und wäre auch nachvollziehbar gewesen, wenn die grüne Kandidatin bei den SP Hearings nicht total durchgefallen wäre. Ist sie aber. Das ist so was wie ein Untauglichkeitsstempel für das Amt. Wie kann man so jemanden dann offiziell unterstützen? Gegen Kandidatinnen und einen Kandidaten, die mehr überzeugt haben? Einer anderen Partei zuliebe? Sorry, so was ist Bullshit hoch zwei. Wie kann ich so eine Partei ernst nehmen?

    Nein, ich denke nicht, dass man sich einer Übermacht gegenübersieht. Sondern eher einem Heer von weltfremd gewordenen Machtmenschen, mit denen man eigentlich gar nichts mehr zu tun haben will, leider aber immer wieder zu tun hat. Es sind nur ein paar Hundert. Das ist keine Übermacht. Es liegt an uns, sie einfach nicht mehr zu wählen. Was ich hiermit tun werde. So ziemlich die einzige integre Politikerin, die ich kenne, ist Hilde Fässler. Das ist nicht grad viel.

  16. So grossartig war die Unterstützung durch die SP denn doch auch wieder nicht. Hätte die SP Frau Wyss im ersten Wahlgang vollzählig gewählt, so wäre sie auf 75 Stimmen gekommen und nicht nur auf 57 (24 Grüne, 51 SP)und wäre noch vor Rime gelegen, der auf 72 Stimmen kam. Im zweiten Wahlgang kam sie auf sagenhafte 28 Stimmen, also 4 Stimmen aus anderen Parteien.

    @ Alice
    Wie recht Du hast!
    Auch sagt eine durchschnittliche Stimmbeteiligung von ca. 35% doch einiges aus.
    Denke ich an die Wahlen in Zürich, kann ich eh nur noch den Kopf schütteln. Da meint die SVP, die FDP hätte sie dazumal auch nicht unterstützt, als werden wir sie bei den nächsten Wahlen auch nicht unterstützen. Das ist Kindergarten und Trötzelei.
    Oder, da beklagt sich die Linke fortwährend über die Boni. Heute las ich „2 Mio. Abgangsentschädigung für Neukomm, Maurer und Martelli“. Da schreit kein Hahn danach, aber eben die Boni…

    Ganz auf die Medien will ich denn doch nicht verzichten, aber einen wunderbaren Radiosender fand ich, der mich nicht ständig mit Nachtichten einlullt, besser gesagt überhaupt nicht. Radio Swiss Pop – ein Genuss ohne Gschnurr.

  17. @ Alice

    Wir waren wohl beide am fraglichen Hearing nicht dabei und deshalb bin ich äusserst vorsichtig in der Beurteilung darüber, wie sich die Kandidierenden präsentierten. Es wurde bei diesen Wahlen schon im Vorfeld soviel taktiert, dass es wohl zum Spiel gehört, da oder dort jemanden besser oder schlechter darzustellen…

    Wie viele Bundesräte wurden schon gewählt, deren Namen uns vorher nicht gängig waren, die sich dann aber doch als durchaus passablen Bundesräten bewährten? Der Bekanntheitsgrad besagt noch nichts über die Qualitäten einer Person. Für uns ist aber genau das erforderlich, um sich selber (also ohne Aussagen von Lobbyisten) ein Bild zu machen.

  18. Frau Wyss hatte in der Arena eine grossartige Plattform um sich beim Volk zu präsentieren.
    Ganz ehrlich, nach dieser Arena und hätten wir eine Volksabstimmung, ich hätte Frau Wyss gewählt. Bekannt oder nicht bekannt, diese Frau hinterliess einen bleibenden und posiiven Eindruck.

  19. @ Ate
    Ich nehme an, Du sprichst von der Kandidatin der Grünen, Brigit Wyss, und nicht von der SP-Fraktionspräsidentin Ursula Wyss.

  20. Selbstverständlich spreche ich von der Kandidatin der Grünen Partei. Diese Frau hat Potenzial, sie kam in der Arena super rüber (wie tönt das?) Also ich hätte sie von der Stelle weg gleich gewählt, wenn ich gekonnt hätte. Auch wenn es immer wieder heisst, dass die Grünen nur stur auf ihrer Umweltpolitik beharren, nein, diese Frau hatte und hätte mehr zu sagen und könnte sich auch in andere Themen einbinden.

    Bei Ursula Wyss sehe ich rot, sobald ich nur ihren Namen höre. Eine Intrigantin die bei der Abwahl von Blocher ein Spielchen mit Frau Widmer spielte. Vergessen ist es nicht, aber was passiert nun? Einzig die CVP wäre noch gewillt den Arm in ihre Richtung auszustrecken, aber auch das ist nicht so einfach bei nur einem BR-Sitz (momentan). Und was macht die SP (natürlich auch die CVP, und die Grünen waren nicht ganz unbeteiligt), die sie doch durch diese Intrige ins Boot holten? Lässt sie fallen wie eine heisse Kartoffel. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. Find ich oberfies.
    Frau Widmer, eine wunderbare Bundesrätin, hat zum falschen Zeitpunkt JA geagt und nun muss sie leider über die Klinge springen. Hoffentlich merkt sie inskünftig wo ihre wahren Freunde hocken. Freunde, die sie mit ihrem JA verraten hat.

  21. Interessant, wie sich eine gewisse Politverdrossenheit ausbreitet, aber daran sind die Parteien nicht unschuldig.

    (Falls das weitere nun etwas off topic wird, bitte ich um Nachsicht, denn ich weiss nicht, wo ich mein Unbehagen konkret loswerden soll.)

    @Ate – Zitat: „…, ich habe mir erlaubt zu schreiben, dass Kneubühl ein Opfer der Behörden sei und prompt kam der Einwand, dass ich Blödsinn rede.
    Ich warf in die Runde, dass Kneubühl in diesem Haus geboren und mit Unterbrüchen sein Leben dort verbrachte und dieses Haus seine Existenz sei. Als ich dann schrieb, so ein schlauer Fuchs sei er nicht gewesen, wenn er sich nach 9 Tagen im Umfeld seines Hauses aufgehalten hätte.
    Als Blödsinn wurde meine Feststellung abgetan, aber aufs mal kam die Bemerkung durch:Wo hätte er denn hinsollen, sein Haus war seine Existenz. Super! Immer den Schnabel dreinhalten, wenn man nicht selbst entscheiden muss.

    1. Kann es sein, dass dieser Seitenhieb konkret an mich gerichtet ist?
    Wenn ja: Ich verstehe nicht genau den Zusammenhang zwischen den beiden Aussagen „Opfer der Behörden“ und „Wo hätte er denn hinsollen, sein Haus war seine Existenz“, und was soll ich nicht entscheiden müssen? Ich bitte um Aufklärung.

    2. Es war nie meine Absicht zu Behaupten, du (Ate) redest Blödsinn. Sondern, mir kam es einfach quer in den Hals, im Kontext eines versuchten Totschlags im Affekt (sagt man das so?), und der notorischen Verweigerung gewisser Spielregeln unserer Gesellschaft, eine Aussage wie „Kneubühl ist ein Opfer der Behörden“ in den Raum zu stellen.
    Ich gebe zu, der Term „Blödsinn“ ist zu polemisch und abwertend geraten, dich beleidigen wollte ich auf keinen Fall.

  22. Ja @ Bobsmile, dieser Seitenhieb war an Dich gerichtet.
    Und zwar, weil ich nicht ganz verstehe weshalb Du urspünglich mein Geschriebenes (Existenz, somit Opfer der Behörde) als Blödsinn abtust um schlussendlich dann doch das von mir Geschriebene als Selbstverständlichkeit zu Deinen Gunsten bestätigst.
    „Wenn man sich nicht selbst entscheiden muss“ vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt, aber dennoch denke ich, dass man zuerst hinter die Fassade blicken muss bevor man vorverurteilt.

    Und so falsch kann ich mit meiner Aussage nicht liegen, ansonsten gäbe es nun nicht so eine Aufarbeit und die Bieler Behörden sind ja auch nicht umsonst in den Medien zerfötzelt worden.

    Hinter jedem Menschen liegt ein vom Leben gesteuertes Schicksal. Manche Schicksale hingegen werden bewusst oder auch unbewusst gesteuert und das, genau das möchte ich erfahren, bevor ich Herr Kneubühl gedanklich verurteile.

    Aber recht hast Du schon mit dem Blödsinn. Mein Fehler, dass ich nicht mit dem Verstand sondern mit dem Herz denke und somit kommt häufig Blödsinn raus. Blödsinn auf den ich keinesfalls verzichten möchte.

  23. @Ate
    Ah, jetzt verstehe ich deinen Ärger.
    Du hast meine Aussage falsch interpretiert!
    „Wo hätte er denn hinsollen, sein Haus war seine Existenz“ war voll ironisch gemeint, und nicht im Sinn von
    „Ach der arme Mann, wo soll er denn hin, wenn man ihm auch noch das letzte nimmt, was er besitzt?“

    Du fühlst mit Herrn Kneubühl, da du dich aufgrund deiner eigenen Behördengeschichten mit ihm identifizieren kannst.
    Ich kann das leider nicht nachvollziehen, akzeptiere aber deine Meinung.

    Manchmal ist einem das Herz einfach näher als der Verstand, und da bilden ich und auch mancher Politiker keine Ausnahme.

  24. Siehst Du @ Bobsmile, schon wieder so eine Vorverurteilung!

    Ich würde Dich gerne in Deinem Glauben stehen lassen, muss Dich aber aufs Grässlichste enttäuschen. Den einzigen Kontakt den ich zu den Behörden habe, der besteht darin, dass ich zwischendurch mal meinen Pass verlängern lassen muss.

    „Wo sollte er denn hin“, sorry, dass war Deine Aussage gell, nicht die meinige.

    Aber lassen wir es gut sein. Irgend eines Tages werden meine Buchstaben einen Sinn ergeben.
    Und übrigens, würde ich jemanden eine Kugel in den Kopf jagen, wäre ich mit Sicherheit nach 9 Tagen nicht immer noch am Tatort. Aber solches tue ich nicht, genausowenig wie ich Probleme mit den Behörden habe.
    Hoffentlich habe ich Deine vorverurteilende Menschenkenntnis nicht über Bord geworfen.

    Kennst Du den Spruch, der am Schaffhauser Stadttor steht? Dieser Spruch wurde für mich zur Lebensphilosophie.

  25. @ Ate

    Zitat: «…aber dennoch denke ich, dass man zuerst hinter die Fassade blicken muss bevor man vorverurteilt.»

    Das unterschreibe ich auch. Aber das schliesst die Behörden mit ein. Jede Interpretation à la «sind ja auch nicht umsonst in den Medien zerfötzelt worden» ist nichts weiteres als ebenfalls eine Vorverurteilung. Es kommt mir so vor, als ob auf Teufel-komm-raus ein oder mehrere Fehler bei den Behörden gemacht worden sein müssen.

    Vielleicht liegt der Fehler aber auch einfach nur am System, welches einen so offensichtlich komplexen «Fall Kneubühl» nicht abdeckt. Und an diesem System sind nicht «die Behörden» schuld, welche nur ausführen, was man ihnen aufträgt.

    Warten wir daher ab, was die verschiedenen Untersuchungen ergeben (und das wird nicht morgen sein). So nach meinem Bauchgefühl (ja, ich habe auch eins) könnte es nämlich keinen eindeutig «Schuldigen» geben, auf den man dann mit dem Finger zeigen kann. Vielmehr hat (wie so oft in Fällen mit dieser Dramatik) vielleicht ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren zu diesen Vorkommnissen geführt, sodass wir zu wenig Finger an unseren Händen haben, um auf sie zeigen zu können… 😉

  26. Danke Titus, einfach nur danke. Endlich fühle ich mich doch ein wenig verstanden.

    Ich weiss auch nicht warum ich mich so an diesem Thema festkralle, zumal ich überhaupt keine Verbindung sehe.

    Sehr erstaunt hat mich, nun unabhängig vom Thema auf der Augenreiberei, ein Mail von einem Mann, der auch in die Mühlen der Justitia geriet. „Wer einmal in die Mühlen der Behörden gerät, kommt nicht mehr so schnell heraus“ schrieb er und auch „Behörden sind geschützte Werkstätten“ oder „Manch ein Betroffener kann da schon durchdrehen“. Als ich nachfragte, ob er denn schlussendlich wenigstens nachdem seine Unschuld bewiesen war, er denn wenigstens eine Entschuldigung von den Behörden bekam, gab er mir die Antwort die er von der Behörde erhielt durch: Er solle doch dankbar sein, dass er unschuldig sei.

    Klar sollte ich nicht zweifeln und auch nicht vorverurteilen und wie geschrieben habe ich keinen blassen Schimmer warum ich mich so in dieses Thema reinbeisse.

    Dass Du Titus auch ein Bauchgefühl hast, ist mir seit dem Zeitpunkt als wir über Näf schrieben sehr bewusst.

    Nochmals Danke

  27. @Ate
    „…, schon wieder so eine Vorverurteilung!“
    Touché!

    „… habe ich Deine vorverurteilende Menschenkenntnis nicht über Bord geworfen.“
    Doch, mea culpa, habe mich da wohl ziemlich vergaloppiert, gell?

    „Aber lassen wir es gut sein.“
    Einverstanden!

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