Nichtregierungsorganisationen haben es selten einfach. Ihre Arbeit wird umso schwerer, wenn sie noch von fragwürdiger Seite her angegriffen werden – und damit indirekt auch das humanitäre Völkerrecht.
Vor rund einer Woche berichtete André Marty in seinem Blog vom beunruhigenden Trend, das humanitäre Völkerrecht dadurch zu demontieren, indem die Aktivitäten von Nichtregierungsorganisationen (NGO’s) diskreditiert werden:
«Der Krieg gegen das Völkerrecht» (Lese-Empfehlung!)
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In der analogen Welt der westlichen Industrienationen herrscht seit Jahrzehnten Frieden. Derweil tobt an vielen Fronten ein Kampf um digitale Daten…
Die vergangene Woche war geprägt von Nachrichten darüber, wer über welche Informationen verfügen darf und soll. Einen direkten Zusammenhang zwischen den Ereignissen gibt es offensichtlich nicht.
Trotzdem gibt es einen. Doch gehen wir vorerst die verschiedenen Ereignisse durch.
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Die Heugabel, ein Erbstück eines alten Eidgenossen, steht schon bereit. Doch noch weiss ich nicht, gegen wen ich sie richten soll…
314′000 Franken verdiente letztes Jahr ein Mitarbeiter der Crédit Suisse (CS) im Durchschnitt, 144′000 Franken erhielt er zusätzlich als Bonus. Oder zusammengefasst: Im Durchschnitt verdiente jeder Mitarbeiter der CS satte 458′000 Franken pro Jahr, also rund 38′000 Franken pro Monat oder rund 2′000 Franken pro Arbeitstag.
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In der Stadt Zürich sowie im Kanton Bern stehen Wahlen an. Soll man daran teilnehmen? Und falls ja, wen soll man wählen?
Es grassiert in diesen Tagen eine Krankheit, welche schlimmer ist als die Schweinegrippe und gegen welche Novartis & Co. kein Gegenmittel haben: Politikverdrossenheit.
Ganz unschuldig sind dabei unsere Volksvertreterinnen und –vertreter nicht. Zu oft versuchen diese, Personen und Parteien mit markanten, sehr häufig polarisierenden Worten in den Mittelpunkt zu stellen.
Ob diese zum Wohle der gesamten Gesellschaft fallen, ist kaum erkennbar. Daher kann es nicht überraschen, wenn der Eindruck entsteht, dass es der heutigen Politik an Gemeinsinn fehlt.
Was tun in dieser Situation?
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Die Maxime des beruflichen Seins liegt darin, die Karriereleiter bis nach oben erklommen zu haben. Uns wird ständig eingetrichtert, diese Leiter besteigen zu müssen. Aber warum eigentlich? Und was heisst «Erfolg»?
Der Eintritt in den Kindergarten, spätestens aber der Eintritt in die Schule veranlasst die Erwachsenen häufig, den betroffenen Kindern vor allem eine Frage stellen: «Was willst Du denn mal werden, wenn Du gross bist?»
Es wird nicht nach einem bestimmten Beruf gefragt, sondern was man werden will. Damit wird unterschwellig bereits schon nach der Karriere gefragt. Darum erstaunt es wenig, wenn man dann Antworten wie «Zirkusdirektor» oder «Schiffskapitän» erhält.
Die Kleinen kennen in dem Alter schliesslich nur die beruflichen Positionen, nicht die Berufe und Ausbildungslehrgänge an sich, und orientieren sich entsprechend an diesen Karrieren.
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Nach Teil 1 und Teil 2, welche eher schulmeisterlichen oder aufklärerischen Charakter hatten, wirft dieser letzte Teil zahlreiche kritische Fragen zur Registerharmonisierung und zur Volkszählung auf.
Alles beginnt im Kleinen, meint der Volksmund. Volkszählungen sind zwar nicht neu. Neu ist hingegen die Art und Weise, wie «gezählt» wird. Und dieses Wie ist wahrlich nicht klein.
Was hier bezüglich Registerharmonisierung und Volkszählung umgesetzt wurde und noch weiter umgesetzt wird, ist «ein grosser Wurf» oder ein «Meilenstein» im Bereich der Registerführung sowie im Bereich Statistik.
Kritisch zu betrachten sind dabei die folgenden Aspekte:
- Der digitale Datenaustausch zwischen amtlichen Behörden
- Die Vereinheitlichung der Führung von Registern jegwelcher Art
- Die Verknüpfungen von Daten aus mehreren (amtlichen) Registern
- Datenschutz im Allgemeinen
- Unklare gesetzliche Vorgaben
- Der steigende Hunger nach Statistiken
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In Teil 1 von «Harmonische Daten» ging es um die Basisstatistiken der ab diesem Jahr durchgeführten «Volkszählungen». Dieser zweite Teil behandelt die anderen drei Statistik-Arten.
Die Basisstatistiken, wie sie im erste Teil beschrieben wurden, basieren auf Daten, welche vierteljährlich und digital aus verschiedenen Personen- und Gebäuderegistern seitens Gemeinden, Kantonen und Bund ans Bundesamt für Statistik (BfS) übermittelt werden.
Die anderen drei Statistik-Arten werden hingegen «manuell» seitens einer zufälligen Auswahl von Personen erhoben. Zur Erinnerung die Gesamtübersicht:

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Eigentlich hätte an dieser Stelle der zweite Teil «Harmonische Daten» erscheinen sollen. Dieser ist aber noch nicht ganz fertig gestellt – unter anderem weil die Website des Bundesamts für Statistik Merkwürdiges anzeigte…
Nach dem ersten Teil, welcher die Basisstatistiken der Volkszählung behandelte, bestehend unter anderem aus Daten seitens der Einwohnerregister, hätte nun der zweite Teil über die anderen drei Statistik-Arten folgen sollen.
Doch dazu fehlen noch einige Details sowie die in diesem Blog immer angegebenen Links zu den Quellen, im aktuellen Fall die Links auf die Website des Bundesamts für Statistik (BfS).
Die direkte Eingabe der Web-Adresse des BfS, www.bfs.admin.ch, führte gestern Abend jedoch auf eine unerwartet andere Website des Bundes…
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Volkszählungen finden in der Schweiz jeweils alle 10 Jahre statt. Die Letzte wurde im Jahre 2000 durchgeführt, womit wir heute, im 2010, wieder in einem «Volkszählungsjahr» wären. Doch nichts ist mehr, wie es einmal war – und darum läuft die Volkszählung ab diesem Jahr anders ab als bis anhin…
Bestimmt erinnern Sie sich noch an die kürzlich durchgeführte Anti-Minarett-Abstimmung und an die Diskussionen davor und danach. Einige sprachen dabei davon, dass es in der Schweiz 300′000 Muslime gäbe, andere erwähnten die Zahl 400′000 und wiederum andere meinten, es wären 350′000 – oder vielleicht doch eher 380′000?
Dieses Zahlen-Dilemma rührt daher, dass es niemand so richtig weiss. Die letzten verlässlichen Zahlen sind schon zehn Jahre alt. Seither ist der Anteil an Moslems an der Gesamtbevölkerung aufgrund des Balkankrieges und den dadurch ausgelösten Flüchtlingsstrom aus dieser muslimisch geprägten Region sicher gestiegen. Aber um wie viel?






