Too big or not too big

Wenn die Dinge aus den gewohnten Fugen geraten, soll es der Staat wieder richten. Investigativer Journalismus könnte dabei helfen, die Dinge (wieder) ins richtige Verhältnis zu setzen.

Viele Nachrichten erreichen den Empfänger häufig nur als Einzelmeldungen, so auch jene der letzten Tage. Einige davon haben jedoch eines gemeinsam: Sie befassen sich immer mit der «Too big»-Problematik.

Es geht dabei darum, dass eine Unternehmung oder eine Sache offensichtlich zu gross ist oder wird, sodass daraus ein «Klumpenrisiko» entsteht. Tritt dann ein grösseres «Problem» auf, könnte dieses «systemrelevant» sein, könnte also ein bestehendes System kräftig durcheinander bringen.

Wann ein solches Problem als systemrelevant gilt, ist nicht klar. Klar ist hingegen, dass gerade in letzter Zeit immer häufiger nach dem Staat gerufen wird, sobald ein grösseres Problem eintritt.

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Greift sie an, die Aschewolke!

Der Bundesrat hat gestern – im dritten Anlauf – den Entwurf des Sicherheitspolitischen Berichts verabschiedet. Aufgrund eines aktuellen Ereignisses ist dieser aber bereits wieder überholt…

Auf 84 Seiten geht es um Sicherheit und zwar um die Sicherheit der Schweiz. Von A wie Abrüstung bis Z wie Zivilschutz wurde alles im Entwurf des Sicherheitspolitischen Berichts (SIPOL) zu Handen der Bundesversammlung abgehandelt – oder fast alles.

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Weltfremd? Vielleicht.

Vergangene Woche schickte die Parteileitung der Sozialdemokraten den Entwurf für ein neues Parteiprogramm in die interne Vernehmlassung. Erste Kritiken von Medienschaffenden und aus den eigenen Reihen liessen nicht lange auf sich warten.

«Viel Altbewährtes» oder «wenig Neues» und vor allem «weltfremd» war noch am gleichen Tag als Kritik zu vernehmen, an dem die SP-Parteileitung ihren Entwurf für ein neues Parteiprogramm der Öffentlichkeit vorstellte.

Natürlich ist der 57-seitige Entwurf in vielen Punkten weltfremd. Er beschreibt schliesslich nicht den Ist-Zustand, also die Realität, sondern die angestrebten Ziele. Ziele sind immer Visionen.

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