Spenden, aber richtig!

Humanitäre Hilfe ist ein Milliardengeschäft. Das wissen auch jene, denen die Milliarden näher liegen als humanitäre Hilfe. Wer Geld spenden will, braucht darum immer häufiger genau hinzuschauen – vor allem im Ausland.

Heute ist der nationale Sammeltag der «Glückskette» für die Opfer der Überschwemmungen in Pakistan. Das ist gut so, denn dieses Ereignis übertrifft wohl alle bisherigen Katastrophen.

Verständlicherweise ist es schwierig, das ganze Ausmass in Zahlen zu fassen. Es sind daher nur Schätzungen möglich, welche von 20 Millionen Betroffenen und einer überschwemmten Fläche sprechen, die so gross ist wie die Schweiz, Österreich und Belgien zusammen.

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Massen bewegen

Wie bewegt man Massen? Wie bewegt sich die Masse? Und wie bewegt man sich in der Masse?

Bei der tragischen Massenpanik in Duisburg wurden in den Medien die Schuldigen schnell gefunden: Es sind all jene, welche für die Organisation und die Umsetzung des Sicherheitskonzepts zuständig waren.

Allerdings – und das mag für einige wie Hohn klingen – todgetrampelt, erdrückt oder verletzt wurden die Opfer nicht durch die für die Sicherheit zuständigen Personen. Es war vielmehr die Masse, die ungewollt plötzlich zum tödlichen «Instrument» wurde.

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Wallendes Blut

Bequem im Wohnzimmer sitzend lassen wir uns von den Medienberichten über die Unglücke der letzten Tage berieseln. Menschen werden dabei zu Nummern und das wirklich Wichtige, der Gedanke an die Betroffenen, geht vergessen.

Die Medienberichterstattung über die jüngsten Unglücke in Deutschland und der Schweiz hat in diesen Tagen einen Grad erreicht, welcher bei mir einfach nur Ekel auslöst. Das ist dann der Fall, wenn Unglücke zu eigentlichen Medienevents hochstilisiert werden.

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