Schweizer Waffen gegen die «Arabische Revolution»?

Die Machenschaften der «alten» Regierungen und die Revolutionsbestrebungen in Nordafrika und im arabischen Raum werden noch Jahre benötigen für deren Aufarbeitung. Ob sich dem die Kriegsmaterial-exportierende Schweiz anschliesst?

Währenddem der grösste Teil der Weltbevölkerung sich von der Informations- und vor allem der Desinformationspolitik der USA bezüglich des getöteten Osama bin Ladens und des «Kriegs gegen den Terrorismus» an der Nase herumführen lässt, würde man in der Augenreiberei gerne erfahren, wie es denn um die noch Lebenden und um ihre Freiheit Kämpfenden in verschiedenen arabischen Ländern steht.

Doch darüber erfährt man zurzeit kaum etwas. Aufgrund der noch nicht abgerissenen Flüchtlingsströme aus Libyen kann man derzeit nur lakonisch feststellen: Ich glaub‘, da ist noch immer Krieg.

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Der Handel mit Hoffnungen und Ängsten

In rund sechs Monaten wählt die Schweiz ein neues Parlament. Vielen traditionellen Parteien droht eine herbe Niederlage. Sie könnten von der SVP lernen oder – noch besser – von Barack Obama.

Wissen Sie bereits, wen oder welche Partei Sie im Oktober dieses Jahres wählen werden? Oder haben Sie sich noch gar keine Gedanken darüber gemacht? Wollen Sie den Wahlen vielleicht ganz fern bleiben?

Sollten Sie wählen gehen, dann müssen Sie sich eines bewusst sein: Sie wählen in jedem Fall zwischen Hoffnungen und Ängsten. Nicht mehr und nicht weniger. Denn: Wahlen sind immer ein Handel mit diesen beiden Abstrakta.

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Schummeleien – gestern wie heute. Und morgen?

Die Politik sollte mit Argumenten und nicht mit falschen Tatsachen überzeugen. Letztere scheint man nicht nur in der jüngeren Vergangenheit in Steuerfragen «vernachlässigt» zu haben, sondern auch in diesen Tagen in Energiefragen…

Es ist wohl kein Zufall, dass ein Politiker und heute ehemaliger Bundesrat ein Buch mit Titel «Lüge, List und Leidenschaft» schrieb, nämlich Moritz Leuenberger. Vermutlich dürfte auch sein ehemaliger Kollege, Hans-Rudolf Merz, dieses Buch kennen.

Und er hat es sich wohl zu sehr zu Herzen genommen, als er im Februar 2008 in der TV-Ansprache meinte:

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