Häufig «unerreichbare» Parlamentarier im Internet

Internet, so wie wir es heute kennen, feiert dieses Jahr seinen 20. Geburtstag. Unbestritten ist dessen Einfluss auf Gesellschaft und Wirtschaft. Für viele ist Internet nicht mehr wegzudenken. Nichtsdestotrotz haben viele Politikerinnen und Politiker vor allem auf nationaler Ebene die Bedeutung des Internets für ihre Person noch nicht verstanden.

«Schlecht beraten» meinte Bruder Bernhard kürzlich in diesem Beitrag zum Web-Auftritt von Ständerat und Fast-Bundesrat Urs Schwaller. Gemeint hatte er vor allem das Bild auf der Homepage, welches 1500 x 1001 Pixel gross ist, jedoch nur in der Dimension von 548 x 364 Pixel angezeigt und somit herunterskaliert wird. Dies verlangsamt natürlich – je nach Verbindungsgeschwindigkeit – die Anzeige der Homepage.

Alles nur Pixelreiterei? «Nein!» meint man auch in der Augenreiberei. Viele PolitikerInnen scheinen tatsächlich schlecht beraten zu sein. Dieses Urteil bezieht sich allerdings nicht auf mögliche technische Optimierungen.

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Der Mensch, sein Leben und dessen Wert

Der amerikanische Präsident Barack Obama hat überraschenderweise den Friedensnobelpreis erhalten. Ist er damit nun mehr wert als vorher? Hätte er diesen Preis nach seiner Präsidentschaft erhalten, wäre dann sein Leben gleich viel wert wie heute? Welchen Wert hat demgegenüber unser Leben und was ist überhaupt lebens-wert?

Die Frage nach dem Wert eines Lebens ist nicht neu, ist auch heute nicht abschliessend beantwortet und wird vermutlich auch nie abschliessend beantwortet werden (können).

Doch bevor wir uns mit dem Heute beschäftigen, werfen wir einen Blick zurück: Die Geschichte lehrt uns, dass es schon immer Menschen gab, deren Leben mehr wert war als das anderer. Es waren vor allem Herrscher, Adelige und Geistliche, deren Leben besonders geschützt wurde, weil es mehr wert war. Dahinter steckte immer auch viel Symbolik, denn sie standen für etwas ein, das nicht mehr galt oder zumindest in Frage gestellt war, wenn es sie nicht mehr gab.

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Krumme Massstäbe

Irgendwo in Paris befindet sich noch heute das erste, in Messing gegossene Urmeter, welches allerdings nicht ganz einem Meter entsprach. Und obwohl seither weiter präzisiert wurde, wie lange ein Meter zu sein habe, wird heute mit mehr unterschiedlichen Massstäben denn je gemessen. Denn: Nicht alle Massstäbe lassen sich so einfach in Messing giessen…

Einer dieser unterschiedlichen Massstäbe kommt bei der Frage zur Anwendung, was Recht und was gerecht ist. Jüngstes Beispiel dafür: Der Fall Polanski. Doch halt, nein, um den geht es diesmal nicht. Er macht nur deutlich, wie beim Rechtssinn, bewusst oder unbewusst, unterschiedliche Massstäbe angewandt werden (können).

Kulturelle und charakterliche Unterschiede sind häufig auch ein Auslöser dafür, dass unterschiedliche Massstäbe vorliegen. Darum müssen Bundespräsident Merz’ Knie mittels eines weiteren Kniefalls wohl erst bluten, bis dass das libysche Mass nicht gleich, sondern bewusst grösser ist und dies obwohl das Mass ja eigentlich voll ist…

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