Datensicherheit beim Bund

Eigentlich hätte an dieser Stelle der zweite Teil «Harmonische Daten» erscheinen sollen. Dieser ist aber noch nicht ganz fertig gestellt – unter anderem weil die Website des Bundesamts für Statistik Merkwürdiges anzeigte…

Nach dem ersten Teil, welcher die Basisstatistiken der Volkszählung behandelte, bestehend unter anderem aus Daten seitens der Einwohnerregister, hätte nun der zweite Teil über die anderen drei Statistik-Arten folgen sollen.

Doch dazu fehlen noch einige Details sowie die in diesem Blog immer angegebenen Links zu den Quellen, im aktuellen Fall die Links auf die Website des Bundesamts für Statistik (BfS).

Die direkte Eingabe der Web-Adresse des BfS, www.bfs.admin.ch, führte gestern Abend jedoch auf eine unerwartet andere Website des Bundes…

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Ein Chamäleon kommt selten allein

Im letzten Artikel zeigte die Augenreiberei auf, welcher Politiker einen Domain-Namen verwendet, der seinen bürgerlichen Namen enthält. Dies ist allerdings nicht immer möglich, insbesondere dann nicht, wenn ein Anderer schneller war und den entsprechenden Domain-Namen schon reserviert hat. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben – oder vielleicht der politischen Gegner, wie dieser Artikel aufzeigt…

Vielleicht erinnern Sie sich noch: Anlässlich der Abstimmung zu den bilateralen Verträgen im Februar dieses Jahres reservierte sich das Nein-Komitee den Domain-Namen erfolgreiche-bilaterale.ch. «Erfolgreiche Bilaterale» war jedoch der Slogan der Befürworter. Dazu dieser «10vor10»-Beitrag vom 25. November 2008:

Da bleibt einem nur der Kommentar: Dumm gelaufen fürs Pro-Komitee. Doch Letzteres ist nicht das einzige, welches von einer derartigen Praxis betroffen ist.

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Häufig «unerreichbare» Parlamentarier im Internet

Internet, so wie wir es heute kennen, feiert dieses Jahr seinen 20. Geburtstag. Unbestritten ist dessen Einfluss auf Gesellschaft und Wirtschaft. Für viele ist Internet nicht mehr wegzudenken. Nichtsdestotrotz haben viele Politikerinnen und Politiker vor allem auf nationaler Ebene die Bedeutung des Internets für ihre Person noch nicht verstanden.

«Schlecht beraten» meinte Bruder Bernhard kürzlich in diesem Beitrag zum Web-Auftritt von Ständerat und Fast-Bundesrat Urs Schwaller. Gemeint hatte er vor allem das Bild auf der Homepage, welches 1500 x 1001 Pixel gross ist, jedoch nur in der Dimension von 548 x 364 Pixel angezeigt und somit herunterskaliert wird. Dies verlangsamt natürlich – je nach Verbindungsgeschwindigkeit – die Anzeige der Homepage.

Alles nur Pixelreiterei? «Nein!» meint man auch in der Augenreiberei. Viele PolitikerInnen scheinen tatsächlich schlecht beraten zu sein. Dieses Urteil bezieht sich allerdings nicht auf mögliche technische Optimierungen.

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