Ausstieg vom Ausstieg

Deutschland steigt aus vom bereits beschlossenen AKW-Ausstieg. So streichen die AKW-Betreiber weiterhin satte Gewinne ein…

Auch in den beiden Nachbarländer Frankreich und Deutschland gibt es AKWs – und stellen sich grundsätzlich die gleichen Fragen wie in der Schweiz. Unter dem Vorwand der Klimaerwärmung und der damit geforderten CO2-Reduktion sind in Frankreich in jüngster Zeit Töne zu hören, gemäss welchen «traditionsgemäss» auf AKWs gesetzt werden soll.

«Der grosse Bluff»

Bereits heute stammen 80 Prozent des Stroms bei unseren westlichen Nachbarn aus AKW. Derweil war in Deutschland der Ausstieg aus der Atomenergie bereits seit 2001 eine beschlossene Sache, Stromkonzerne eingeschlossen. Doch unter dem gleichen Vorwand, Klimaerwärmung und CO2-Reduktion, entschied im Herbst der deutsche Bundestag, die Laufzeiten für die bestehenden AKWs zu verlängern.

Die nachfolgende ZDF-Dokumentation von «Frontal 21» zeigt vor allem auf, was für Machenschaften hinter diesem Entscheid steckten – und dass der Ausstieg kein Hirngespinst, sondern durchaus möglich ist. Selbst solche, welche nicht als «Öko-Fanatiker» gelten, darunter auch erzkonservative Politiker, vertreten diese Ansicht.

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Auch wenn die Situation mit der Schweiz nicht hundertprozentig die gleiche ist: Hierzulande spielen die wirtschaftlichen Interessen der Stromkonzerne ebenso eine Rolle, denn kein Szenario ist für diese schlimmer als eine Horde eigenständiger Kleinkraftwerk-Betreiber.

Und auch hierzulande gilt: Weiterhin auf AKWs zu setzen nimmt den Druck, endlich umzusteigen. Alternativen gibt es genug.

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