Blanker Banken-Wahnsinn

Die Heugabel, ein Erbstück eines alten Eidgenossen, steht schon bereit. Doch noch weiss ich nicht, gegen wen ich sie richten soll…

314’000 Franken verdiente letztes Jahr ein Mitarbeiter der Crédit Suisse (CS) im Durchschnitt, 144’000 Franken erhielt er zusätzlich als Bonus. Oder zusammengefasst: Im Durchschnitt verdiente jeder Mitarbeiter der CS satte 458’000 Franken pro Jahr, also rund 38’000 Franken pro Monat oder rund 2’000 Franken pro Arbeitstag.

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Eis aufm Gleis

Schneefall und Sonnenschein wechseln sich in diesen Tagen ebenso schnell ab wie Temperaturen über und unter dem Gefrierpunkt. Die Folge: Vereiste Fahrbahnen. Das schafft selbst im Bahnverkehr Probleme.

Die Lebensdauer von Schneeflocken ist dieser Tage besonders kurz. Kaum sind sie gefallen, tauen sie auf und führen zu nassen Fahrbahnen.

Spätestens in der Nacht sinken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt, womit auch die nassen Fahrbahnen vereisen. Das gängigste Mittel dagegen ist Streusalz. Wie kürzlich bekannt wurde, neigen sich dessen Vorräte nun aber langsam dem Ende zu.

Schneeflocken machen allerdings auch keinen Halt vor den Gleisen des öffentlichen Verkehrs. Ihnen widerfährt das gleiche Schicksal wie den Strassen und den Trottoirs: Sie vereisen.

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Von wegen Parteispenden

Ein US-Gericht entschied vergangene Woche, dass Unternehmen wieder Wahlwerbung betreiben dürfen. Was wäre, wenn das auch in der Schweiz gemacht würde?

Haben Sie das mitbekommen: In den USA soll es erneut möglich sein, dass Unternehmen und Gewerkschaften mit unbegrenzten Geldsummen in Wahlkämpfe eingreifen und sich mit Wahlwerbung für oder gegen Kandidaten aussprechen dürfen.

Direkte Spenden sollen zwar nicht möglich sein. Doch können Firmen und Gewerkschaften mit eigenen Werbekampagnen den einen oder anderen Kandidaten unterschützen (oder beschmutzen).

Irrtum vorbehalten war dies in der Schweiz bisher nie verboten, weil es auch keine gesetzliche Grundlage gibt, die die Parteienfinanzierung regelt. Allerdings gelten sowohl offen gelegte wie auch das bekannt werden heimlicher Spenden seitens Unternehmen an Parteien als delikat. Es liegt schnell der Vorwurf in der Luft, dass sich dadurch eine Partei für die Zwecke eines Unternehmens «kaufen» liesse.

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