Sepps FIFA-Imperium

Heute beginnt die Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Damit regiert für vier Wochen lang das Fussball-Spiel die Welt. Oder ist es etwa doch nicht der Fussball, der regiert?

Fussball ist vermutlich die bekannteste Sportart weltweit. Das liegt bestimmt auch an der Einfachheit dieses Sportes: Es braucht nur einen Ball, mindestens zwei Spieler und eine gewisse Fläche.

Schwieriger spielt sich Fussball allerdings dann, wenn die FIFA, also der Weltfussballverband, ins Spiel kommt. Schon beim Ausdruck «Weltfussballverband» dürften nämlich bei der FIFA die Alarmglocken klingeln, ist doch bei diesem Verband wohl so ziemlich alles reglementiert. Und für alles andere gibt es Sepp Blatter, den FIFA-Präsidenten.

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Sind Boykotte sinnvoll?

Immer wieder ist man versucht, durch Boykotte persönlich etwas bewirken zu wollen. Bringt das etwas? Wie sinnvoll sind Boykotte ganz allgemein?

Beginnen wir ganz am Anfang, nämlich mit der Definition dessen, was man unter einem Boykott heute zu verstehen hat. Wikipedia meint dazu:

Ein Boykott ist ein organisiertes wirtschaftliches, soziales oder politisches Zwangs- oder Druckmittel, durch das eine Person, ein Unternehmen oder ein Staat vom regelmäßigen Geschäftsverkehr ausgeschlossen wird. Heute steht der Boykott allgemein für eine Verrufserklärung oder Ächtung durch Ausdruck einer kollektiven Verweigerungshaltung.

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Die Nicht-Opfer

Wenn nur noch Zahlen Schlagzeilen auslösen und trotzdem nicht betroffen machen, werden Opfer automatisch zu «Nicht-Opfern»…

104 Menschen kamen kürzlich beim Absturz eines Flugzeuges anlässlich des Landeanflugs auf den Flughafen der libyschen Hauptstadt Tripolis ums Leben. Überlebt hat einzig ein niederländischer Junge.

Nach diesen 104 Menschen und deren Geschichte hat keiner gefragt. Ähnlich ist es mit den geschätzten 74 Getöteten in Bankok, egal wessen Lager sie angehörten.

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