Ein bunter Meinungskiosk

Ein Plädoyer für Blogs in Zeiten zahlreicher Umbrüche und «Strukturwandel».

Über Blogs an sich zu schreiben ist etwas müssig, da man dabei schnell in eine selbstverliebte Schreibe verfällt. Trotz diesem «Risiko» seien hier für einmal die Vorteile von Blogs gegenüber den etablierten Medien hervorgehoben.

Auslöser dieses Artikels ist die Überarbeitung der Augenreiberei-internen Seite «Was andere schreiben» (siehe Menü-Leiste oben). Diese Seite entstand aus der Aktion «Von Blogger zu Blogger – pro Linkliebe» heraus.

Letztere zielt darauf ab, dass in den Blog-Artikeln (wieder) vermehrt auf andere Blogs verlinkt wird und zwar im Durchschnitt einmal pro Beitrag. Im Wissen darum, dass ich dies aufgrund des Charakters meiner Beiträge kaum erreiche, zugleich aber das Verlinken und Vernetzen begrüsse, habe ich die besagte Seite als Kompromiss erstellt.

Sie enthält neu nun ein kleines, Button-ähnliches Bildchen pro Blog. Das alleine ist aber noch kein Blog-Artikel wert.

Nein, es ist der Eindruck, der zumindest bei mir haften bleibt, wenn ich diese Seite runterscrolle: Man wähnt sich wie in einem Kiosk mit lauter Süssigkeiten in allen möglichen Farben und Formen in den Auslagen, die einem nur so zum Zugreifen animieren.

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Herzlichen Glückwunsch, Blogbibliothek!

Die Blogbibliothek ist ein Jahr alt geworden. Es ist ein einmaliges Projekt, das bei den aktuellen Zeichen aus der Medienbranche noch mehr denn je an Bedeutung gewinnt.

Vorgestern bekannte auch Ringier Farbe bezüglich «integriertem Newsroom», was schliesslich zu einem Abbau von 29 Vollzeitstellen führen wird.

Im Klartext heisst das: Nur noch eine Redaktion beliefert vier optisch unterschiedliche Produkte. Das klingt etwa so wie wenn ein Motor für vier verschiedene Karosserien herhalten müsste…

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Jede Show zählt

Elf Monate sollst Du Geld verdienen und am zwölften sollst Du damit Gutes tun – für Angehörige und Unbekannte. Etwa so könnte man das Jahr inmitten des Monats Dezember zusammenfassen. Doch das Gerangel um des Schweizers Geld ist gross…

Wohl in keinem Monat fliesst der Rubel Rappen so intensiv wie im Dezember. Da sind einerseits «institutionelle Ereignisse», welche das Geld fliessen lassen:

  • Je nach Kanton haben einige noch bis Ende Jahr Steuern zu bezahlen.
  • Wer zudem Steuern sparen will, wird spätestens im Dezember noch den vom Einkommen maximal abziehbaren Betrag in die 3. Säule einzahlen.
  • Weiter wären da noch die Jahresbeiträge, welche häufig auch per Ende Jahr fällig werden und damit noch mit den monatlichen, zweimonatlichen oder vierteljährlichen Rechnungen zusammenfallen.

Schliesslich fliesst mit dem 13. Monatslohn bei vielen aber auch wieder etwas ins Portemonnaie.

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