Populisten am Werk

Ob ein tätlicher Angriff im Berner Oberland oder Vandalenakte im Berner Seeland: Die SVP schlachtet immer häufiger jüngst zurück liegende Einzelereignisse politisch aus – auch lokal. Die «Scharfmacherei» erreicht damit ein neues Niveau.

Am vorletzten Wochenende ging in Biel der Feuerteufel um. Innerhalb kürzester Zeit setzten ein oder mehrere Täter 18 Fahrzeuge an 16 verschiedenen Standorten in Brand.

Man ist schon fast versucht zu sagen, dass das für Biel «normal» sei, denn bereits zwischen November 2010 und Februar 2011 wurden vereinzelte Fahrzeuge in Brand gesteckt. Und auch an diesem Wochenende brannte – bitte nicht lachen – ein Tornetz sowie ein Strohhut in einer Telefonkabine.

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Welches Demokratiemodell darf‘s denn sein?

Insgeheim erwarten viele Europäer eine Art Demokratisierung in Libyen, da viele davon ausgehen, dass dies das einzige richtige politische Modell sei. Trotz dieser Erwartungshaltung: Sind wir selber denn gute Beispiele demokratischer Staaten?

Inzwischen ist es rund ein halbes Jahr her, seit in Libyen die Aufständischen gegen «Gaddafis Truppen» kämpfen. Mit dem Einmarsch der Aufständischen in Tripolis vor wenigen Tagen wird ein weiterer Höhepunkt erreicht. Ob es sich um das letzte Gefecht handelt, wird sich noch weisen müssen.

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Tag der Hochpreisinsel

Ein «Runder Tisch» mag noch so rund sein, was an ihm diskutiert wird, kann einige Ecken und Kanten haben. Hohe Preise in der Schweiz weisen einige Ecken und Kanten auf – und dies nicht erst seit einer Woche…

Böse Zungen behaupten, Politiker wären besonders gut darin, viel zu reden und wenig zu sagen. Etwas geredet und wenig gesagt hatte am vergangenen Mittwoch auch Johann Schneider-Ammann, unser Wirtschaftsminister, als er vor die Medien trat. Leicht gefallen ist ihm dieser Auftritt allerdings nicht, denn er rang doch etwas nach den richtigen Worten.

Zuvor hatte er während lächerlichen zwei Stunden an einem «Runden Tisch» mit Vertretern fast aller Marktteilnehmer darüber diskutiert, wie die durch den schwachen Euro oder den starken Franken entstandenen Währungsgewinne an die Konsumenten weitergegeben werden könnten.

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