Blanker Banken-Wahnsinn

Die Heugabel, ein Erbstück eines alten Eidgenossen, steht schon bereit. Doch noch weiss ich nicht, gegen wen ich sie richten soll…

314’000 Franken verdiente letztes Jahr ein Mitarbeiter der Crédit Suisse (CS) im Durchschnitt, 144’000 Franken erhielt er zusätzlich als Bonus. Oder zusammengefasst: Im Durchschnitt verdiente jeder Mitarbeiter der CS satte 458’000 Franken pro Jahr, also rund 38’000 Franken pro Monat oder rund 2’000 Franken pro Arbeitstag.

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Ab ins Wahlbistro!

In der Stadt Zürich sowie im Kanton Bern stehen Wahlen an. Soll man daran teilnehmen? Und falls ja, wen soll man wählen?

Es grassiert in diesen Tagen eine Krankheit, welche schlimmer ist als die Schweinegrippe und gegen welche Novartis & Co. kein Gegenmittel haben: Politikverdrossenheit.

Ganz unschuldig sind dabei unsere Volksvertreterinnen und –vertreter nicht. Zu oft versuchen diese, Personen und Parteien mit markanten, sehr häufig polarisierenden Worten in den Mittelpunkt zu stellen.

Ob diese zum Wohle der gesamten Gesellschaft fallen, ist kaum erkennbar. Daher kann es nicht überraschen, wenn der Eindruck entsteht, dass es der heutigen Politik an Gemeinsinn fehlt.

Was tun in dieser Situation?

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Moral und Ethik sind keine Währungen

Seit 40 Jahren soll es das World Economic Forum (WEF) in Davos schon geben. Darüber zu schreiben lohnt sich nicht, denn eigentlich wissen wir ja bereits jetzt schon, was herauskommen wird. Darum geht es hier um das, was in Davos kaum diskutiert wird…

Wie jeden Januar seit 40 Jahren trifft sich die «Elite» aus Wirtschaft und Politik in Davos beim WEF. Es ist erstaunlich, wie ein Forum, das im Titel den englischen Begriff für «Wirtschaft» enthält, sich solange halten kann.

In der Wirtschaft gehört es nämlich dazu, dass man ineffiziente Dinge abstellt. Ineffizient ist beim WEF in jedem Fall etwas: Entweder sind es die Treffen an sich, aus welchen für die Allgemeinheit jeweils nicht viel hervorgeht. Oder dann ist es die «Vermarktung» der Resultate aus dieser Treffen, welche ungenügend ist, sodass wir mehr Sinn in dieser Veranstaltung sehen können.

So oder so: Was letztes Jahr in Davos diskutiert wurde, wissen wir heute bereits nicht mehr. Gemessen an dem, lässt sich erkennen, wie wenig nachhaltig entweder diese Diskussionen verlaufen oder wie wenig nachhaltig die «Vermarktung» der Resultate ist.

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