Aushungern und ausbeuten

Das gesellschaftliche Klima in der Schweiz scheint im Moment nicht besonders gut zu sein. Trotzdem ist es noch immer ein Klagen auf hohem Niveau über eine selbstverschuldete Situation…

Mit dem Image der Schweiz im Ausland steht es zurzeit nicht besonders gut. Selbst unsere Aussenministerin Micheline Calmy-Rey musste eingestehen, dass das Jahr 2009 aussenpolitisch ein äusserst schwieriges Jahr war.

Es ist richtig und wichtig, über die Ursachen zu diskutieren und entsprechende Korrekturen und Lösungen an die Hand zu nehmen.

Nichtsdestotrotz gilt es ob allen Problemen auch, eine gewisse Verhältnismässigkeit nicht aus den Augen zu verlieren. Es gibt nämlich Regionen, welche weitaus mehr Anlass zur Sorge geben als der eigene Bauchnabel…

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487 Tage

Manchmal, so scheint es uns in unserem Alltag, vergeht die Zeit viel zu schnell. Wir laufen dabei Gefahr, Wichtiges zu vergessen. Und was uns als «zu schnell» vorkommt, kann für andere zu lange sein…

Der folgende Artikel erscheint im Rahmen einer gemeinsamen Aktion. Weitere Artikel dieser Aktion in anderen Blogs sind am Schluss des Artikels aufgeführt.

Erinnern Sie sich noch daran, was Sie am 19. Juli 2008 machten? Das war übrigens ein Samstag. Stand vielleicht eine Grillparty an? Waren Sie eventuell in einem See oder in einem Fluss baden? Oder lagen Sie irgendwo im heissen Süden an einem Strand und genossen die Ferien?

Ein Blick auf die damalige Tagesschau hilft Ihrem Erinnerungsvermögen vielleicht weiter. Demnach befand sich die Affäre um den damaligen Armeechef Roland Nef gerade auf einem ihrer Höhepunkte.

Barack Obama war zu einem Besuch in Afghanistan eingetroffen – damals noch als US-Präsidentschaftskandidat der Demokraten, welchem der politische Gegner mangelnde Erfahrung in der Aussenpolitik vorwarf.

Und es gab Stau am Gotthard und zwar in beide Richtungen. Doch darauf wären Sie bestimmt auch selber gekommen, schliesslich wiederholt sich dieses Schauspiel alle Jahre wieder.

Am 19. Juli 2008 geschah aber noch etwas ganz anderes.

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Reformideen zum politischen System der Schweiz

Das politische System der Schweiz basiert mehrheitlich immer noch auf dem, was anlässlich der Gründung des Bundesstaates 1848 festgelegt wurde. Doch die Schweiz von heute steht vor anderen Herausforderungen als die Schweiz von damals. Eine Reform des politischen Systems Schweiz drängt sich mehr denn je auf.

Ende August 2009 kündigte der Bundesrat an, er wolle einen neuen Anlauf betreffend «Staatsleitungsreform» nehmen. Dazu soll das eidgenössische Polizei- und Justizdepartement zusammen mit der Bundeskanzlei bis nächsten Frühling Vorschläge ausarbeiten. Seit vergangenem Freitag ist auch die Rede davon, sich auch Gedanken zur Neugliederung der Departemente machen zu wollen.

Zur Erinnerung: Es ist nicht der erste Versuch, auf Ebene unserer Landesregierung eine Anpassung an die jüngeren Umstände zu erreichen. Letztmals refüsierte aber der Bundesrat selber eine entsprechende Reform. Man erhielt dabei den Eindruck, er wolle lieber nichts verändern als dass sich die Machtverhältnisse im Bundesrat verschieben sollten.

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