Offener Brief ans Jahr 2010

Liebes Jahr 2010

Nun liegst Du also vor – nein, nun liegst Du in den letzten Atemzügen bald hinter mir, was ich zum Anlass nehme, noch einige Worte an Dich zu wenden, bevor Du ganz von uns gegangen sein wirst.

Ich sag‘ es ganz undiplomatisch: Ich werde Dich nicht vermissen. Genauso wie Deine Vorgänger hast auch Du mich ein Jahr älter werden lassen. So gesehen fällt es mir schwer, mich dafür bei Dir zu bedanken – die Welt kennt schliesslich schon genug Heuchler.

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Im selben Schlitten

Da man auch in der Augenreiberei nie sicher ist, ob einem nicht der Samichlaus in den dunklen Wald mitnimmt, sei deshalb heute schon darauf hingewiesen, dass es morgen wieder soweit ist: Der Samichlaus kommt.

Wer unter dem Jahr nicht pariert, der wird am 6. Dezember vom Samichlaus mitgenommen. Nicht parieren heisst konkret, nicht den aktuell gängigen Normen zu entsprechen, also nicht dem Mainstream anzugehören.

Man könnte auch sagen, dass damit quasi die schwarzen Schafe ausgeschafft werden, wie das Samichlaus Müslüm nachfolgend besingt:

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Wunschkonzert

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Bei bewegten Bildern müssen das hunderttausende Worte sein. Darum sind Filme oder Videos oftmals beliebter als das geschriebene Wort – auch in Sachen Volksabstimmungen.

Wenn es um «pro» oder «contra» Ausschaffungsinitiative geht, könnten Sie dazu beispielsweise die «Abstimmungsarena» angucken – sollte Sie gerade 80 Minuten Zeit und Lust darauf haben, sich ungebührlich verhaltende Politiker und überforderte Moderatoren anzuschauen…:

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