Die Forderungsgesellschaft

Wer etwas liefert, hat zweifellos das Recht, dafür etwas zu fordern. Und was ist mit jenen, die etwas fordern, ohne etwas geliefert zu haben?

«Wir fordern, dass…», «Wir fordern von…», «Wir fordern mehr…», «Wir fordern weniger…», «Wir fordern nicht, dass…», «Wir fordern keine…», «Wir fordern die XYZ…», …

Die Liste der Formen, mit welchen einer Forderung Ausdruck verliehen wird, liesse sich noch beliebig erweitern. Ebenso lassen sich auch Synonyme finden wie beispielsweise «wir verlangen…», «wir beanspruchen…», «wir erwarten…».

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Aushungern und ausbeuten

Das gesellschaftliche Klima in der Schweiz scheint im Moment nicht besonders gut zu sein. Trotzdem ist es noch immer ein Klagen auf hohem Niveau über eine selbstverschuldete Situation…

Mit dem Image der Schweiz im Ausland steht es zurzeit nicht besonders gut. Selbst unsere Aussenministerin Micheline Calmy-Rey musste eingestehen, dass das Jahr 2009 aussenpolitisch ein äusserst schwieriges Jahr war.

Es ist richtig und wichtig, über die Ursachen zu diskutieren und entsprechende Korrekturen und Lösungen an die Hand zu nehmen.

Nichtsdestotrotz gilt es ob allen Problemen auch, eine gewisse Verhältnismässigkeit nicht aus den Augen zu verlieren. Es gibt nämlich Regionen, welche weitaus mehr Anlass zur Sorge geben als der eigene Bauchnabel…

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Jede Show zählt

Elf Monate sollst Du Geld verdienen und am zwölften sollst Du damit Gutes tun – für Angehörige und Unbekannte. Etwa so könnte man das Jahr inmitten des Monats Dezember zusammenfassen. Doch das Gerangel um des Schweizers Geld ist gross…

Wohl in keinem Monat fliesst der Rubel Rappen so intensiv wie im Dezember. Da sind einerseits «institutionelle Ereignisse», welche das Geld fliessen lassen:

  • Je nach Kanton haben einige noch bis Ende Jahr Steuern zu bezahlen.
  • Wer zudem Steuern sparen will, wird spätestens im Dezember noch den vom Einkommen maximal abziehbaren Betrag in die 3. Säule einzahlen.
  • Weiter wären da noch die Jahresbeiträge, welche häufig auch per Ende Jahr fällig werden und damit noch mit den monatlichen, zweimonatlichen oder vierteljährlichen Rechnungen zusammenfallen.

Schliesslich fliesst mit dem 13. Monatslohn bei vielen aber auch wieder etwas ins Portemonnaie.

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