Tragende Gesellschaft

Trotz gestiegener Arbeitslosigkeit gehen die meisten von uns einer bestimmten Tätigkeit nach. Wir nehmen uns selber wahr als ein «gschaffiges» Völklein. Trotzdem kommen manchmal Zweifel darüber auf, wer wirklich unsere Gesellschaft trägt…

Die Banken- und Finanzbranche ist unter den Eindrücken der letzten zwei Jahre de facto keine tragende Säule unserer Gesellschaft: Statt die materiellen Errungenschaften des einfachen «Büezers» mindestens Wert erhaltend zu sichern, hat sie sich in der höchstmöglichen Wertvermehrung verrannt.

Dabei achtet sie artig darauf, selber in jedem Falle immer zu profitieren, egal wie sich die «Anlagestrategie» oder das Anlagevermögen entwickeln. Zugleich ist sie jedoch nicht bereit, irgendein Risiko mitzutragen.

In einer materiell orientierten Welt, welche sich vor allem in Form von Geld ausdrückt, kommt dieser Branche eine bedeutende gesamtgesellschaftliche und volkswirtschaftliche Rolle zu: Gingen die Vermögen des einfachen Arbeiters flöten, käme es wohl zu tumultartigen und nach Revolution anmutenden Szenen vor Banken und politischen Gebäuden…

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Das nackte Gewissen

Seit dem vereitelten Attentat auf ein Flugzeug in Detroit sind Bodyscanner, umgangssprachlich besser bekannt als «Nacktscanner», ins Zentrum der medialen Aufmerksamkeit gerückt. Diese weitere Schikane für angeblich mehr Sicherheit dürfte allerdings auch nicht Ziel führend sein…

Wer selber schon einmal geflogen ist, der weiss, dass sich die Sicherheitskontrollen bei Personen häufig auf einem Metalldetektor beschränken. Wenn es dabei piepst, müssen dann meistens noch Gürtel, Schuhe und allenfalls noch Schmuck (insbesondere Uhren) abgelegt werden.

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Wir das Heidi, die anderen das Fräulein Rottenmeier

Die Neujahrsansprache des Bundespräsidenten oder der Bundespräsidentin ist voraussehbar. Und in etwa weiss man auch schon im Voraus, was er oder sie sagen wird. Interessanter sind hingegen Gedanken von nicht offiziellen Würdenträgern.

Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr sind auch für viele, die arbeiten müssen, etwas «laue» Tage. Sie regen viele zum Nachdenken übers Vergangene und/oder übers Zukünftige an.

Darum hier einige Empfehlungen zu Artikeln der letzten Tage:

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