Parlamentarische Internet-Kompetenz

Die «bösen» neuen Medien rufen einige Parlamentarier auf den Plan und riskieren dabei, eine Stellvertreter-Debatte anzustossen. Denn eigentlich geht es um nichts Neues: Den richtigen Umgang mit Inhalten.

Die Schweiz hat bekanntlich ein Miliz-Parlament und keine vollamtlichen Berufsparlamentarier. Das führt dazu, dass jeder Parlamentarier auch noch einer anderen (Haupt-)Tätigkeit nachgehen kann.

Der Vorteil dabei ist, dass so gewisse Kompetenzen und eine gewisse «Praxiserfahrung» ins Parlament gelangen, die bei reinen Berufsparlamentariern nicht vorhanden wären oder mit der Zeit verblassen würden.

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Internet-Dynamik

Manchmal verbreiten sich Informationen dank Internet äusserst schnell. Dies gilt besonders dann, wenn sie Emotionen ansprechen und uns lachen lassen. Aber gilt das nur dann?

Internet weist manchmal – aber auch nicht immer – eine unglaubliche Dynamik auf: Vielleicht hatten Sie vor einigen Wochen auch mitbekommen, wie eine etwas gar dramatisch geschilderte Bagatelle in einer Lokal-Zeitung via Twitter zu einem der meistgelesensten Artikel wurde.

Falls Sie das nicht mitbekommen haben, finden Sie nachfolgend eine gute Zusammenfassung inklusive «Begleiterscheinungen»:

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Alarmierung in Ausnahmesituationen

Subjektiv empfunden treten in unserer Gesellschaft immer häufiger mehr oder weniger bedrohliche Ausnahmesituationen einen. Derweil haben sich die Informationskanäle, welche die Bevölkerung darüber informieren könnten, nicht weiterentwickelt. Es fehlt am Bewusstsein des Informationsbedürfnisses und am politischen Willen.

Medien sind genau so schnell, wie sie genutzt werden. Die Schnelligkeit, mit welcher sie genutzt werden, hängt auch damit zusammen, wie alarmierend sie sich bemerkbar machen.

Eine Zeitung beispielsweise alarmiert den Nutzer überhaupt nicht. Auch Fernseh- oder Radiogeräte leuchten oder blinken nicht plötzlich auf, nur weil irgendwo auf der Welt irgendetwas Schreckliches passiert ist. Den Zeitpunkt der Nutzung bestimmt der Nutzer quasi nach freiem Ermessen. Darum verbreiten sich über diese Medien bereitgestellte Informationen eher langsam.

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