Einen Bären aufgebunden

Stadt und Kanton Bern tragen einen Bären in ihrem Wappen. Das verpflichtet. Darum kultiviert man auch echte Bären. Und wenn einem dieser Bären etwas zustösst, dann – so könnte man meinen – bricht für einige schon beinahe eine Welt zusammen

Die Bären von Bern kennt wohl jeder. Noch nicht ganz durchgedrungen ist allerdings, dass diese nicht mehr im Bärengraben leben, sondern im Bärenpark. Das klingt nicht nur weniger modrig, sondern vor allem auch tierfreundlicher.

Zu reden gaben die Bären von Bern in den vergangenen Wochen sehr viel. Zum einen ist da die Neueröffnung des genannten Bärengrabens Bärenparks. An und für sich wäre das eine gefreute Sache… gäbe es da zum Anderen nicht wegen den massiven Kostenüberschreitungen für den Ausbau dieses Parks viel zu diskutieren.

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Die subtile Manipulation einer Masse

Überall dort, wo es um einen Entscheid zugunsten oder zulasten bestimmter Interessen geht, wird versucht, diesen Entscheid zu beeinflussen. Diese Einflussnahme erfolgt dabei nicht immer auf lautere Art und Weise…

Seit Menschengedenken wird versucht, Menschen für oder gegen eine Sache zu beeinflussen. Es spielt dabei keine Rolle, wie viele Menschen davon betroffen sind. Es kann sich dabei nur um eine Einzelperson wie zum Beispiel ein CEO handeln oder eine Gruppe von Verwaltungsräten – oder gar um ein ganzes Volk.

Diese Beeinflussung ist nicht per se eine negative Angelegenheit. So kann beispielsweise das Vortragen von Tatsache oder Zahlen zu einer anderen Meinung und damit zu einem anderen Verhalten führen.

Solange es sich dabei um «harte Fakten» handelt, ist gegen diese Form der Einflussnahme nichts einzuwenden. Auch das Hervorheben gewisser Tatsachen oder Umstände ist noch nicht problematisch.

Kritisch ist eher die Art und Weise, wie – aber auch ob etwas überhaupt vorgetragen wird. Das bewusste Weglassen von Tatsachen oder Umständen zielt nämlich darauf, Entscheidungsträger zu manipulieren.

Die Schweiz mit ihrer direkten Demokratie, also mit einem hohen Mitwirkungsgrad dank Entscheiden durch das Volk, ist dabei besonders anfällig für eine Manipulation der Massen.

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Gewalt gegen Männer


Heute findet der internationale Tag für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen statt. Solche UNO-Gedenktage sind gut und wichtig, um gewisse Dinge eben nicht zu vergessen. Doch sie können auch ganze Bevölkerungsgruppen ausschliessen…

Männer sind Schweine. Männer müssen einfach Schweine sein. Anders lässt es sich nicht erklären, dass schon beinahe täglich von Meldungen über sexuelle Missbräuche durch Männer zu lesen ist, wobei dies durchaus auch 12-Jährige Jugendliche sein können.

Was dabei an die Öffentlichkeit gelangt, betrifft vorwiegend Kinder:

  • 23.11.2009: Kinder in Afghanistan sollen häufig Opfer von sexuellem Missbrauch sein.
  • 21.11.2009: Ein junger Mann verschleppt in Bayern eine 12-Jährige und missbraucht sie sexuell.
  • 16.11.2009: Australien entschuldigt sich für den «Massen-Missbrauch» von Heimkindern (unter anderem auch wegen sexuellem Missbrauch).
  • 14.11.2009: Sexuelle Erniedrigungen ähnlich wie in Abu Ghraib sollen durch britische Soldaten durchgeführt worden sein.
  • 12.11.2009: Ein Inzestfall von Missouri (USA) wird bekannt.
  • 12.11.2009: Ein FDP-Politiker wird in Thailand wegen Verdachts auf Kindsmissbrauch festgenommen.
  • 11.11.2009: Ein 38-jähriges Sektenmitglied heiratet eine 15-Jährige. Es handelt sich um jene Sekte, welche 400 Mädchen auf einer Ranch festhielt und welche im Frühjahr 2008 befreit wurden.
  • usw.
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