Schwammige Schweizer Werte

Viele reden von Schweizer Werten. Aber niemand kann oder will das Kind beim Namen nennen. Im Land der Geheimnisse ist vielleicht genau das auch ein Schweizer Wert – oder noch ein zusätzliches Schweizer Geheimnis? Eine Spurensuche nach den Schweizer Werten.

Eine Gesellschaft definiert sich auch durch jene Werte, welche sie mehrheitlich vertritt. Welche Werte vertritt denn die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer? Was sind «typisch schweizerische Werte»? Oder gibt es gar keine, weshalb auch zunehmend der Ruf nach einer Werte-Diskussion laut wird?

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Was unsichtbar bleibt

Wir zivilisierten Menschen haben ein widersprüchliches Verhältnis zu allem, was wir nicht sehen. Einerseits wissen wir alle, dass es mehr gibt als das, was wir sehen. Andererseits bezweifeln wir Dinge, die nicht sichtbar sind.

Ein Leben ohne Emotionen ist wohl undenkbar. Selbst Leute, welche vordergründig emotionslos erscheinen, haben irgendwelche Gefühle. Wir stufen sich vermutlich deshalb als emotionslos ein, weil sie ihre Gefühle nicht überschwänglich zum Ausdruck bringen.

Es gibt aber auch eine Reihe von Gefühlen, welche sich gar nicht überschwänglich äussern müssen. Zuversicht, Mut, Vertrauen, Misstrauen, Sympathie, Neid; sie alle, und noch viele mehr, spielen sich eher im Stillen ab.

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Wenn hohe 51 Prozent tief blicken lassen

Von einem «Geheimplan» ist da die Rede. Tatsächlich übt sich die SVP heute lange schon darin, wie es wäre, wenn sie eine Parlamentsmehrheit hielte. Immerhin: Träumen ist nicht verboten.

«Strategie 51 Prozent» soll das SVP-interne Strategiepapier von Ulrich Schlüer aus dem Jahre 2003 heissen, wie vergangenes Wochenende die Zeitung «Sonntag» vermeldete. Von einem Geheimplan ist da die Rede, anhand welchem man die Mehrheit im Parlament erreichen wolle.

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