«Strahlende» Tage

Da am 13. Februar im Kanton Bern und voraussichtlich in zwei Jahren gesamtschweizerisch über neue AKWs abgestimmt wird, beleuchtet die Augenreiberei in den folgenden Tagen täglich einen interessanten und/oder wichtigen Aspekt rund ums Thema «Atomstrom».

Beitrag vom 06.02.2011 - Bitte anklicken Beitrag vom 07.02.2011 - Bitte anklicken
Beitrag vom 08.02.2011 Beitrag vom 09.02.2011 - Bitte anklicken Beitrag vom 10.02.2011 - Bitte anklicken
Beitrag vom 11.02.2011 Beitrag vom 12.02.2011 - Bitte anklicken Beitrag vom 13.02.2011 - Bitte anklicken

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Dem Gesichtlosen trotzdem ein Gesicht geben

Die Personifizierung in der Politik macht auch vor Sachvorlagen ohne Bezug zu einer bestimmten Personen keinen Halt. Also muss so etwas Personenähnliches geschaffen werden…

Krankheiten lähmen uns wohl nicht nur der Krankheit wegen, sondern auch, weil wir sie oftmals gar nicht sehen können. Gegen etwas anzukämpfen, das man nicht sieht, fällt vielen schwer. Abhilfe schafft in solchen Fällen oftmals der Fiebermesser. Er gibt der Krankheit ein Gesicht.

Vermutlich liegt es tief in unserem Innersten, dass wir vor allem dann etwas bekämpfen können oder wollen, wenn wir diese Sache sehen oder ihr ein Gesicht geben können – und zwar nicht nur bei Krankheiten. Und dort, wo ein Gesicht fehlt, muss ein Fiebermesser her, muss also etwas her, dass der Sache ein Gesicht verleiht.

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Ja zum EU-Beitritt des Kantons Bern!

Der kommende 13. Februar ist ein Abstimmungssonntag. Auf eidgenössischer Ebene gibt es nicht viel abzustimmen. Der Kanton Bern wird hingegen entscheiden, ob er der EU beitreten will oder nicht. Zumindest könnte man das so verstehen…

Es ist ein hartes Urteil, welches wir Schweizer da von den Herausgebern des Demokratie-Barometers hinnehmen müssen: Die Schweiz liegt in Bezug auf die Demokratiequalität nur gerade auf Platz 14 von insgesamt 29 untersuchten Demokratien.

Selbst die USA stehen besser da als wir, die wir doch immer glaubten, wir wären in Sachen Demokratie die Besten. Vielleicht waren wir auch zu selbstverliebt in unser einzigartiges, direktdemokratisches System. Und vielleicht haben wird den Blick «nach draussen», wenn überhaupt, dann vor allem zur wenig demokratischen EU gerichtet und weniger auf die einzelnen Nationalstaaten.

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